
Péter Nádas - Parallelgeschichten.Iris Radisch ist von diesem Werk begeistert. Vielleicht muss man das ja auch sein aufgrund der Rahmendaten: 18 Jahre Arbeit, 1728 Seiten.
http://www.perlentaucher.de/buch/37722.htmlDie sehr ausführliche und äußerst lesenswerte über zwei Seiten gehende Besprechung kann ich hier nicht im Detail wiedergeben. Einige wenige ausgewählte Zitate:
"Als er [der Autor] 51 Jahre alt war und bereits seit acht Jahren an den
Parallelgeschichten schrieb, blieb sein Herz für dreieinhalb Minuten stehen. In diesen dreieinhalb Minuten, so hat er es später in seinem Buch
Der eigene Tod beschrieben, konnte Péter Nádas auf den Grund des Lebens sehen und das Wesen der Dinge erkennen."
"Es ist grausam schön, unübersichtlich, überraschend, anmutig, lüstern, albtraumhaft und vollkommen labyrinthisch."
"Keine einfache Lektüre."
"Seine Sprache ist von makelloser Gewandtheit. Die einzelnen Episoden sind in klassischer Weise schön, durchtrieben, sublim und hypnotisierend in ihrer unnachahmlichen Fähigkeit, die geordneten vermeintlich sicheren Erzähloberflächen an tausend ungeahnten Stellen zu durchbrechen und den Blick in die Tiefe zu ziehen."
"Die Bettlaken, die ein Paar in einem endlosen Koitus einnässte, sind viele Hundert Seiten später immer noch nicht getocknet."
"So mag dieses großartige Buch auf mancherlei Weise absichtsvoll und virtuos gescheitert sein. Das macht gar nichts. In der literarischen Landschaft von heute ist das Werk ein Gigant. Wer es gelesen hat, ist nicht mehr derselbe."
Leseprobe:
http://www.rowohlt.de/fm/131/N_das_Parallelgeschichten.pdf]]http://www.rowohlt.de/fm/131/N_das_Parallelgeschichten.pdfBegleitbuch gibt es auch:


Auch dazu gibt es eine Leseprobe:
http://www.rowohlt.de/fm/131/_P_ter_N_Lesen.pdfWikipedia-Eintrag über den Autor:
http://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%A9ter_N%C3%A1dasGruß, Thomas
P.S.
Interview mit dem Autor in Cicero:
http://www.cicero.de/salon/peter-nadas-ungarn-parallelgeschichten-der-tod-war-das-schoenste-erlebnis/48272?seite=1Tagesspiegel:
http://www.tagesspiegel.de/kultur/jahrhundertbuch-die-seele-freilegen/6199218.html