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Autor Thema: Andrea Maria Schenkel - Tannöd  (Gelesen 3771 mal)

creative

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Andrea Maria Schenkel - Tannöd
« am: 25. November 2007, 13:34:36 »

Ich habe Tannöd sehr gerne und sehr rasch gelesen, was keine Kunst ist, denn es umfasst gerade mal gute 120 Seiten in großzügigen Kapiteln.

Es ist sicherlich der unorthodoxe Aufbau, der dieses Buch so originell macht, der Plot selber ist eher unspektakulär. Anhand von Verhören einzelner Personen dieses Dorfes erfährt der Leser vom geschehenen Mord.

Sehr gut getroffen ist die Bevölkerung in diesem Bauerndorf, jedes "Verhör" ist sprachlich der jeweiligen Person angepasst, man hört sie direkt reden! Ebenfalls gut getroffen ist die Mentalität dieser Leute, es wird gemunkelt, es wird getratscht, doch offiziell weiß niemand was und möchte sich um Gottes Willen nicht die Finger schmutzig machen.

Das Ende fand ich etwas unpassend, etwas plump, zudem der Täter ohnehin vorher schon absehbar ist. Ein etwas "offeneres" Ende hätte mir in diesem Fall besser gefallen.

Allem in allem ein sehr unterhaltsames Buch für einen Nachmittag!

4ratten
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:blume:  Herzliche Grüße!  :blume:
creative

kaluma

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Re: Andrea Maria Schenkel - Tannöd
« Antwort #1 am: 10. Dezember 2007, 22:04:29 »

Andrea Maria Schenkel: Tannöd  125S.  © 2006 

Nachdem mir das Buch vor einiger Zeit in der Bücherei über den Weg lief, habe ich es ausgeliehen und innerhalb eines Tages gelesen. Gekauft hätte ich es nicht (zu teuer für so ein dünnes Buch).
Die Geschichte um diesen unaufgeklärten Mordfall fand ich sehr spannend. Allerdings kann ich nicht beurteilen, wieviel davon nun Frau Schenkels Fiktion ist und wieviel sie aus den Polizeiprotokollen übernommen hat. Ganz unvoreingenommen finde ich: der Aufbau des Buches ist originell und gefällt mir. Es kommen nacheinander die Nachbarn und Zeugen zu Wort, dies wechselt sich ab mit Zwischenberichten eines (unbeteiligten) Erzählers. Die Atmosphäre in dem Dorf und auf dem Hof Tannöd ist stimmig und glaubwürdig getroffen. Die eingestreuten Gebete ergaben für mich weniger Sinn.

Der Text ist sehr sparsam geschrieben. Diese Stärke des Buches ist aber gleichzeitig auch seine Schwäche, denn:

- Die Zeugenberichte der Nachbarn (meist einfache Bauern) sind im bayrischen Dialekt geschrieben. Das ist an sich auch stimmig, allerdings tauchen manchmal plötzlich Formulierungen auf, die nicht passen, weil sie für wörtliche Rede einfacher Leute zu hochgestochen sind.
- Die Textpassagen des unbeteiligten Erzählers sind uneinheitlich. Zwischen den Zeitformen wird hin- und hergesprungen. Es kommen Dialektelemente vor, aber auch hochdeutsche Sätze. Es gibt etliche Ausdrücke, die möglicherweise dialektbedingt sind, die aber, weil sie in den hochdeutschen Textteilen auftauchen, wie grammatische Fehler wirken.
Durch diese Uneinheitlichkeit wirkt der Schreibstil auf mich unausgegoren. 

Dazu kommen Logikfehler: 
(1) (Achtung Spoiler)
Spoiler (Klick zum Anzeigen/Verbergen)
(2) Johann Sterzer wird vorgestellt und etwas weiter hinten dann als Mathias Sterzer bezeichnet.

Ich meine, wenn eine Geschichte so kurz ist und in so knappen Sätzen geschrieben werden soll, dann muß alles perfekt durchdacht sein, auch Kleinigkeiten sollten stimmen und jedes Wort muß absolut sitzen. Das ist hier leider nicht so.

