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Autor Thema: Terry Pratchett – Alles Sense!  (Gelesen 2521 mal)

nimue

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Re: Terry Pratchett – Alles Sense!
« Antwort #15 am: 20. Januar 2008, 11:22:21 »

:kommmalherfreundchen: Böse nimue !
Du darfst Du keine Pratchettbücher zitieren die ich noch nicht zu Hause stehen habe, ich sehe schon ich muss mir die mit Nanny Ogg auch noch holen.

Wie? Du kennst Nanny Ogg noch gar nicht? Da hast Du ja nach TOD das beste an der Schweibenwelt bisher verpasst :elch:

Allerdings habe ich auch etwas von Pratchett abgebrochen: Darwin und die Götter der Scheibenwelt -> war mir zuviel Wissenschaft und zuwenig Scheibenwelt, mal sehen vielleicht kriegt es nochmal eine Chance.

Fast abgebrochen hätte ich seine Nomen-Trilogie.

Liebe Grüße
nimue
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Wenn Du keinen Menschen töten kannst - gut; kannst Du kein Vieh und keine Vögel töten - noch besser; keine Fische und Insekten - noch besser. Bemüh Dich, soweit wie möglich zu kommen. Grüble nicht, was möglich ist und was nicht. Tu, was Du mit Deinen Kräften zustande bringst. Darauf kommt alles an. (Leo Tolstoi)

Arjuna

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Re: Terry Pratchett – Alles Sense!
« Antwort #16 am: 20. Januar 2008, 12:27:13 »

Nomen? Ist das Trucker/Wühler/irgendwas? Mist die habe ich auch noch daheim, waren beides Geburtstagsgeschenke, drum schreibe ich heuer besser ne Liste was ich noch nicht habe und haben möchte.
Letztes Jahr habe ich nur geschrieben was ich schon habe.
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Heimfinderin

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Re: Terry Pratchett – Alles Sense!
« Antwort #17 am: 20. Januar 2008, 14:06:54 »

Ich habe ja "Alles Sense" noch auf meinem SUB und freue mich schon drauf. Ich kenne bisher zwar nur "Mummenschanz", aber war gleich begeistert davon, besonders, da ich kurz vorher "Phantom der Oper" im Theater gesehen habe.

Ich will auf jeden Fall noch viel mehr von der Scheibenwelt lesen, habe aber bisher noch nicht richtig einen Plan, wo anfangen. Denn Mummenschanz war ja irgendwo mitten aus der Reihe, wie ich später herausgefunden habe und manchen Witz oder manche Anspielung hätte ich bestimmt besser verstanden, wenn ich die anderen Hexenbücher vorher auch gelesen hätte. Was "Alles Sense" betrifft, gibt es doch vorher auch noch ein Buch ("Gevatter Tod" oder?). Ich denke das werde ich zuerst lesen. Oder ich fange doch erst mal ganz von vorne an. Diese vielen Erzählstränge lähmen mich irgendwie in meiner Entscheidung zu welchem Buch ich greifen soll   :confused: ...

Tolle Zitate übrigens!
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Tolpan

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Re: Terry Pratchett – Alles Sense!
« Antwort #18 am: 20. Januar 2008, 14:17:55 »

Also "Gevatter Tod"  war mein erstes Scheibenweltbuch, Heimfinderin, und mir hats nicht geschadet. (Bei Mummenschanz hatte ich jedoch ein ähnliches Gefühl wie du. ;))

Mehrmals gepostet in diversen Scheibenwelt-Threads wurde wohl diese Seite zum Thema Lesereihenfolge und Einstiegsbücher.

@Arjuna: Okay, die beiden Bücher kenne ich noch nicht. Eins habe ich allerdings hier.  :breitgrins:
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Aeria

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Re: Terry Pratchett – Alles Sense!
« Antwort #19 am: 20. Januar 2008, 14:27:22 »

@nimue
 :breitgrins: Die Zitate sind toll! Bis auf "Total verhext" kenne ich keines der erwähnten Bücher, aber das wird sich ändern.

