Als Klassiker gelten die Werke von
Lu Xun, die aber wohl nur noch antiquarisch zu bekommen sind.
Natürlich auch
Gao Xingjian, der zwar im Französischen Exil lebt und auch auf französisch schreibt, aber immerhin den Nobelpreis gewonnen hat.
In meinem Regal stehen außerdem noch:
Xu Xing - Und alles was bleibt, ist für dich

Hat mir persönlich gut gefallen.
Lu Wenfu - Der Gourmet

eine interessante Betrachtung der Kulturrevolution.
Ansonsten natürlich Gedichte. Meine Lieblingsanthologie wäre da:


Der Erstling von
Wei Hui - Shanghai Baby hat da für Aufsehen gesorgt und wurde meines Wissens auch verboten. Soll aber nicht so herausragend sein.
Das wäre so das, was ich auf Anhieb sagen könnte, aber es gibt soviel...

[EDIT]Fast hätte ich es vergessen:
Die Krimis von
Qiu Xiaolong, auch Exilchinese, spielen in China und geben auch einen interessanten Einblick ins heutige China. Man darf keine Thriller erwarten, von dem, was ich bisher so gelesen habe, aber mir gefallen sie trotzdem. Ich würde dir aber die englischen Originale empfehlen, die Übersetzungen, die ich bisher gelesen habe waren nicht so gut.
[EDIT2]

Irgendwas sagt mir, dass das nicht meine letzte Wortmeldung war...
Zum Thema China allgemein:
Gebrauchsanweisung für China. Fand ich sehr gelungen und sehr lustig.

