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Autor Thema: Irgendwo bellte ein Hund.  (Gelesen 32254 mal)

Borz

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Irgendwo bellte ein Hund.
« am: 30. September 2008, 16:31:10 »

Ich hasse diesen Satz! Wirklich. In jedem dritten Buch taucht er auf, dieser doofe Köter, der irgendwo in der Nähe der Handlung bellt. Spätestens wenn dieser Hund auftaucht, lege ich das jeweilige Buch beiseite und frage mich, was dieser vermaledeite Vierbeiner denn da verloren hat. Wie auch immer, für mich gehört dieses Tier eingefangen und weggesperrt, denn er zerstört meine Leselust sofort. Nur das dürfte natürlich ziemlich schwierig werden, taucht er doch in so unglaublich vielen Büchern auf. Und warum muss es denn immer ein Hund sein? Warum darf denn ein Rabe nicht irgendwo dramatisch krächzen, ein Kater nicht unheimlich miauen, eine Taube nicht knisternd gurren oder eine Eule nicht einsam uhuhen? Was hat dieser Hund, was andere Tiere nicht haben? Oder: was macht das Bellen so atmosphärisch? Also mich nervt es nur, und ich stelle mir den Hund etwa so vor:



Ich fordere euch nun auf, nach diesem Hund Ausschau zu halten, und wenn ihr ihn hört, das entsprechende Buch hier zu listen. Ich wette, da kommen einige zusammen. ich mache mal den Anfang (also die Bücher, die mir jetzt mal so spontan einfallen):

-Tintenherz (und das schon im ersten Abschnitt!!!)
-Messias
-Der Kindersammler

Viele liebe Grüße

Borz
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Valentine

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Re: Irgendwo bellte ein Hund.
« Antwort #1 am: 30. September 2008, 16:41:23 »

:geil: totlach

Mir fällt im Moment leider nur ein Kläffer im realen Leben ein, der mir auf die Nerven geht. Den können wir aber gerne mal in irgendein Buch sperren.

Uhuhende Eulen gibt es nur selten, aber rufende Käuzchen tauchen auch gerne mal auf, wenn es unheimlich werden soll :breitgrins:
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elsabina

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Re: Irgendwo bellte ein Hund.
« Antwort #2 am: 30. September 2008, 16:41:51 »

Ach ist der süüüüßßßß :)

"Irgendwo" hat er nicht gebellt, aber in meinem aktuellen Buch, "Mein bis in den Tod" von Peter James, kommt ein Hund vor, und der bellt auch dauernd, wenn sein Herrchen heimkommt und wedelt mit dem Schwanz und alles (mind. 7 Mal bis jetzt und das Buch ist noch nicht zuende)

Borz

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Re: Irgendwo bellte ein Hund.
« Antwort #3 am: 30. September 2008, 16:52:45 »

Ja, wartet's nur ab! jetzt, wo ihr darauf achtet, taucht er bestimmt bald auf, der Hund. Das passierte meiner Freundin nämlich nur zwei Tage, nachdem ich ihr von dem Köter erzählt hatte. :)

Viele liebe Grüße

Borz
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dubh

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Re: Irgendwo bellte ein Hund.
« Antwort #4 am: 30. September 2008, 17:35:55 »

Eindeutig: mal ein anderer Thread.  totlach

Ein Hund, ein Hund, ... Moment mal! In "Herr Lehmann" von Sven Regener kommt doch ein Hund zu Anfang vor, oder?
Da ich aber sehr viele Tiere gerne mag, stören mich Hunde auch nicht im geringsten. Selbstverständlich werde ich ab jetzt drauf achten und Meldung erstatten.


Schöne Grüße
dubh
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Bettina

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Re: Irgendwo bellte ein Hund.
« Antwort #5 am: 30. September 2008, 17:41:25 »

Ich habe diesen Thread bereits in meine Bookmarks aufgenommen und werde Acht geben! Versprochen!