***
Aeria
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mn1712

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Re: Terry Pratchett – Alles Sense!
« Antwort #20 am: 27. Januar 2008, 13:20:55 »

Ich mag Terry Pratchett . Und  Alles Sense fand ich total gut. Vor allem Seite 263(im Taschenbuch). Sollte ich einmal in die Verlegenheit kommen., einen Heiratsantrag annehmen zu wollen, dann kommt diese Seite zum Tragen!
 Abgesehen vom Humor ist auch das, was dahintersteht, gut. Diese Supermarktphilosophie, aber auch das mit .. ach so, ja..
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Den Zusammenhang der Geschichtsstränge erkläre ich auch gerne
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Die Hexenromane sind übrigens sehr zu empfehlen, für alle , die Pratchett mögen.

Mein allerliebstes Zitat kommt aber aus Scheibenwelt: Er nannte den Raben Quoth. Ich habe das Buch aus der Hand gelegt und Tränen gelacht. Wir hatten "the raven" kurz vorher in Englisch gelesen.
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Squirrel

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Re: Terry Pratchett – Alles Sense!
« Antwort #21 am: 27. Januar 2008, 14:53:12 »

Also das war das erste Buch von Terry Pratchett das ich ganz durchgelesen habe, bei den anderen  wurde ich nien fertig,was daran lag,dass ich zu jung dafür war glaube ich. Mir hat es wahnsinnig gut gefallen! Ich habe es ziemlich verschlungen, es ist ja nicht so dick^^

Mir hat die gesamte Idee so gefallen, dieser Pratchett kommt echt auf Ideen *schmunzel*. Ich werde wohl noch einige Bücher über die Scheibenwelt lesen...

Der Tod als Bill Tür...*lach*

LG,Squirrel
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Aldawen

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Re: Terry Pratchett – Alles Sense!
« Antwort #22 am: 27. Januar 2008, 16:18:06 »

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Danke für diesen Erklärungsversuch, aber das scheint mir persönlich zu weit hergeholt. Es überzeugt mich als Konzept nicht, zu verschwurbelt, ich bin da gradliniger veranlagt.  :zwinker: Und wenn das tatsächlich Pratchetts Intention gewesen sein sollte, dann kann ich trotzdem nur feststellen, daß mir dafür einfach die Antenne fehlt.

Schönen Gruß,
Aldawen
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Kinywa ni jumba la maneno.
Der Mund ist der Palast der Worte. – Sprichwort aus Ostafrika

Heimfinderin

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Re: Terry Pratchett – Alles Sense!
« Antwort #23 am: 27. Januar 2008, 16:23:29 »

Also "Gevatter Tod"  war mein erstes Scheibenweltbuch, Heimfinderin, und mir hats nicht geschadet. (Bei Mummenschanz hatte ich jedoch ein ähnliches Gefühl wie du. ;))
Also ich besorge mir mal "Gevatter Tod", dann kann ich gleich darauf "Alles Sense", was ja auf meinem SUB liegt, lesen (sonst dauerts so lange mit dem Abbau dieses einen Buches  :zwinker: ) und dann mach ich mich mal nach und nach an die sonstigen Stränge.

Danke für die Info Tolpan  :smile:
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Vollmilch

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Re: Terry Pratchett – Alles Sense!
« Antwort #24 am: 09. Februar 2008, 22:24:22 »

Ich bin Pratchett Fan durch und durch, die Scheibenwelt ist mein zweites Zuhause.
Ich hab fast alles gelesen, die Nomen fehlen noch und die drei neuesten Scheibenweltbücher (Klonk, Schöne Scheine,  Der ganze Wahnsinn). Da warte ich noch auf die Taschenbücher, die sind einfach billiger und steht das selbe drin. :zwinker:

Tja warum lese ich Pratchett?
Gute Frage. Zuerstmal muss ich sagen Schenkelklopfer darf man bei Pratchett nicht immer erwarten, er hat eher einen feinen Sinn für Humor, der sich meist auch zwischen den Zeilen versteckt.
Die Unsichtbare Universität ist dafür eines der besten Beispiele, wie das geplänkel unter den faulen, verfressenen Zauberern, die  Ignoranz den Studenten gegenüber, die Tatsache das erst eine Frau an der Uni studieren durfte.
All das wird nicht immer erwähnt, aber ist doch allgegenwärtig sobald man im Buch die UU besucht. Zugegeben die UU versteht man natürlich besser wenn man weiß wies in Englands Unis zugeht.

