Was mir bei dem Buch ganz entschieden fehlt, ist eine Auflistung der zitierten (am besten aber aller erwähnten) Bücher.
Genau, so eine Auflistung würde ich mir auch wünschen - ich erkenne kaum etwas von den Anspielungen, die in dem Roman enthalten sind.
Das fände ich auch total praktisch. Allerdings wird durch die Unkenntnis der Bücher mein Lesevergnügen nicht beeinträchtigt. Ich denke nur, dass das Lesen mit einer solchen Liste vielleicht noch etwas interessanter wäre.
Ich freue mich sehr für Firmin, dass er jetzt Jerry hat, die beiden scheinen sich ja gut zu verstehen!
Das finde ich auch. Als ich
Kapitel 9 gelesen habe war ich doch sehr froh, dass an dieser Stelle Jerry auf den Plan trat. Ich hatte den schon fast wieder vergessen

, aber da war ich dann doch sehr glücklich, dass es ihn gab.

Eine gepflegte „Männer-WG“ ist doch was Feines.
Allerdings zeigt sich mal wieder, dass Firmins Glaube an das Gute im Menschen wirklich grenzenlos ist.

Offensichtlich ist er zumindest in dieser Hinsicht nicht so clever, wie es sonst den Anschein macht.
Da dachte ich, dass unser Firmin endlich einen Freund für's Leben gefunden hat und dann stirbt der gute alte Jerry
einfach so... 
Oh ja...das verhängnisvolle
13. Kapitel...eine Tragödie jagt in diesem Buch die nächste. Was fand ich das furchtbar.
Firmin ist also am Ende doch wieder alleine und er tut mir total leid. Gerade hätte für ihn mal alles richtig gut laufen können und dann passiert so was.

Ich habe irgendwie mit einem glücklichen Ende für Firmin gerechnet.

Aber die
letzten beiden Kapitel sind ja dann echt total deprimierend.
Einerseits finde ich es sehr schön,
dass das Buch da endet, wo es angefangen hat (also im Keller der Buchhandlung),
andererseits ist das Ende aber auch sehr traurig.
Das ganze letzte Kapitel fand ich etwas eigenartig. Es war als wenn er sich durch den Tagtraum (Es war doch ein Tagtraum, oder?) noch ein letztes Mal aufgebäumt hat und dann schließlich doch resigniert und die Dinge erwartet, die auf ihn zukommen. Teilweise habe ich echt den Überblick verloren, weil die Überleitung zu dem Traum (wenn es denn einer war) so ganz anders war, als es bis dahin der Fall war. :grübel:
Im Endeffekt bin ich aber trotzdem total begeistert. Allerdings liegt das weniger am Inhalt des Buches als vielmehr an der Sprache, da der Inhalt ja wirklich nicht viel hergibt.
Und außerdem freue ich mich, dass Firmin mal etwas anderes beschreibt und zu sehen kriegt als den Buchladen. Langsam wäre mir das nämlich langweilig geworden.
Das dachte ich auch. Aber unglücklicherweise hat die Freude ja nicht lange angehalten, denn ein Weg nach unten in die Buchhandlung war ja relativ schnell wieder verfügbar.

Sprachlich hingegen ist dieses Buch für mich grandios gewesen.
