Ich hatte früher einen alten Druckstock mit Katzenmotiv und Ex-Libris-Schriftzug, unter den ich meinen Namen schreiben konnte. Damit habe ich die meisten "älteren" Bücher markiert. Lästig wird es nur, wenn ich eines dieser Bücher wieder loswerden will, denn die Stempelfarbe, die ich benutzt habe, läßt sich nicht mehr entfernen (war ja auch Sinn und Zweck der Sache

).
Einige mir sehr lieben Büchern (z.B. die Valdemar-Serie von Mercedes Lackey) habe ich mit Ex-Libris-Aufkleber auf der Einbandinnenseite versehen. Die habe ich mal auf einem Kunsthandwerkermarkt gefunden. Es gab verschiedene Motive, ich habe mir ein Päckchen mit vielen Katzen und ein Päckchen mit einer lesenden Frau mitgenommen. Unten befindet sich ein Feld für den Namen. Soweit ich mich erinnere, gab es auch die Möglichkeit gegen einen Aufpreis den Namen eindrucken zu lassen. Aber dazu hätte man mehrere Wochen warten müssen, bis das ganze dann per Post wieder bei einerm gewesen wäre.
Es hätte da auch ein Ex-Libris gegeben - natürlich vergriffen, als ich kam

- auf dem ein Drache erklärte, daß dieses Buch Dem-und-dem gehört, von diesem hoch geschätzt wird und man gewisse Dinge (Seiten knicken, einreißen, verschmutzen, etc.) doch nicht damit tun solle, sonst würde der Ausleiher den Zorn des Drachen zu spüren bekommen. Und befreundet wäre man dann auch nicht mehr!
Ob sich diese (gummierten) Aufkleber wieder ablösen lassen, weiß ich nicht, denn bisher wollte ich noch keines der so gekennzeichneten Bücher wieder hergeben.
Seit einigen Jahren notiere ich mir in neuen Büchern nur, wann und wo ich sie gekauft und wann ich sie gelesen habe. Erst wenn sich herausstellt, daß das Buch es wert ist, behalten zu werden, es also eine richtige Buchperle ist, bekommt es besagten Aufkleber.
Rio