Fazit:
 2ratten

Grüße,
Katja

(Edit: Formulierung verbessert)
« Letzte Änderung: 27. Januar 2010, 08:40:28 von kaluma »
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Jona77

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Re: Andrea Maria Schenkel - Tannöd
« Antwort #2 am: 23. Januar 2008, 12:15:49 »

Habe ich nur bei Hörspiele gefunden - also hier jetzt Meinungen zum Buch  :smile:

Tannöd von Andrea Maria Schenkel

Kurz ein paar Worte zu diesem Buch (Debüt der Autorin): es erhielt den 1.Platz beim Deutschen Krimipreis 2007 und wird in der Presse hochgelobt. Es geht um einen bestialischen Mord auf einem einsamen Einödhof. Erzählt wird die Geschichte anhand von Zeugenaussagen. Die Dorfbewohner sind einfache Menschen, auf den Nachbarn immer ein Auge gerichtet aber vor Ungerechtigkeit werden die Augen verschlossen. Und Unrecht ist ganz sicher was auf dem Hof passiert ist die letzten Jahre. Viel mag ich garnicht dazu schreiben, dann wäre ja fast alles verraten, nur soviel - es geht um ein Familiendrama mit Auswüchsen die sich irgendwann verselbstständigen, der Mord ist dann nur die Krönung des ganzen ...

Meine Meinung: ein netter Krimi, interessant geschrieben aber keines Falls wird er dem Preis und den überschwänglichen Kritiken gerecht. Mir gefällt die Schreibweise gut, ist mal was anderes und es fällt dadurch schon heraus aus dem normalen Krimiraster.

Spannung kommt schon auf aber nicht genügend und die Auflösung kommt auch nicht wirklich überraschend. Alles in allem ein Buch für einen Abend (wenn kinderlos ;-) ). Nett aber kein Muss, das nächste Buch von Frau Schenkel lese ich vielleicht, aber auch nur, wenn es auch in der Bücherei zu haben ist ...

Trotz allem 3ratten weil ich ja bis zum Schluss interessiert gelesen habe, für 2 Ratten also wohl nicht schlecht genug  :zwinker:



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kaluma

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Re: Andrea Maria Schenkel - Tannöd
« Antwort #3 am: 23. Januar 2008, 15:24:15 »

Hallo Jona,

dazu gab es schon Meinungen in einem etwas anders benannten Thread: schau mal hier.

Viele Grüße,
Katja
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Doris

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Re: Andrea Maria Schenkel - Tannöd
« Antwort #4 am: 23. Januar 2008, 21:06:32 »

Ich finde, Tannöd ist eine ganz interessante Abwechslung zu all den Krimis, die nach dem altbekannten Schema geschrieben sind. Obwohl der Stil durchwegs distanziert und sachlich ist, kommt schon bald eine düstere, beklemmende Stimmung auf, die sich bis zum Schluss hält.

Schenkels Auflösung gefällt mir weniger gut, da ich schon zwei oder drei Dokumentationen über diesen Fall im TV gesehen habe, in denen z. B. auch von einem Kriminalbeamten berichtet wurde, der sich selbst nach seiner Pensionierung noch mit dem Fall beschäftigte, ohne den Täter zu finden. Mir hätte besser gefallen, wenn sie dieses offene Ende übernommen hätte. Dann würde die Gänsehaut noch etwas länger bleiben. 

Grüße
Doris
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Madicken

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Re: Andrea Maria Schenkel - Tannöd
« Antwort #5 am: 26. Januar 2008, 10:01:29 »

Mir war jetzt nicht ganz klar, in welchen Thread ich meine Rezension schreiben soll - es gibt ja noch einen anderen zu dem Buch Tannöd selbst. Vielleicht könnte man ja diesen Thread umbenennen und beide zusammenführen?

Tannöd ist das Debüt der Autorin Andrea Maria Schenkel und war monatelang auf den Bestsellerlisten. Ich bin dennoch nicht mit hohen Erwartungen an das Buch herangegangen, keine Ahnung warum. Vielleicht konnte ich mir nicht vorstellen, dass ein so dünner Krimi einen interessanten Spannungsbogen haben kann.

Auf den Inhalt näher einzugehen ist schwierig, da ich fürchte, sonst zu viel zu verraten.
Das einzige Interessante an diesem nur 125 Seiten umfassenden Krimi ist der Stil: Das Buch ist in viele kleine Kapitel aufgeteilt, in denen aus der Sicht verschiedener Dorfbewohner, als eine Art „Zeugenaussagen“, über den Fall berichtet wird. Zwischendurch werden immer Kapitel, aus der Sicht des Mörders oder aus Sicht der einzelnen Opfer in der Tatnacht, eingeschoben. Nach und nach wird so der Leser an die Lösung des Falls herangeführt.