Das ist bestimmt von Hundefutter-Herstellern gesponsorte Lektüre :breitgrins:

Ich müsste in meinen künftigen Krimis eigentlich jede Menge Hunde finden. Borz, ich werde wachsam sein. Danke für Deinen sachdienlichen Hinweis.
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Re: Irgendwo bellte ein Hund.
« Antwort #6 am: 30. September 2008, 17:41:36 »

Wie genial!  :lachen:

Das stimmt, Hunde bellen immer wieder. Wahrscheinlich hat auch in meinem letzten Krimi einer gebellt, aber ich kann mich nicht erinnern. Wohl weil ich mir bis jetzt noch nie Gedanken darüber gemacht habe. Dafür werde ich ab jetzt wahrscheinlich kein Buch mehr lesen können, ohne dass mir der bellende Hund gleich auffällt.  :breitgrins:

Ich werde dann auch mal Bericht erstatten...
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sandi

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Re: Irgendwo bellte ein Hund.
« Antwort #7 am: 30. September 2008, 17:43:44 »

Das ist mal ein Thread totlach

So auf die Schnelle kann ich mich an Buchtitel nicht erinnern, obwohl ich den Satz sicher schon 500 mal in einem Buch gelesen habe. In meinem aktuellen Buch 'Das Lied der Sirenen' von Val McDermid gab es einen ständig kläffenden Hund, die Betonung liegt auf gab. Das was dem passierte, wuah... da lese ich lieber von bellenden Hunden.
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Borz

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Re: Irgendwo bellte ein Hund.
« Antwort #8 am: 30. September 2008, 17:44:35 »

 :breitgrins: So soll es sein. Nur so wird sich der Hund dingfest gemacht. Weiter so, Leute!

Viele liebe Grüße

Borz
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chil

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Re: Irgendwo bellte ein Hund.
« Antwort #9 am: 30. September 2008, 18:57:43 »

Also ich mag Hunde, auch solche, die bellen. Aber natürlich werde auch ich meine Augen offen halten und dich "warnen" wenn mir einer in einem Buch begegnet!
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Valentine

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Re: Irgendwo bellte ein Hund.
« Antwort #10 am: 30. September 2008, 20:51:06 »

In "Herr Lehmann" von Sven Regener kommt doch ein Hund zu Anfang vor, oder?

Der tut aber mehr als bellen, der läuft ihm nach, er findet ihn eklig, wird ihn aber nicht los ... ich erkenne da durchaus Parallelen zu Borz und dem Romankläffer  :breitgrins:
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nanu?!

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Re: Irgendwo bellte ein Hund.
« Antwort #11 am: 30. September 2008, 22:10:29 »

Die jüngere der Southern Sisters von Anne George hat einen Hund (Woofer heißt der). Aber einen ziemlich faulen. Der liegt immer nur rum und Patricia Anne muß ihn immer mit Hundekuchen aus seiner Hundehütte rauslocken. Ausser wenn er Nachts etwas seltsames wittert, dann bellt er sein Frauchen aus dem Bett.

In meinem letzten Buch "die Königin des Feuers" von Barbara Erskine war gleich von zwei Hunden die Rede. Es waren zwei ganz wilde verspielte Collies und die haben ihr totes Herrchen im Wald gefunden.
Eigentlich waren in dem Buch noch mehr Hunde. Die Königin Cartimandua hatte der ständig um sich rum die sabberten und sie verteidigen wollten.

Ich werde weiter nach Hunden ausschau halten.
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Re: Irgendwo bellte ein Hund.
« Antwort #12 am: 30. September 2008, 22:18:18 »

Natürlich stolpert man über einen Hund, gerade nachdem man diesen Thread gelesen hat.  :zwinker:
Ich habe etwas darauf geachtet und bin fündig geworden in  "Winter in den Weiden" von William Horwood. Da heißt es
Zitat
Dann hörte er in der Ferne das Bellen eines Hundes

Ich werde auch nach weiteren Hunden ausschau halten.  :winken:
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Re: Irgendwo bellte ein Hund.
« Antwort #13 am: 01. Oktober 2008, 07:45:07 »

In "Der kleine Dämonenberater" von Christopher Moore bellt nicht nur ein Hund, sondern gleich alle Hunde des ganzen Ortes mitten in der Nacht.
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Borz

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Re: Irgendwo bellte ein Hund.
« Antwort #14 am: 01. Oktober 2008, 08:56:07 »

Wusste ich's doch :). Also wenn es spezifisch genannte Hunde sind und direkt in die Handlung eingreifen, dann ist das okay. Aber eben, sobald einer irgendwo in der Ferne bellt, den müsst ihr schnappen :). Und scheinbar seid ihr das eine oder andere Mal schon fündig geworden. Aber falls jemand einen anderen Satz findet, der sich in mehreren Büchern findet, nur her damit :).

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Borz
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