Hallo,
Hugo Hartung ist nach wikipedia ein deutscher Schriftsteller.
Von Sándor Márai fand ich noch
"Die jungen Rebellen" ziemlich gut; es geht um die verlorene Generation, die in den ersten Weltkrieg ziehem musste; natürlich auch um den Niedergang der kuk-Monarchie. (die "Grafin von Parma" mochte ich nicht so).


Noch bedeutender ist der von Klassikfreund erwähnte
Dezsö Kosztolányi. Ich las seine
Anna Édes, die, ich meine natürlich das Buch, zu meinen Lieblingsbüchern zählt. Gerne las ich noch
"Nero, der blutige Dichter".Tibor Déry gehört auch zu den ganz großen. Ich mag seine Autobiografie
"Kein Urteil". Nicht einfach nur irgendeine Biografie. Wir erfahren hier vieles über die Kultur- und politische Geschichte Ungarns (des 20. Jahrhunderts bis über die Revolution 1956 hinaus) Wir lernen viele Schriftsteller kennen und außerordentlich gut schreibt er auch noch. Romane:
"Die Antwort der Kindheit", Die Antwort der Jugendzeit". Ein tiefer Blick in 20iger und 30iger Jahre Ungarns. Außerdem rezensierte ich seinen
NikiLászló Németh schrieb Romane in denen es um Frauenschicksale geht. Ein guter Autor. Ich las
"Maske der Trauer"; die anderen Romane von ihm lohnen sicher auch.
Zsigmond Móricz ist auch ein sehr berühmter Ungar. Er zählt zu den Realisten, die über das ungarische Landleben schrieben. Sehr zu empfehlen ist der Erzählungsband
"Die Engel von Kiserdö". Das habe ich mal in Ungarn gelesen (Aufbau Verlag, 1971) (er schrieb auch zahlreiche Romane)
Unbedingt empfohlen sei noch
Gyula Illlyés: "Die Puszta"

Die meisten Titel antiquarisch.
Liebe Grüße
mombour