Inhaltlich gibt das Buch nicht viel her. Die Handlung ist nicht spektaukulär, in der Mitte des Buches weiß der Leser schon alles was er wissen muss und somit ist die Lösung des Falls auch nicht überraschend.

So habe ich auch bis zu diesem Punkt interessiert gelesen, danach hat sich das ganze (trotz der wenigen Seiten!) nur unnötig in die Länge geszogen, viel Neues gab es nicht und ich war von der Auflösung des Falles nicht mal mehr enttäuscht.

Immerhin habe ich es zu Ende gelesen (wobei ich das eigentlich immer irgendwie mache) und es war wirklich mal was anderes. Ich finde jedoch, man hätte mehr daraus machen können, warum das Buch so sehr erfolgreich war, verstehe ich nicht wirklich und (ich habe es mir nur geliehen) fast 13 Euro hätte ich für das dünne, ziemlich nichtssagende Bändchen selbst nicht ausgeben wollen.

Alles in allem gebe ich dem Buch  2ratten

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Alfa_Romea

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Re: Andrea Maria Schenkel - Tannöd
« Antwort #6 am: 28. Januar 2008, 15:26:40 »

Mir war jetzt nicht ganz klar, in welchen Thread ich meine Rezension schreiben soll - es gibt ja noch einen anderen zu dem Buch Tannöd selbst. Vielleicht könnte man ja diesen Thread umbenennen und beide zusammenführen?

Ich habe jetzt mal die ganzen Tannöd-Rezis hier in diesem Thread versammelt. Der andere diente (mir) ja nur dazu, allgemeine Aussagen über Schenkels Bücher zu sammeln.

 :winken:

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Madicken

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Re: Andrea Maria Schenkel - Tannöd
« Antwort #7 am: 28. Januar 2008, 15:29:44 »

Mir war jetzt nicht ganz klar, in welchen Thread ich meine Rezension schreiben soll - es gibt ja noch einen anderen zu dem Buch Tannöd selbst. Vielleicht könnte man ja diesen Thread umbenennen und beide zusammenführen?

Ich habe jetzt mal die ganzen Tannöd-Rezis hier in diesem Thread versammelt. Der andere diente (mir) ja nur dazu, allgemeine Aussagen über Schenkels Bücher zu sammeln.

 :winken:

Alfa Romea

Danke  :smile:
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kathchen

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Re: Andrea Maria Schenkel - Tannöd
« Antwort #8 am: 16. Mai 2008, 17:05:55 »

Andrea Maria Schenkel - Tannöd


Klappentext:

Die Bewohner eines einsamen Einödhofes werden erschlagen aufgefunden. Eigenbrötler sollen sie gewesen sein, bauernschlau und geizig.
Der Leser wird Zeuge des Verbrechens, das auf einem authentischen Fall beruht, und begleitet jeden Schritt des Mörders ohne dessen Identität zu kennen. Schließlich entfalten sich die traumatischen Beziehungen innerhalb der Dorfgemeinschaft, die dazu führten, dass einer von ihnen grausame Rache nahm.

Meine Meinung:

In ihrem Debütroman beschäftigt sich Schenkel mit dem bayrischen Mordfall auf einem zurückgezogenen Hof.
Wie in "Kalteis" ist der Schreibstil trocken, distanziert, aber wie ich finde, sehr passend, da es hauptsächlich aus Zeugenberichten besteht.
Dennoch empfand ich die Stimmung als sehr düster und "unheimlich" und durch die verschiedenen Perspektiven der Personen kann man sich im Laufe des Buches ein interessantes Bild des Dörfchens machen.
Insgesamt hat mir diese Buch etwas besser gefallen als ihr Zweitling und ich gebe 3ratten:marypipeshalbeprivatmaus:
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Joke

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Re: Andrea Maria Schenkel - Tannöd
« Antwort #9 am: 19. Juni 2008, 12:38:08 »

Hallo zusammen,

ich bin Studentin und muss gerade einige Krimis für ein Seminar lesen. Darunter fällt auch Tannöd. Ich habe eine Frage zum Inhalt: Kann mir jemand erklären, wie das Motiv für den Mord nochmal war?
Ich hab es noch nicht ganz kapiert.

