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Autor Thema: Gedanken zu einem Teufelskreis des Buchhandels  (Gelesen 3863 mal)

MacOss

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Re: Gedanken zu einem Teufelskreis des Buchhandels
« Antwort #30 am: 23. April 2008, 17:12:18 »

Dem von dir angesprochenen Problem gehe ich aus dem Weg, indem ich beim Buchhändler online bestelle und die Bücher dann im Laden abhole, wenn sie eingetroffen sind (Benachrichtigung per E-Mail). So spare ich mir Leerläufe. Das System von Lüthy (bestellen online, portofrei im Laden abholen oder gegen Gebühr nach Hause schicken lassen) ist wirklich genial. Aber der kleine Buchhändler an der Ecke wird sich den Online-Shop nicht leisten können...

Diese Möglichkeit habe ich erst kürzlich entdeckt: Einer der wenigen kleinen Buchhändler in unserer Nähe (Buchhandlung Thaer) ist offenbar eine Kooperation mit libri.de eingegangen, die es ermöglicht, online im Internet-Großangebot von libri.de zu stöbern und die Bücher übers Internet zu ordern, sie dann aber in der "eigenen" Buchhandlung abzuholen. Wenn ich's richtig verstanden habe, ist das Gute an diesem Modell wohl, dass ich dabei zwar online ein Buch bestelle und dies über libri.de an die Buchhandlung geliefert wird, ich aber dennoch ein Vertragsverhältnis mit "meiner" Buchhandlung eingehe und das Buch dort kaufe und abhole. So habe ich zum einen den Vorteil, gezielt im Internet zu suchen (auch nach Raritäten) und von zu Hause aus zu bestellen, kann andererseits aber direkt den Buchhändler meines Vertrauens unterstützen. :smile:
« Letzte Änderung: 23. April 2008, 17:18:14 von MacOss »
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Klassikfreund

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Re: Gedanken zu einem Teufelskreis des Buchhandels
« Antwort #31 am: 23. April 2008, 17:52:53 »

... , kann andererseits aber direkt den Buchhändler meines Vertrauens unterstützen. :smile:

Wenn ich das Wort "unterstützen" so lese, dann kommt mir (leider, leider) in den Sinn, dass es wohl überwiegend ideelle Gründe sind, in einer kleinen Buchhandlung zu kaufen. Bei mir ist ein großer Teil Idealismus dabei. Ob das aber ausreicht, dass diese Buchhandlungen überleben, weiß ich nicht. Wenn die Buchpreisbindung fällt, sind wohl alle Kleinen tot. Auch ich würde dann zuerst auf den Preis schauen.

Ich frage also in die Runde: Was ist der Vorteil einer kleinen Buchhandlung?

Meine Antwort: Die Atmosphäre. Auf der anderen Seite gab es mal eine Zeit, da kannte man mich auch im Thalia (damals noch nicht Thalia und unabhängig) namentlich, da ich ein so guter Kunde war.

Aber gut, wir hatten das irgendwo schon mal anderer Stelle diskutiert. Wer dennoch mal was dazu schreiben möchte... mich würde es freuen.

Schöne Grüße, Thomas
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sandhofer

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Re: Gedanken zu einem Teufelskreis des Buchhandels
« Antwort #32 am: 23. April 2008, 18:01:23 »

Also, wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, ist es so, dass die kleine Buchhandlung umso bessere Margen kriegt, je längere Wartezeiten bzw. je grössere Bestellkontingente in Kauf nimmt (hier für einmal "in Kauf nehmen" praktisch wortwörtlich ...). Grosse Ketten können wohl immer mal wieder mit Boykott drohen, wenn die Margen ihrer Meinung nach zu klein sind. Und für die handelsüblichen Bestseller wird es wohl tatsächlich so sein: Was die Grossen zuvorderst beim Eingang oder bei der Kasse auflegen, wird am besten verkauft.

