Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.

E-Mail: Passwort:

Autor Thema: Kapitel 6.1  (Gelesen 6696 mal)

DrCassi

  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 34
Re: Kapitel 6.1
« Antwort #30 am: 29. April 2008, 22:23:59 »

Nur mal so nebenbei: langsam aber sicher frage ich mich was mit mir los ist. Bei diesem Buch habe ich nicht das Gefühl einen simplen Roman zu lesen, sondern eine "Aufgabe" zu erfüllen.....dieses Buch schafft mich total!

Das ist auch kein simpler Roman. Es ist eine Lebensaufgabe. Ein Projekt, dass sehr viel Zeit in Anspruch nimmt.  :breitgrins:

Thomas Mann sollte man auch nicht nur so mal zwischendurch lesen.  :zwinker:  Dafür haben wir ja andere Autoren.

LG
Cassie   :leser:
Gespeichert

Juggalette

  • Tiefseeltaucherin
  • Mitglied
  • Online Online
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 2150
  • Na terra onde fores viver, faz como vires fazer.
Re: Kapitel 6.1
« Antwort #31 am: 01. Mai 2008, 11:59:25 »

Thomas Mann sollte man auch nicht nur so mal zwischendurch lesen.  :zwinker:

Das geht doch auch gar nicht!  :spinnen:

Sorry, aber das Zitat muss jetzt einfach sein. :breitgrins: Soviel zum Thema "Ich glaub bei diesem Naphta ist irgendwas im Busch."

Settembrini spricht zu Hans und Joachim [S. 563]:
 
Zitat
"Um es zu wiederholen, meine jungen Freunde, ich warne Sie. Ich kann Ihnen nicht verwehren, die einmal gemachte Bekanntschaft zu kultivieren, wenn die Neugier Sie dazu treibt. Aber wappnen Sie Herz und Geist dabei mit Mißtrauen, lassen Sie es niemals fehlen an kritischem Wiederstand. Ich werde Ihnen diesen Mann mit einem Worte kennzeichnen. Er ist ein Wollüstiger."

 :lachen:
Gespeichert
:leser:
Philip Pullman - Der goldene Kompass
Arthur Conan Doyle - Die Abenteuer des Sherlock Holmes

SuB: 238

simmilu

  • Büchereule
  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 1994
Re: Kapitel 6.1
« Antwort #32 am: 04. Mai 2008, 16:58:55 »

Settembrini spricht zu Hans und Joachim [S. 563]:
 
Zitat
"Um es zu wiederholen, meine jungen Freunde, ich warne Sie. Ich kann Ihnen nicht verwehren, die einmal gemachte Bekanntschaft zu kultivieren, wenn die Neugier Sie dazu treibt. Aber wappnen Sie Herz und Geist dabei mit Mißtrauen, lassen Sie es niemals fehlen an kritischem Wiederstand. Ich werde Ihnen diesen Mann mit einem Worte kennzeichnen. Er ist ein Wollüstiger."
:lachen:

 :lol:


LG Simone
Gespeichert
Ich lese gerade :




:lesewetter:

Juggalette

  • Tiefseeltaucherin
  • Mitglied
  • Online Online
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 2150
  • Na terra onde fores viver, faz como vires fazer.
Re: Kapitel 6.1
« Antwort #33 am: 21. Mai 2008, 12:02:43 »

Na endlich, Kapitel 6.1 ist hinter mir...  :schwitz:

Das der Hofrat so seltsam reagiert hat, als Joachim ihm von seinem Vorhaben erzählt hat versteh ich nicht ganz. War er sauer, weil er weggeht oder weil er sich seiner "Diagnosen" betrogen fühlt? Naja, ist ja auch egal...jedenfalls musste ich gleich darauf wieder über Hans lachen, der sich ja im Moment nichts schlimmeres vorstellen kann, als den Berghof zu verlassen. Ich schätz mal das ist wegen Clawdia, in der Hoffnung, dass sie nochmals zurückkommt.

Was ich allerdings sehr schön fand, war am Ende des Kapitels Jähzorn und noch etwas ganz Peinliches, als Joachim zum ersten Mal Hans mit Vornamen angesprochen hat. Darauf warte ich ja schon seit Beginn des Buches.  :breitgrins:
Gespeichert
:leser:
Philip Pullman - Der goldene Kompass
Arthur Conan Doyle - Die Abenteuer des Sherlock Holmes

SuB: 238

MacOss

  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Männlich
  • Beiträge: 1708
Re: Kapitel 6.1
« Antwort #34 am: 21. Mai 2008, 14:15:32 »

Das der Hofrat so seltsam reagiert hat, als Joachim ihm von seinem Vorhaben erzählt hat versteh ich nicht ganz. War er sauer, weil er weggeht oder weil er sich seiner "Diagnosen" betrogen fühlt?

Ich schätze mal, beides gehört zusammen. Hofrat Behrens wird sauer sein, dass Joachim einfach ohne vorherige Rücksprache mit ihm seinen Aufenthalt da oben im Berghof abbricht, also auch die Kur, die ihm der Hofrat wegen seiner Krankheit verordnet hat. Insofern sieht er sich als Arzt natürlich in der Pflicht, Joachim auf die möglichen Folgen hinzuweisen, aber Joachim hat trotzdem den festen Vorsatz, den Berghof zu verlassen. Davon lässt er sich nicht abbringen, egal was der Hofrat ihm erzählt, und ich vermute, diese Uneinsichtigkeit macht den Hofrat sauer.
Gespeichert
Auf zu neuen Ufern! :smile: