Über die Reise nach Amsterdam wurde eigentlich so wenig geschrieben wie über die erste Reise von Jack und Eliza. Dafür war dann die Beschreibung der Stadt sehr spannend.
Es werden auch später noch Sprünge gemacht, nach denen man vor Ereignissen steht ohne jegliche Erläuterung, wie es dazu kam. In einigen Fällen kommt die Erklärung Seiten später aber doch noch. Ja, die Beschreibung von Amsterdam ist sehr gelungen. Man sich das Stadtbild anhand der vielen Details lebhaft vorstellen. Erschreckend fand ich den Zustand, dass man auf den Straßen seines Lebens nie ganz sicher sein konnte. Wenn ich mir das für die jetzige Zeit vorstelle -

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Auf Seite 661 wird Jack nach einem kriminellen Angebot, das er macht, gefragt, ob das eine Folge der "Englischen Krankheit" sei. Die Syphilis, an der Jack leidet, wird als die "Französische Krankheit" bezeichnet, die Englische ist laut Wikipedia Rachitis. Ich frage mich, ob Jack auch an der Englischen leidet oder ob sich da jemand bei der Übersetzung vertan hat.
Ich muss gestehen, dass mir nach dem Besuch in der Oper der Kopf etwas schwirrt. Langsam blicke ich bei all den Adeligen, Politikern und höfischen Intrigen nicht mehr ganz durch. Irgendwie tritt die Handlung auch auf der Stelle. So ein stinknormales, bürgerliches Abenteuer wäre mir zwischendurch ganz recht.