Ich habe selber erlebt, wie zwei Inhaber-geführte Buchhandlungen in einer Kleinstadt den Charakter geändert haben, nachdem die alten Besitzer abgegeben haben. Die eine ist von einer Kette übernommen worden, ist jetzt viel grösser, aber das Sortiment ist nicht interessanter geworden; die andere hatte mal sogar noch eine kleine Abteilung mit Werkausgaben von Klassikern, die ist von zwei jungen Frauen übernommen worden und führt nun nur noch Mainstream.
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Klassikfreund

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Re: Gedanken zu einem Teufelskreis des Buchhandels
« Antwort #33 am: 23. April 2008, 18:05:28 »

die andere hatte mal sogar noch eine kleine Abteilung mit Werkausgaben von Klassikern,

Vielleicht haben sich die Zeiten auch gewandelt. So wie man sich Brockhaus nicht mehr als Statussymbol in das Regal stellt, so verlieren auch Werkausgaben an Bedeutung, zumindest für die Statuskäufer. Und die "echten" Leser gibt es halt nicht in genügend großer Zahl. Ist aber alles Spekulation.

Gruß, Thomas
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sandhofer

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Re: Gedanken zu einem Teufelskreis des Buchhandels
« Antwort #34 am: 23. April 2008, 18:11:30 »

So wie man sich Brockhaus nicht mehr als Statussymbol in das Regal stellt, so verlieren auch Werkausgaben an Bedeutung, zumindest für die Statuskäufer. Und die "echten" Leser gibt es halt nicht in genügend großer Zahl. Ist aber alles Spekulation.

Ich denke schon auch, dass dem genau so ist. Wenn man ein bisschen in Antiquariaten herumwuselt, findet man noch tonnenweise diese Prachtausgaben, mit denen früher angegeben wurde. Das ist heute vorbei.

(Wenn man allerdings einen Intellektuellen interviewt, wird das Interview immer vor einer Bücherwand gefüllt mit Reihen gleich aussehender Bände geführt, Reihen, die doch sehr an Werkausgaben erinnern. Selbst die Hundenanny, Katja Geb-Mann, paradiert vor so einer Bücherwand in ihren Sendungen ... )
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dyke

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Re: Gedanken zu einem Teufelskreis des Buchhandels
« Antwort #35 am: 23. April 2008, 18:18:17 »

[Diese Möglichkeit habe ich erst kürzlich entdeckt: Einer der wenigen kleinen Buchhändler in unserer Nähe (Buchhandlung Thaer) ist offenbar eine Kooperation mit libri.de eingegangen, die es ermöglicht, online im Internet-Großangebot von libri.de zu stöbern und die Bücher übers Internet zu ordern, sie dann aber in der "eigenen" Buchhandlung abzuholen. Wenn ich's richtig verstanden habe, ist das Gute an diesem Modell wohl, dass ich dabei zwar online ein Buch bestelle und dies über libri.de an die Buchhandlung geliefert wird, ich aber dennoch ein Vertragsverhältnis mit "meiner" Buchhandlung eingehe und das Buch dort kaufe und abhole. So habe ich zum einen den Vorteil, gezielt im Internet zu suchen (auch nach Raritäten) und von zu Hause aus zu bestellen, kann andererseits aber direkt den Buchhändler meines Vertrauens unterstützen. :smile:

Das Modell gibt es, aber den Buchhändler hat es einen Nachteil - er muß das bestellte Buch auf jeden Fall an libri bezahlen, auch wenn der Besteller es nie abholt. Die Vorbesitezrin meiner kleinen Buchhandlung hatte sich da wieder abgemeldet, da sie pro Woche angeblich auf durchschnittlich drei Bestellungen sitzen geblieben ist.

@sandhofer

ich habe und bestehe noch auf meinem Y-Chromosom und was Du alles guckst Hund-Nanny ist doch für die Zielgruppe ohne  :zwinker:
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sandhofer

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Re: Gedanken zu einem Teufelskreis des Buchhandels
« Antwort #36 am: 24. April 2008, 07:33:57 »

und was Du alles guckst Hund-Nanny ist doch für die Zielgruppe ohne  :zwinker:

Da meine Frau im selben Business tätig ist, läuft das hin und wieder bei uns. Man muss ja wissen, was die Konkurrenz macht. (Abgesehen davon: Ich mag Frauen mit langen Haaren und finde die Geb-Mann sehr sexy ...)
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dubh

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Re: Gedanken zu einem Teufelskreis des Buchhandels
« Antwort #37 am: 24. April 2008, 10:03:03 »

@dyke: Entschuldige vielmals, ich wollte Dein Y-Chromosom nicht unterschlagen oder gar durch ein anderes ersetzen! :zwinker: Keine Ahnung, wie ich darauf kam, Dich für eine Buchkäuferin zu halten...