Dann noch die skurrilen Charaktere, allen Voran meine Lieblinge Granny Weatherwax und Nanny Ogg, von denen er selbst sagt, in den beiden vereinen sich alle Großtanten, Tanten und Omas die man auf einem typischen Familienfest wiederfindet.
Oder TOD, der versucht die Menschen mit eiskalter Logik zu verstehen und damit so gar keinen Erfolg hat. Albert Malich sein Diener und ehemaliger Erzkanzler der UU, der nen Deal mit TOD geschlossen hat, um ewig leben zu können und dafür in TODs Dienste tritt. Der Rattentod, der ja in Alles Sense sein Debut feiert, ist auch eine seiner genialen Ideen. Hier ist die Liste endlos (Rincewind, Karotte, Mumm usw.), von daher sollen diese Beispiel genügen.

Dann noch die Sache mit der  Magie, welche die sogenannten Zauberer mehr schlecht als recht beherrschen und sich dabei aber aufspielen als wenn sie unerschöpfliches magisches Potenzial besitzen.
Wohingegen die Hexen die wahren Künstler der Magie sind, die sich so gut damit verstehen, das sie größtenteils darauf verzichten können. Wofür sie von den Zauberern als Nichtskönner abgestempelt werden.

Außerdem gibts immer wieder Anspielungen und Parallelen zu unserer Welt, mal im politischen, mal im philosophischen, religösen oder im wissenschaftlichen  Bereich. Das gibts so in der Fantasy nicht und macht für mich auch den Reiz der Bücher aus.

All das zusammen sind für mich einfach die besten Geschichten auf zwei Welten.
Dabei muss ich nicht immer lachen aber schmunzeln ist immer drin.

Als einstieg in die Scheibenwelt würde ich tatsächlich das erste Buch empfehlen, bzw. den Sammelband Rincewind der Zauberer (mit den ersten vier Rincewind-Romanen Die Farben der Magie, Das Licht der Fantasie, Der Zauberhut und Eric). So lernt man die Scheibenwelt von Grund auf kennen.


Gruß und Prost!
Vollmilch
 
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Heimfinderin

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Antw:Terry Pratchett – Alles Sense!
« Antwort #25 am: 25. Februar 2010, 14:12:06 »

Klappentext
Das hätte einfach nicht passieren dürfen: dass man Tod, dem Sensemann der Scheibenwelt, ein Stundenglas in die Hand drückt und ihn pensioniert. Der Schnitter jedenfalls ist stockbeleidigt,  macht sich vom Totenacker und schwingt die Sense nur noch beim Heuen. Bleibt den Verschiedenen vorerst nichts weiter als die Untoten-Selbsthilfegruppe – Himmel oder Hölle, das Leben ist wirklich ein Jammertal, wenn nicht ordentlich gestorben werden kann.

Meine Meinung
Nach Gevatter Tod ist dies mein zweiter Scheibenweltroman und ich habe mich wieder köstlich amüsiert. Gerade nachdem ich Tod im vorherigen Buch bei seiner Arbeit beobachten konnte, konnte ich gut nachempfinden, wie es ihm ging, als man ihm eben diese wegnahm und ihm seinen eigenen Tod in Aussicht stellte. Als er deshalb beschloss, erst mal zu leben und seinem Mantel gegen einen Overall und Strohhut auszutauschen und als „Bill Tür“ eine Arbeit auf einem Hof anzunehmen, begann eine sehr lehrreiche Zeit für ihn und ich hatte viel Spaß, ihn dabei zu begleiten. Ungewöhnliche Szenen spielten sich ab, als Tod, sorry Bill Tür,  in geselligen Kontakt mit den Menschen trat, um ihr Leben besser zu verstehen, mit ihnen trank, spielte und arbeitete und dabei Gefühle kennenlernte.

Bis ein neuer Tod gefunden wurde, blieb leider die Arbeit liegen und es staute sich viel zu viel Lebensenergie an, die schwerwiegende Folgen hatte. Nicht nur, dass keiner mehr richtig sterben konnte, irgendwo musste diese Energie ja hin. Und so hatten die Zauberer nicht nur damit zu kämpfen,  ihren Kollegen Windle Poons erfolglos zu begraben, sondern auch mit plötzlich herumfahrenden Drahtkörben fertig zu werden. Dieser zweite Erzählstrang war mir teilweise etwas zu konfus und hatte zwischenzeitlich auch ein paar Längen, bot aber so viele lustige und absurde Situationen und Dialoge, dass mich das immer wieder versöhnte, wenn ich das Gefühl bekam, den Geschehnissen nicht mehr wirklich folgen zu können.

