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Autor Thema: Gregory & Tintori - Das Buch der Namen  (Gelesen 568 mal)

Papyrus

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Gregory & Tintori - Das Buch der Namen
« am: 28. Januar 2008, 22:56:33 »



Inhalt:
Die sechsunddreißig Gerechten dieser Welt. Wie lange werden sie noch leben? Das weiß nur Gott - und diejenigen, die sie töten.
Ein uralter Papyrus mit einer Namensliste. Nach jahrelanger Suche im ägyptischen Wüstensand hält Sir Rodney ihn endlich in den Händen. Wenige Minuten später ist der Archäologe tot. Damit nimmt eine rätselhafte Mordserie ihren Lauf. Auf der ganzen Welt werden Menschen getötet, die bestimmte Namen tragen. Und nur David Shepherd kann das Morden stoppen. Denn er ist der Einzige, der die Namen kennt


„Illuminati“ auf jüdisch. Die Geschichte ist schwungvoll und nicht allzu platt erzählt, aber richtige Freude kam beim Lesen nicht auf. Leider gibt es, wie in vielen dieser Kirchen-Thriller, so viel Mystisches und so viele böse Menschen, dass es einem schier den Atem raubt.
Auch wenn hier die Rabbis im Mittelpunkt stehen und nicht die Priester, die Konstruktion ist klassisch: die „Bösen“ sind immer schon da wenn die „Guten“ gerade erst ankommen, bis das große Finale ansteht und das Schlechte auf der Welt in Rauch und Asche untergeht.
Wer Lust auf mystischen Einheitsbrei hat, bitte sehr. Alle anderen können sich das Buch getrost sparen.

 2ratten :marypipeshalbeprivatmaus:
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Cuddles

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Re: Gregory & Tintori - Das Buch der Namen
« Antwort #1 am: 03. Juni 2008, 20:53:52 »

Hallo!

Nach einem eigentlich recht vielversprechendem Anfang lässt das Buch immer mehr nach, so dass ich mich Papyrus' Meinung voll und ganz anschließen kann. Interessant wird die Geschichte immer dann, wenn einige Aspekte der jüdischen Religion oder der Kabbalah geschildert werden - leider nimmt das viel zu wenig Raum ein. Wer sich ernsthaft für die jüdische Religion interessiert, sollte lieber etwas anderes lesen.

Die Handlungselemente kennt man von Illuminati: Der gute Hauptprotagonist wird in Begleitung einer attraktiven Wissenschaftlerin von Bösewichten quer durch die Welt gejagt. Das ist mitunter ganz spannend geschildert, bietet aber wie gesagt überhaupt keine Überraschungen. Außerdem häufen sich logische Fehler (warum hat ein Handy in einem Bunker Empfang?) und Unglaubwürdigkeiten. So fand ich es einfach nur nervig, dass sich die ach so kampferprobten und perfekt ausgebildeten Bösewichte doch immer wieder von den eigentlich schwächeren Gutewichten übertölpeln lassen. Bezeichnend finde ich dieses Zitat:
Zitat
In einer Bewegung, die er sich aus einem Steven-Seagal-Film eingeprägt hatte, sprang Dillon seine Gegner an [...]
Ja, nee, is klar. :vogelzeigen:

Zum Ende:
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Als Bewertung gibt es deswegen von mir nur  2ratten