Island, hurra!
Leider komme ich nicht dazu, so viele isländische Bücher zu lesen, wie ich gerne möchte. Mein Island-SUB wächst und wächst.
Unter den gelesenen Büchern finden sich natürlich die "üblichen Verdächtigen", allen voran
Halldór Laxness (Bettina hat unsere gemeinsamen Leserunden ja schon verlinkt) und
Arnaldur Indriðason.
Auch
Kristín Marja Baldursdóttir wurde schon genannt. Von ihr habe ich den Roman
Möwengelächter gelesen, der allerdings keinen größeren Eindruck bei mir hinterlassen hat. Ganz nette Geschichte um das Leben in einer isländischen Kleinstadt vor einigen Jahrzehnten, das durch die Rückkehr einer nach Amerika ausgewanderten Frau aufgemischt wird, die sich als femme fatale erweist.


Von der ebenfalls schon genannten
Steinunn Sigurðardóttir subt bei mir auf schwedisch
Hálfdan Fergusson lämnar livet på jorden. Eine deutsche Übersetzung konnte ich nicht finden.
Ach ja, die
Edda besitze ich sogar in drei verschiedenen Sprachen: deutsch (gelesen), schwedisch (ungelesen) und isländisch (ebenfalls ungelesen).
Und da ich schon bei den Klassikern bin, darf ich natürlich die
Sagas nicht vergessen! Gelesen habe ich
Die Saga vom Freysgoden Hrafnkel,
Die Saga von Gisli Surson,
Die Grettis saga, ungefähr die Hälfte der
Njals Saga und den ersten Teil der
Heimskringla - Sagen der nordischen Könige von
Snorre Sturluson. Weitere Sagas subben.





Außerdem habe ich tatsächlich ein isländisches "Sachbuch" gelesen, nämlich das
Landnámabók (Landnahmebuch), dessen nicht erhaltenen Urfassung von (vermutlich)
Ari Þorgilsson aus dem 11. Jahrhundert die Besiedlung Islands schildert. Ich habe es übrigens im altisländischen Original gelesen!


Einen isländische Kinderbuchklassiker hätte ich auch noch anzubieten:
Jón Svenssons Nonni-Bücher, von denen ich als Kind ein oder zwei gelesen habe. Welche das waren, weiß ich allerdings nicht mehr, da ich sie nur geliehen hatte. Eines könnte
Nonni gewesen sein.


Gelesen habe ich vor vielen Jahren
Die Teufelsinsel von
Einar Kárason. Im gegensatz zu Fandorina konnte ich allerdings mit den abstoßend vulgären Personen dieser "isländischen Familiensaga der ganz besonderen Art, wild, schrill, und hemmungslos menschlich" (Klappentext) nichts anfangen.

Skugga-Baldur (Schattenfuchs) von
Sjon habe ich hier im Forum sogar mal
rezensiert.


Dann gibt es in meinen Regalen noch mehrere Romane von
Vigdís Grimsdóttir, allerdings alle in schwedischer Übersetzung. Meine Lektüre von
Das Mädchen im Wald ist zu lange her, als dass ich mehr als "hat mir gefallen" sagen könnte. Es scheint das einzige ins Deutsche übersetzte Buch der Autorin zu sein. Bei mir subben noch (für die, die an den schwedischen Titeln isländischer Bücher interessiert sind

)
Tystnaden,
Hjärta, måne och blå fåglar und
Jag heter Isbjörg jag är ett lejon.


Und noch zwei weitere Bücher subben in schwedischer Übersetzung:
Graumoos von
Thor Vilhjálmsson sowie
Solon Islandus von
Davíð Stefánsson (gibt's nicht auf deutsch).
