Yeats ist tot!

List Tb. , 2003, 332 Seiten
KlappentextEs beginnt mit Roddy Doyle und endet mit Frank McCourt. Dazwischen spinnen Marian Keyes, Hugo Hamilton, Joseph O'Connor und zehn weitere hochtalentierte irische Schriftsteller mit überbordender Erzählfreude einen kunstvoll ausgeklügelten Kriminalfall voller überraschender Wendungen, literarischer Clownerien und schier unglaublicher Situationskomik. Rätseln Sie mit den Autoren, was sich hinter der geheimnisvollen Gleichung Y8S = +! verbergen könnte ...
Der erste Satz„Ich glaub, der war schon tot, eh ich auf ihn geschossen hab.“
Wie kam die Geschichte in meine Hände?Ich habe das Buch für die Leserunde mit bella* und stefanie_j_h gekauft.
Meine MeinungDieses Buch hat im Grunde alles was ein Krimi braucht. Ein paar Tote, darunter auch Polizisten, ein paar Gangster, leichte Mädchen, illegale Geschäfte und eine Strippenzieherin mit Macht und Beziehungen.
Trotzallem ist Yeats ist tot! eine so ganz untypische Kriminalgeschichte.
Hier treffen so skurrile Typen auf einander, dass man aus dem Staunen gar nicht mehr raus kommt. Die Ministerin stirbt an einem eingesperrten Pups, der schwarze Gangster ist in Wirklichkeit ein rothaariger Bubi und irgendwie sind alle mit unsichtbaren Fäden verbunden.
Im Verlauf der Geschichte vergisst man, dass es nicht ein Schreiberling war, sondern gleich 15 irische Autoren, die ein unfassbar überraschendes, witziges und lesenswertes Buch gezaubert haben.
