Osanna Vaughn - Im Auge des Falken
Klappentext:Wie soll Alduin wieder nach Hause finden? Der junge Falkner weiß ja noch nicht einmal, wer er ist! Nach einem Unfall, bei dem er sein Gedächtnis verloren hat, irrt er in Begleitung seines Falken Rihscha durch den Wald. Doch noch ist nicht alles verloren, denn Alduins besondere Fähigkeiten haben ihn nicht verlassen. Er hat die Gabe, mit den Augen seines Falken zu sehen und in die Zukunft zu blicken. Und er machte eine atemberaubende Entdeckung: In einer Vision zeigt ihm sein seit langem verschollener Vater einen geheimnisvollen, magischen Ort. Ein Ort, an dem Mensch und Falke gemeinsam den Pfad der Unsterblichkeit beschreiten können. Alduin hat nur noch ein Ziel. Er wird seinem Vater folgen und Unsterblichkeit erlangen!
meine Meinung:Voilà, endlich die erhoffte Fortsetzung von "Der Schrei des Falken". Dieses Buch spielt zwei Jahre nach dem Erstlingswerk, aber ebenso wie dieses vor der wunderschoenen Kulisse Nymaths, einer Fantasywelt, die einst die Autorin Monika Felten schuf. Wie deren Triologie gehoeren auch "Der Schrei des Falken" und "Im Auge des Falken" zu dem Fantasyprojekt
Das Erbe der Runen.
Alduin entdeckt seinen Vater, doch dieser liegt in einem komatoesen Zustand und scheint sichtbar zu altern. Alduin, neugierig geworden von den Spekulationen, die sich um seinen Vater ranken, macht sich auf den Weg um herauszufinden, was seinem Vater vor vielen Jahren wiederfahren ist. Dabei geraet Alduin selbst in grosse Gefahr, doch gemeinsam mit seinen Freunden Erilea und Rael kommt er dem Raetsel langsam auf die Spur.
Schon anhand des Klappentextes wird klar, die Protagonisten sind keine Kinder mehr. Sie haben sich veraendert und mit ihnen auch die Richtung der Geschichte. Waehrend Erilea ihr Parna bestreitet, macht Rael sich auf die Suche nach Alduin und trifft dabei auf den aufgeweckten Triel und seine Mutter Bretta. Die Geheimnisse um Bretta und ihre Geschichte haben mich am meisten beruehrt und dies war mit Abstand der spannendste Handlungsstrang im ganzen Buch. Im grossen und ganzen ist das Buch sehr spirituell. Das faengt schon bei Erileas Parna an und geht weiter ueber Alduins Traeume von der Unsterblichkeit bis hin zum eigentlichen Showdown, wo die drei auf ihre Gottheiten treffen um Antworten auf ihre Fragen zu erlangen. Mir war das zu viel Esoterik! Teilweise ist die Geschichte gar nicht vorangekommen und es gab wenige Stellen in dem Buch, die wirklich spannend und den Leser gefesselt haben. Oft habe ich mich bei der Lektuere gelangweilt oder bin mit den Gedanken angeschweift. Die Geschichte hat mich einfach nicht mitgezogen. Schade!