@sandhofer: Da tun sich ja echte Abgründe auf: Die Geb-Mann?? :entsetzt:


Schöne Grüße
dubh
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kaluma

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Re: Gedanken zu einem Teufelskreis des Buchhandels
« Antwort #38 am: 24. April 2008, 13:29:05 »

Hallo Klassikfreund,

Ich frage also in die Runde: Was ist der Vorteil einer kleinen Buchhandlung?
Ja, wir haben ähnliches schon im Thread "Buchladen oder Internet" diskutiert, aber die Vorteile der kleinen Buchhandlungen gegenüber den großen sind ja nochmal ein etwas anderer Aspekt.

Neben den ideellen Gründen ("unterstützen" trifft auch bei mir zu) und der Atmosphäre kann ich noch die Wohnortnähe nennen. Ist schon praktisch, wenn man 10min zu Fuß zum Buchladen gehen kann und nicht 10-15km in die Stadt fahren muß.
"Große Buchhandlungen" befinden sich ja meist im Zentrum irgendeiner größeren Stadt und da kommt nicht jeder jederzeit hin.

Viele Grüße
Katja
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Ich lese gerade: Eva Völler "Zeitenzauber - Die magische Gondel"

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dyke

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Re: Gedanken zu einem Teufelskreis des Buchhandels
« Antwort #39 am: 24. April 2008, 13:33:25 »

... , kann andererseits aber direkt den Buchhändler meines Vertrauens unterstützen. :smile:

Wenn ich das Wort "unterstützen" so lese, dann kommt mir (leider, leider) in den Sinn, dass es wohl überwiegend ideelle Gründe sind, in einer kleinen Buchhandlung zu kaufen. Bei mir ist ein großer Teil Idealismus dabei. Ob das aber ausreicht, dass diese Buchhandlungen überleben, weiß ich nicht. Wenn die Buchpreisbindung fällt, sind wohl alle Kleinen tot. Auch ich würde dann zuerst auf den Preis schauen.

Ich frage also in die Runde: Was ist der Vorteil einer kleinen Buchhandlung?

Meine Antwort: Die Atmosphäre. Auf der anderen Seite gab es mal eine Zeit, da kannte man mich auch im Thalia (damals noch nicht Thalia und unabhängig) namentlich, da ich ein so guter Kunde war.

Aber gut, wir hatten das irgendwo schon mal anderer Stelle diskutiert. Wer dennoch mal was dazu schreiben möchte... mich würde es freuen.

Schöne Grüße, Thomas


Der einzige Vorteil einer kleine Buchhandlung ist "Individualität". Man kennt sich, quatscht über gelesenes, gibt sich gegenseitig Tipps.

Vom Angebot her hat sie keine Chance mehr. Dort regelmäßig einzukaufen hat wirklich viel mit Idealismus zu tun und dem Wunsch, diese Inseln zu erhalten.

Wie der Tante-Emma-Laden. In Einzelfällen hat er überlebt, aber als Institution ist er pure Nostalgie

meint Dyke





 
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MacOss

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Re: Gedanken zu einem Teufelskreis des Buchhandels
« Antwort #40 am: 24. April 2008, 15:00:23 »