Spoiler (Klick zum Anzeigen/Verbergen)

Gruß, Joke
« Letzte Änderung: 19. Juni 2008, 12:50:19 von Alfa_Romea »
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Alfa_Romea

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Re: Andrea Maria Schenkel - Tannöd
« Antwort #10 am: 19. Juni 2008, 12:53:08 »

Hi Joke!

Leider kann ich dir bei der Beantwortung der Frage nicht helfen, da ich das Buch nicht gelesen habe. Aber ich habe gewisse Passagen deines Postings mal in einen Spoilerkasten* gesetzt, damit anderen, die "Tannöd" noch lesen möchten, nicht zu viel verraten wird...

Gruss

Alfa Romea

*Den Kasten kannst du erzeugen, indem du beim Posten auf den "s"-Button (zweite Reihe, ganz rechts) drückst. Dann erscheint die Formatierung [spoiler ][/spoiler ]. Alles, was du zwischen diese Klammern schreibst, "verschwindet" dann.  :zwinker:
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HoldenCaulfield

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Re: Andrea Maria Schenkel - Tannöd
« Antwort #11 am: 30. Juni 2008, 18:06:29 »

Ich höre gerade das Hörbuch und bin nur mäßig begeistert. Warum das Buch so hochgelobt wurde kann ich nicht nachvollziehen. Einzig die Lesung von Monika Bleibtreu ist wirklich toll und ich werd es wohl auch zu Ende hören. Auf Kalteis werd ich aber definitiv verzichten.

Grüße
« Letzte Änderung: 10. Juli 2008, 18:50:11 von HoldenCaulfield »
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Chibi

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Re: Andrea Maria Schenkel - Tannöd
« Antwort #12 am: 10. Juli 2008, 16:50:58 »

Meine Meinung:
Ich hatte schon lange vor mir dieses Buch zu kaufen, aber durch einen Zufall habe ich es gewonnen und auch gleich gelesen.
Zuerst ist es etwas gewöhnungsbedürftig, dass nicht nur eine Person die Geschichte erzählt, sondern dass man von vielen Personen immer nur kurze Aussagen liest. Je nachdem was es für eine Person ist, jung oder alt, variiert auch die Sprache, was bei Büchern ziemlich ungewöhnlich ist.
An Spannung mangelt es wirklich nicht. Ich fand es gut, dass die Autorin immer so kleine Hinweise gibt, was passiert sein könnte, es aber nie genau sagt. Man könnte meinen, dass in Zeugenaussagen unausweichlich angesprochen wird, um welches Verbrechen es geht, aber das verhindert die Autorin grandios.
Das Geschehen hat mich so fasziniert, dass ich gerne mehr über den wahren Fall erfahren möchte.
Ich bin jedenfalls nicht abgeneigt noch ein Buch dieser Autorin zu lesen.
 4ratten
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Liebe Grüße
Chibi
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Housecat

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Re: Andrea Maria Schenkel - Tannöd
« Antwort #13 am: 15. Juli 2008, 18:18:27 »

Hallo alle zusammen! :breitgrins:
Ich muss eine Seminararbeit über Tannöd halten und würde jede Interpretation über das Milieu, dem Verhalten des Täters + Mordmotiv, Schenkels Schreibstil, Erzählperspektiven... sehr begrüßen.
Wenn andere Leute auch mehr zu dem Thema erfahren und sich austauschen wollen, dann wäre ich für eine Diskussionsrunde offen. Ich habe bereits auch "Der Mordfall Hinterkaifeck" von Peter Leuschner gelesen und kenne mich auch bei dem Plagiatsstreit aus (Passagen, etc.)

Lg Anja

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Re: Andrea Maria Schenkel - Tannöd
« Antwort #14 am: 27. Dezember 2008, 16:28:11 »

Ich hab das Buch heute gelesen und fand es eigentlich ganz unterhaltsam. Ich lese nicht so viele Krimis und hatte daher auch nicht den Anspruch, dass es total Spannend sein muss und man die Auflösung/den Mörder erst auf der letzten Seite erfährt.
Der Aufbau hat mir gut gefallen, es war sehr interessant, durch die einzelnen Zeugenaussagen mehr über das Dorf und seine Bewohner zu erfahren, das war meiner Meinung nach auch das beste am Buch, nicht der Mord und dessen Auflösung.

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Ich wusste nicht, dass der wirkliche Täter nicht gefunden wurde. In dem Fall hätte es mir auch besser gefallen, wenn das Ende offen gewesen wäre...
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