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Autor Thema: Miguel de Cervantes - Don Quijote (2. Buch, Kap. 36 - 55)  (Gelesen 2727 mal)

Lullyblue

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Re: Miguel de Cervantes - Don Quijote (2. Buch, Kap. 36 - 55)
« Antwort #15 am: 09. August 2008, 11:54:31 »

Also ich seh das Herzogenpaar in seiner eigentlichen Dummheit im krassen Gegensatz zu Ritter und Knappe. Sie schaden bewusst und sind darauf bedacht, nicht zu schaden, sondern nur zu spotten und Don und Sancho haben oftmals unbewusst geschadet und sind immer darauf bedacht, zu helfen. So ungefähr jedenfall  :smile:

Sancho war ein guter Statthalter, das steht außer Frage. Aber dennoch gab es eben Dingen, denen er nicht gewachsen war. Ob die nun provoziert wurden oder nicht - es gibt immer und überall Feinde, ob man die nun kennt oder nicht. Ein Statthalter muss immer mit Angriffen rechnen und sicher ist auch ein "normaler" Statthalter nicht immer in der körperlich günstigsten Verfassung. Natürlich haben sie Sancho bösartig geschwächt, aber es waren ja auch nur 10 Tage Regierung. Normalerweise regiert jemand ja schon ein bisschen länger. Sancho hat also das ganze Regierungsspektrum in kürzester Zeit mitgemacht - und festgestellt, dass er das nicht will. Erfahrung macht den Meister  :zwinker: Soweit zumindest meine Ansicht dazu.
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