Hallo mal wieder,
ich habe nun das erste Buch beendet (schon seit ein paar Tagen

)
Don soll nach Hause gebracht werden mit allerlei Tricks, und auch hier trifft man nochmal verschiedene Leute den Domherrn z.B. die Diskussion über Ritterbücher ist sehr interessant - erinnert mich etwas an die heutige Zeit und das TV. Das meiste was man dort zu sehen bekommt ist ja auch eher flach und anspruchslos und trotzdem schaut doch fast jeder von uns das eine oder andere davon. Ähnlich war es mit den Romanen, als Zeitvertreib waren sie toll, aber große Literatur oder hohes Theater war es eben nicht.
Die Geschichte des Hirten fand ich irgendwie überflüssig, wieder eine überaus hübsche Frau und eine unglückliche Liebe dazu. Das war mir zu viel...
Der erneute Angriff auf eine Büßergruppe bringt den Anlass fürs Ende... das war mir dann etwas zu abrupt aber irgendwie auch passend zum Anfang, denn da waren Don Q. Abenteuer ja auch eher kurz gehalten.
Fazit zum ersten Buch: Ein interessantes Werk, mit vielen kleinen Geschichten in der Geschichte. Die Schenke als Punkt wo einige Handlungsstränge zusammengeführt werden. Trotzdem entwickelte das Buch ein anderes Bild von Don Q. als ich es mir durch Erzählung und Erwähnung in bestimmten Zusammenhängen gemacht hatte. Es finden sich Ansätze von Träumerei, "Weltfremdheit" und halluzinierten Abenteuern, doch dazu kommt etwas Enttäuschung über den Charakter Don Q. - er ist doch ein ziemlicher Egoist und das hatte ich nicht erwartet.
Mal sehen was das 2. Buch noch so bietet, auch wenn es sicher wieder einige Wochen braucht

Liebe Grüße
schokotimmi