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Autor Thema: 12. Bonanza - "Der Pazifische Ozean" bis Ende  (Gelesen 1125 mal)

Alfa_Romea

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12. Bonanza - "Der Pazifische Ozean" bis Ende
« am: 12. Oktober 2008, 18:58:05 »

Für die Englischleser (pro Forma): "The Pacific Ocean" bis Ende

Aufteilung:
Bonanza - Seite 889 bis 928
Das Komplott - Seite 931 bis 940
Bonanza - Seite 943 bis 997
Das Komplott - Seite 1001 bis 1007
Bonanza - Seite 1011 bis 1014
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Saltanah

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Re: 12. Bonanza - "Der Pazifische Ozean" bis Ende
« Antwort #1 am: 23. Oktober 2008, 00:15:01 »

:freu: Geschafft!

Bin eben mit Jack glücklich wieder nach London zurückgekehrt und habe jetzt nicht die geringste Lust, die Stadt jemals wieder zu verlassen. Zumindest nicht in Stephensons Begleitung.

Natürlich geriet Jack noch in einige Klemmen, aber mitleiden konnte ich nicht mit ihm. Was, er ist in die Fänge der spanischen Inquisition geraten? Um jeden anderen Romanhelden würde ich da Angst haben, aber nicht um Jack. Schon komisch, wie diese Abenteurerfigur mir so gleichgültig sein kann, dabei habe ich doch eigentlich viel für Abenteuerhelden übrig, gerade für solche, die sich nicht mit bloßer Gewalt durchschlagen, sondern auf ihre Gewitztheit angewiesen sind und die auch ab und zu mal was auf die Mütze kriegen. Ich müsste Jack also eigentlich lieben, tue es aber nicht.

Das Ende bietet eigentlich noch einmal ein schönes Bild: Jack nähert sich auf der Themse der erleuchteten Stadt und dem Tower und spürt, dass er endlich wieder nach Hause gekehrt ist. Auch dass er Newton auf dem Tower stehen sieht, ist eigentlich schön; weniger schön aber, was das für das 3. Buch erwarten lässt: Zwar wird nicht mehr gereist - zumindest nicht mehr in dem Ausmaß wie bisher - aber das Abenteuer geht weiter, und das, wo mir doch der gesamte Abenteuerstrang am wenigsten gefallen hat (um nicht zu sagen, dass ich ihn überflüssig fand.)
Lust auf Band 3 macht mir das also nicht. (Aber mal schauen - vielleicht bin ich in einem Monat doch wieder mit von der Partie.)
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Alfa_Romea

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Re: 12. Bonanza - "Der Pazifische Ozean" bis Ende
« Antwort #2 am: 24. Oktober 2008, 11:45:35 »

Zwar wird nicht mehr gereist - zumindest nicht mehr in dem Ausmaß wie bisher - aber das Abenteuer geht weiter, und das, wo mir doch der gesamte Abenteuerstrang am wenigsten gefallen hat (um nicht zu sagen, dass ich ihn überflüssig fand.)
Lust auf Band 3 macht mir das also nicht. (Aber mal schauen - vielleicht bin ich in einem Monat doch wieder mit von der Partie.)

Erstmal Gratulation zum Beenden von Band zwei.
Wenn dir der Abenteuerstrang nicht gefallen hat, dann hast du jetzt das Schlimmste hinter dir. In Band 3 gibt es zwar ein paar Kämpfe und Abenteuer zu bestehen, aber im Wesentlichen wird mehr intrigiert, diskutiert und spioniert  :smile:
Ich freue mich jedenfalls, dich in einem Monat in neuer Frische wieder begrüssen zu dürfen  :kommmalherfreundchen: :breitgrins:

Ich staune übrigens, wie schnell du es geschafft hast, "The Confusion" zu lesen :spinnen:

Lieber Gruss

Alfa Romea
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Saltanah

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Re: 12. Bonanza - "Der Pazifische Ozean" bis Ende
« Antwort #3 am: 24. Oktober 2008, 17:48:04 »

Ich staune übrigens, wie schnell du es geschafft hast, "The Confusion" zu lesen :spinnen:
Es hat mich so sehr genervt, dass ich der Qual ein schnelles Ende bereiten wollte. Ich weiß, eigentlich :vogelzeigen: , aber so funktioniert Saltanah nun mal.
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Doris

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Re: 12. Bonanza - "Der Pazifische Ozean" bis Ende
« Antwort #4 am: 05. November 2008, 23:04:32 »

Ich bin heute fertig geworden mit dem Buch, das mir besser gefiel als der erste Band, da es um einiges straffer geschrieben und auch ereignisreicher war. Der abenteuerliche Teil gefiel mir ganz gut, damit hatte ich die wenigsten Probleme. Wenn ich allerdings lese, dass im 3. Teil mehr intrigiert, diskutiert und spioniert wird, befallen mich Zweifel, ob das noch meine Welt sein wird. Für mich kommt es jetzt aber ohnehin erst mal zu einer Pause, weil ich Odalisque erst als TB kaufen werde.

Natürlich geriet Jack noch in einige Klemmen, aber mitleiden konnte ich nicht mit ihm. Was, er ist in die Fänge der spanischen Inquisition geraten? Um jeden anderen Romanhelden würde ich da Angst haben, aber nicht um Jack.

Liegt das eventuell daran, dass man nicht wirklich Angst um ihn haben muss, denn er scheint das alles mit links wegzustecken? Und nicht nur er, auch andere Figuren erleiden Schlimmes und zucken dabei kaum einmal mit der Wimper. Wie oft musste z. B. Jack Angst um seine Söhne haben, aber er schien sich oft nicht einmal Gedanken darüber zu machen, ob sie ohne Blessuren aus der Gefahr herauskommen. Das kreide ich Stephenson am stärksten an, dass er seine Figuren zum großen Teil so emotionslos darstellte. Auch wenn man normalerweise ruhig bleiben muss, um sich nicht selbst in Panik zu versetzen, kommt doch bei jedem irgendwann der Punkt, wo ihm die Knie noch anfangen zu flattern, aber das bleibt bei unseren Helden außen vor. Der Einzige, der hier wirklich normal und menschlich erscheint, ist Daniel.

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sondern es ist viel, was wir nicht nützen.
Lucius Annaeus Seneca