Hallo, ihr Lieben. Endlich, die Nackenbeißer-Nacht!
Mein heutiger Nackenbeißer ist:

"Betörendes Spiel der Leidenschaft" von Elizabeth Boyle (ein Wühltisch-Fund)
Klappentext:Die skandalösen Romane, die Rebecca Tate unter falschem Namen veröffentlicht, sorgen für große Aufregung unter den Damen der Gesellschaft. Plötzlich will keine mehr vor den Traualtar geführt werden. Um dem unerhörten Treiben ein Ende zu setzen, wird der attraktive Rafe Danvers mit der Entlarvung der unbekannten Autorin beauftragt. Doch Rebecca will sich ihren Erfolg nicht nehmen lassen. Um den Verdacht von sich abzulenken, verstrickt die hübsche Unruhestifterin Rafe in ein gewagtes Spiel. Dabei wird ihr schnell klar, dass sie in Rafe einen äußerst hartnäckigen Gegner gefunden hat – und einen, dessen Verführungskünsten sie nicht lange widerstehen kann ...
Angefangen habe ich schon vor ein paar Stunden, aber ich habe nur langsam gelesen und bin erst auf Seite 34, am Anfang des zweiten Kapitels.
Die Handlung spielt 1817 in London.
Der Prolog hat mir gut gefallen - in der "Lehranstalt für höhere Töchter" lesen einige Mädchen einen Roman über Miss Darby, eine Abenteurerin. Miss Darby verliert im Krieg ihren Verlobten und gelobt, niemals zu heiraten. Sofort eifern ihr die Leserinnen nach, sie schwören, niemals zu heiraten. Das kommt bei den Müttern der jungen Damen natürlich gar nicht gut an, und als ein Mädchen nach dem anderen gute Partien verschmäht, holen sich die Mütter Hilfe bei Rafe (Raphael) Danvers.
Dann - Auftritt des Helden (holla!). Er sieht ja so toll aus, fast zwei Meter groß, mit vielen Spaniern unter seinen Vorfahren und er hat einen sehr schlechten Ruf.
Zitat:"Seit seiner Rückkehr aus dem Krieg gab es keine verlobte, verheiratete oder verwitwete Frau in ganz London, die sich nicht schon einmal gefragt hatte, wie es wohl war, ihm die unmodischen Kleider vom Körper zu reißen und sich in seiner rauen und unbändigen Wärme zu aalen, um sich persönlich davon zu überzeugen, wie verrucht er war.
Glücklicherweise war er geneigt, die Damenwelt gewähren zu lassen". (Ach nee

)
Bei seinem Auftritt hat die Gastgeberin sofort "unzüchtige Vorstellungen, in denen eine verlassene Jagdhütte, zehn Fuß tiefe Schneeverwehungen und ein spärlich bekleideter Raphael Danvers die Hauptrolle spielten".
Es gibt auch schon die üblichen Beschreibungen des "gestählten Körpers", dabei ist der Held noch immer angezogen. Ich werde mich jetzt auch den unzüchtigen Vorstellungen widmen und weiter lesen.
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Aeria