Ich wollte gerade schreiben, dass ich an norwegischen Autoren nicht besonders viel kenne, aber irgendwie haben da doch einige den Weg in meine Regale gefunden.
Da ist natürlich erst mal
Henrik Ibsen, von dem ich ziemlich viele Theaterstücke gelesen und einige auch auf der Bühne und/oder im Fernsehen gesehen habe. Zu recht ein Klassiker.
Noch ein wenig "klassischer" (älter) ist der norwegisch-dänische Dramatiker
Ludvig Holberg, von dem ich einige Komödien gelesen habe ("Jeppe vom Berge", "Der politische Kannengießer", "Erasmus Montanus").
Von
Alexander Kielland habe ich vor 15-20 Jahren "Garman & Worse" gelesen. Dem Klappentext zufolge kann sich der "Familienroman eines norwegischen Reeder- und Kaufmannshauses" neben Manns Buddenbrooks sehen lassen. Meine Erinnerung an das Buch ist sehr schwach; einen besonderen Eindruck hat es nicht hinterlassen. Zwei weitere Romane subben auf norwegisch ("Kapitän Worse", "Jakob").




Von der Nobelpreisträgerin
Sigrid Undset habe ich immer noch nichts gelesen. Es subben ihre historischen Romane "Kristin Lavranstochter" und "Olav Audunsson".





Einen tiefen Eindruck hat
Tarjei Vesaas' "Eis-Schloss" mit seiner unglaublich dichten Sprache und starken Bildern und Symbolen gemacht. Seine "Vögel" subben noch.



Das erste Buch, das ich je auf norwegisch gelesen habe, stammt von
Tor Åge Bringsværd. Heute frage ich mich, wieviel ich damals (ohne jegliche Norwegisch- und mit lückenhaften Schwedischkenntnissen) davon verstanden haben kann, aber gefallen hat mir der Roman über den Kinderkreuzzug "Gobi. Barndommens måne" ("Mond der Kindheit") jedenfalls. Weitere Romane subben ("Die Pinocchio-Papiere", "Stadt der Metallvögel", "Minotaurus")





Valentine erwähnte
Herbjørg Wassmo schon. Ich habe das erste Buch der Trilogie gelesen: "Das Buch Dina".

Jan Kjærstads Thriller
Rand hat mich ebenso begeistert wie verwundert, wie ihr in der Leserunde nachlesen könnt. "Der Verführer" subbt noch.



Weiterhin subben noch ein Sammelband mit drei Romanen von
Amalie Skram,
Anne B. Ragdes "Einsiedlerkrebse" (leider der zweite Teil einer Trilogie), "Das achte Gebot" von
Anne Holt, "Ein Meer aus Zeit" von Merete Morken Andersen und
Cora Sandels Alberte-Trilogie ("Alberte und Jakob", "Alberte und die Freiheit", "Alberte und das Leben").




Schließlich finden sich auch noch
Liv Ullmans Autobiographie "Gezeiten", "Der Buchhändler von Kabul" von
Åsne Seierstad.



(Knut Hamsun erwähne ich mit Absicht nicht - ich kann ihn nicht ausstehen!)
(Ach ja - Jostein Gaarders
Das Kartengeheimnis habe ich in einer Leserunde gelesen und festgestellt, dass der Autor nichts für mich ist. "Sofies Welt" hatte ich schon vorher zweimal entnervt abgebrochen.)