Auch von mir mal ein herzliches Hallo erstmal,
lese das Buch ja jetzt zum zweiten Mal. Momentan (ich habe heute in der Früh die ersten 100 Seiten gelesen) ist es ein bisschen seltsam: Eigentlich haben mir alle Irving-Bücher sehr gut gefallen, aber wenn man den Fortgang der Handlung schon kennt, dann ist ein bisschen die Luft raus. D.h. ich denke, Irvings Bücher bestechen offensichtlich hauptsächlich aufgrund der skurrilen Handlungen, nicht etwa durch Sprache oder Stil.
Was mir bis jetzt aufgefallen ist: Viele später wichtige Sachen werden eigentlich schon im ersten Kapitel erwähnt. Mancher Nebensatz oder gar eingeklammerter Satz ist gar nicht so nebensächlich, wie er erscheint. Die Konstellationen in der Familie sind eigentlich recht klar, etwas verwundert hat mich, dass Lilly den Vater nicht mag, das wäre mir jetzt nicht aufgefallen.
Die Beschreibung des Bären finde ich köstlich. Ein bisschen langweilig ist vielleicht, dass fast alle Figuren in Irvings Romanen denselben Hintergrund haben (irgendwie kommt es mir so vor, als ob es immer nur Kinder von Lehrern sind, die in Privatschulen arbeiten, damit ihre Kinder dort kostenlos zur Schule gehen können [Garp/Mittelgewichsehe/Owen Meany].
Soweit von mir, ciao, Konstantin