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Autor Thema: Miguel de Cervantes - Don Quijote (1. Buch, Kap. 29 - 38)  (Gelesen 3174 mal)

illy

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Re: Miguel de Cervantes - Don Quijote (1. Buch, Kap. 29 - 38)
« Antwort #15 am: 01. September 2008, 08:02:51 »

Hiermit melde ich mich auch mal wieder, ich habe gestern diesen Abschnitt (nach längerer Pause) zu Ende gelesen.

Anselmo-Story:
Wie kann man nur auf so eine blöde Idee kommen - sein Freund versucht ja auch ihm diese Idiotie auszureden, weil da nur schlechtes bei herauskommen kann, aber der Kerl will einfach nicht hören.   :rollen:
Zitat
"Die Novelle", sagte der Pfarrer, "gefällt mir; doch kann ich unmöglich glauben, daß sie wahr sei; ist sie aber erfunden, so hat sie der Verfasser schlecht erfunden, denn man kann sich keinen so törichten Mann denken, der eine so gefährliche Probe wie Anselmo anstellen sollte."

Leider gibt es mit Sicherheit solch blöde Menschen, Privatdetektive und Seitensprungtestagenturen leben auch von unbegründeten Verdachtsfällen.

Kap. 31:
Schön! Hier bekommt der Don mal eine "Rückmeldung" darüber, welchen Effekt seine "Hilfeleistung" hat.
Ja, die Rückmeldung war fällig und nachdem der Don seinen Fehler sogar einsah, dachte ich, er wäre dem Erdboden wieder ein Stück näher gekommen. Allerdings zeigt sich, dass er immer noch ganz abgehoben war, wollte er den Andres zum Schluss sogar eigenhändig verprügeln, weil dieser zukünftig auf solch zweifelhafte Hilfe vom Don verzichten wolle.

Dass Don Q. erfährt, welcher Mist aus seinen "guten" Taten entsteht, scheint ihn ja leider nicht zu beeindrucken. Er ist absolut blind für alles, was nicht in seine Vorstellungswelt passt.
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Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen.  (Friedrich Nietzsche)

Doris

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Re: Miguel de Cervantes - Don Quijote (1. Buch, Kap. 29 - 38)
« Antwort #16 am: 01. September 2008, 21:19:38 »

Dass Don Q. erfährt, welcher Mist aus seinen "guten" Taten entsteht, scheint ihn ja leider nicht zu beeindrucken. Er ist absolut blind für alles, was nicht in seine Vorstellungswelt passt.

Das ist eines seiner großen Laster, aber damit steht er bis in die heutige Zeit nicht alleine da. Ignoranten gab es schon immer, und sie werden auch nicht aussterben.
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Es ist nicht wenig Zeit, was wir haben,
sondern es ist viel, was wir nicht nützen.
Lucius Annaeus Seneca