Der einzige Vorteil einer kleine Buchhandlung ist "Individualität". Man kennt sich, quatscht über gelesenes, gibt sich gegenseitig Tipps.
Vom Angebot her hat sie keine Chance mehr. Dort regelmäßig einzukaufen hat wirklich viel mit Idealismus zu tun und dem Wunsch, diese Inseln zu erhalten.
Wie der Tante-Emma-Laden. In Einzelfällen hat er überlebt, aber als Institution ist er pure Nostalgie

meint Dyke

Ich halte diese Inseln für extrem wichtig, um einem gleichförmigen Angebot entgegenzuwirken, das nur noch den Massengeschmack bedient. Ich kannte früher ein gutes Dutzend kleiner Plattenläden in Berlin, in denen ich regelmäßig meine Schallplatten gekauft habe und von denen ich wusste, dass ich dort bekomme, wonach ich suche. Heute existiert von "meinen" damaligen Läden nur noch ein einziger (!), der sich auch nur deswegen hält, weil er auf so manche Raritäten und abseitige Veröffentlichungen spezialisiert ist und weiterhin ein großes Angebot an Vinylplatten bereithält, das man in den großen Planeten- und Multimärkten einfach nicht mehr findet.

Meine Skepsis gegenüber Großketten - ob das nun Bücher- oder Plattenläden sind - liegt darin begründet, dass dort die Großkonzerne ihr Massenangebot reindrücken und die Kunden auch nur noch dieses wahrnehmen, während die weniger massenkompatiblen Spezialangebote kleinerer Anbieter und Independent-Verlage dort gar nicht mehr auftauchen. Auf diese Art und Weise kann man wunderbar den Geschmack der Kundschaft und letztendlich die Bücher- oder Plattencharts steuern... :sauer:
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MacOss

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Re: Gedanken zu einem Teufelskreis des Buchhandels
« Antwort #41 am: 12. April 2009, 16:29:28 »

Einen interessanten Artikel zur Krise im Buchhandel und die Strategien der großen Buchhandelsketten gab es kürzlich im Tagesspiegel:

Buchhandel: Vernetzt, verramscht - verloren?

Ich sollte meine regelmäßigen Besuche bei den "Großen" noch einmal überdenken und noch viel öfter in der kleinen Buchhandlung bei mir um die Ecke kaufen... :redface: :rollen:
« Letzte Änderung: 12. April 2009, 16:42:40 von MacOss »
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JaneEyre

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Re: Gedanken zu einem Teufelskreis des Buchhandels
« Antwort #42 am: 12. April 2009, 20:53:57 »

Sehr interessanter Artikel - danke für die Info - klingt ja nicht sehr berauschend
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Liebe Grüße
JaneEyre

Bücher haben Ehrgefühl. Wenn man sie verleiht, kommen sie nicht zurück
Theodor Fontane

MacOss

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Re: Gedanken zu einem Teufelskreis des Buchhandels
« Antwort #43 am: 12. April 2010, 16:25:32 »

In der FAZ gab's vor ein paar Tagen einen recht interessanten Vorschlag, wonach sich die Buchverlage zu einer Art "Gegenkonzern" mit eigenen Verlagsbuchhandlungen zusammenschließen sollten, um ein Gegengewicht zu den großen Buchhandelsketten zu bilden, die ihre Vormachtstellung schamlos ausnutzen und die Verlage immer stärker unter Druck setzen, zu welchen Bedingungen sie deren Produkte abnehmen und welche Bücher sie überhaupt noch in ihr Sortiment aufnehmen.

Eine schöne Idee - aber wahrscheinlich utopisch...

Zum Artikel: klick
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Ciriana

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Re: Gedanken zu einem Teufelskreis des Buchhandels
« Antwort #44 am: 12. April 2010, 17:02:12 »

Hi,

ich finde es schon interessant, wie man doch irgendwie immer wieder zu Amazon etc. getrieben wird. Bei mir geht es gerade mit DVDs so, weil die Möglichkeiten in Marburg in der Hinsicht sehr bescheiden sind. Ich finde nur Mainstream-Sachen.
Bei den Büchern habe ich es hier besser. Es gibt einige kleinere Buchhandlungen, die teilweise auch einige Sachen außerhalb des Mainstreams haben oder schnell liefern können.
Für mich ist der Vorteil beim stationären Handel einfach, dass ich es meistens sofort habe und nicht ein paar Tagen warten und noch zur Post pilgern muss.
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Was wäre mein Leben ohne Bücher? Einfach nur leer.

Zu viele Bücher, die ich lesen möchte und zu wenig Zeit, sie alle zu lesen.