Welche 10 Bücher in Eurem Besitz sind für Euch die wichtigsten und warum?
Auf Deine Frage würde ich eine ganz andere Antwort geben als die ursprünglich gegebene.
Vor lauter Löschtechnik beinahe vergessen zu fragen: Welche denn?
Auch diese Frage lässt sich nicht ganz eindeutig interpretieren. Ist das die Inselfrage oder ist es die Frage, welche Bücher haben am meisten geprägt?
Als Inselfrage interpretiert würde ich Bücher auswählen, die ich wieder lesen würde oder noch lesen möchte.
Darunter wären:
1. Proust: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit (Wiederlektüre)
2. Rolf Vollmann: Die Falschmünzer (Wiederlektüre, damit man weiß, was man noch so alles lesen könnte und was man alles nicht dabei hat)
3. Einen bibliomanen Band über Privatbibliotheken (Wiederlektüre, damit man auch was zum Schauen hat, das entspannt so schön)
4. Thomas Mann: Joseph und seine Brüder (Erstlektüre)
5. Musil: Der Mann ohne Eigenschaften (Erstlektüre)
6. Stifter: Wiederlektüre oder Erstlektüre - hier müsste ich mich noch fürs Werk entscheiden.
7. Die Bibel (Stellenweise Wiederlektüre, stellenweise Erstlektüre, v.a. im AT)
8. Eine Gedichtanthologie (habe gar keine größere, da ich die Gedichte meist in den Werkausgaben habe. Die Anthologie würde ich dann noch anschaffen)
Nur noch 2. Mir wird bewusst, wie klein eine 10er-Auswahl ist. Sollte ich nun noch gelesene Kafkas, Manns oder Bernhards hinzufügen oder doch lieber Ungelesenes wie Conrad oder Hardy, die ich gerade sammle und auch irgendwann lesen werde? Ich lasse die letzten beiden mal offen.
Gruß, Thomas