Ich orientier mich da momentan irgendwie nicht so doll an den Kapiteln, da die irgendwie zunehmend schneller kommen, z. B. auch dann, als Daniel (Waterhouse) auf der Minerva nach London unterwegs ist und zeitgleich noch andere Handlungsstränge wie z. B. Rückblenden kommen, ist es manchmal kaum mehr als eine Seite.
Wenn man also nach der Seitenzahl gehen würde, wäre ich momentan genau auf Seite 120.
Ich glaub, Ben ist wirklich Benjamin Franklin, da gibts so eine Stelle, an der der volle Name erwähnt wird, allerdings wird er da, meine ich mich erinnern zu können, nicht direkt auf Ben bezogen, hab die Stelle, merk ich grad, echt nicht mehr so parat, aber in dem ganzen Passus kommt einem schon unmissverständlich der Gedanke sozusagen.
Auch an einer anderen Stelle, nämlich dort, wo Enoch bei einem Freund Zwischenstop macht, der zusammen mit seiner Frau einige Kinder da hat, Kostgänger genannt, gibt es so eine Entdeckung, als Enoch nämlich auffällt, dass unter den Kindern ein recht pfiffiger Bursche zugegen zu sein scheint....
Bisher ist es also wirklich unheimlich spannend, wenn auch zwischendurch auf einer Seite ca. 4 oder mehr mal die Perspektive wechselt, aber vielleicht lags auch nur daran, dass ich einige Zeilen vorher nicht ganz aufmerksam gelesen hab, auf jeden Fall hat sich das Ganze dann schnell ergeben - Stephenson scheint es also wirklich ganz hervorragend zu schaffen, dieses Epos von der ersten Seite (ich hab die "Unterwegs-Unterredungen" von Enoch, Ben und Godfrey wirklich genossen) an sehr spannend zu halten, also quasi ein klassisches Beispiel vom dicken Wälzer, den man irgendwie ewig im Regal stehen hat und dann doch immer wieder was anderes vorschiebt, obwohl sich am Ende des Tages nur blanker Lesespaß dahinter verbirgt

Dafür sind dann eben wieder die Leserunden gut.