Den Erzählstrang um Tod als Bill Tür fand ich dagegen durchgehend genial und ich fieberte richtig mit ihm mit, als er versuchte, das für den Tod eigentlich Unverständliche zu tun, nämlich dem Tod zu entgehen.

Die Dialoge, die lustigen Charaktere und die Situationskomik haben mich auch in diesem Buch oft laut auflachen lassen. Genau genommen hatte ich ein Dauergrinsen im Gesicht.  Besonders süß finde ich ja den kleinen Rattentod. Und wie auch im ersten Buch finde ich die Großschreibung für Tods Reden toll gelöst. Ich habe dadurch immer das Gefühl, ihn wirklich sprechen zu hören. 

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HoldenCaulfield

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Re: Terry Pratchett – Alles Sense!
« Antwort #26 am: 21. Juni 2010, 16:58:51 »

Meine Meinung:
Spätestens wenn der TOD von seiner neuen Arbeitgeberin gefragt wird ob er mit einer Sense umgehen kann  ist eines sicher: Terry Prattchett ist in Hochform! Alles Sense stellt die wichtigste Frage des Lebens: was würde der TOD machen wenn er in Pension geschickt würde.   :breitgrins:
Ich mag TOD sehr und gerade in Alles Sense ist er einfach nur sympathisch und wird von einer ganz neuen Seite gezeigt, die aber nicht minder zu interessanten Verwicklungen führt - vor allem als TOD eine Arbeit als Erntehelfer auf einem Hof annimmt, immerhin kann er hier weiterhin mit einer Sense arbeiten. Für Unterhaltung ist also bestens gesorgt! Zu Mal wie bei jedem TOD Roman auch die Zauberer der Unsichtbaren Universität eine tragende Rolle spielen, die vor allem durch Windle Poons besten vertreten wird :breitgrins:
Ich habe bei Alles Sense viel gelacht, Prattchett versteht es auch ein eher trauriges Thema mit seinem ganz besonderen Humor auf zu peppen und damit auch ein wenig die Angst davor darüber überhaupt zu sprechen. Gerade die TOD Romane empfinde ich daher immer als recht philosophisch. Dennoch so ganz wollte der Funke nicht immer überspringen, ich glaube das liegt daran das ich die Handlung nicht immer ganz gelungen fand ,vor allem gegen Ende hin hätte ich mir hi und da etwas mehr Kreativität gewünscht. Daher gibt es von mir nur:

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Mein Interview mit Gail Carriger :elch:
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Aeria

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Re: Terry Pratchett – Alles Sense!
« Antwort #27 am: 05. Dezember 2010, 16:10:59 »

Vor kurzem erlöste ich "Alles Sense!" vom Dasein auf dem SUB und las das Buch.
Mir hat es gut gefallen, Tod als Bill Tür ist einfach unschlagbar! Zu erwähnen sind natürlich auch noch die Hellseherin Frau Kuchen, der untote Windle Poons, die zettelverteilende Banshee etc. Man kann nur staunen über Pratchetts Phantasie!
Den Kampf gegen Einkaufswagen fand ich allerdings nicht mehr so lustig und eher ziemlich konfus.

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Aeria


P. S.

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Fünf Ausrufezeichen - sicherer Hinweis auf geistige Umnachtung.

 :breitgrins:
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kathchen

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Re: Terry Pratchett – Alles Sense!
« Antwort #28 am: 15. Januar 2011, 18:16:42 »

Terry Pratchett - Alles Sense


Von einem Tag auf den anderen geschieht das Unfassbare: TOD wird einfach entlassen und in den Ruhestand geschickt. Plötzlich steht in seinem Regal eine weitere Lebensuhr, klein und in gold und  sehr unscheinbar. Doch für TOD heißt das, seine Tage sind gezählt und so macht er sich mit seinem Pferd Binky auf in die Welt der Menschen. Auf einer Farm angekommen, gibt er sich als „Bill Tür“ aus und lernt so das Leben der Menschen weiter kennen.
Doch da es nun erstmal keinen Tod mehr gibt, kommt noch ein neues Problem hinzu, denn ohne Tod kann auch kein Mensch mehr sterben und plötzlich gibt es in der Welt zu viel Lebensenergie, das für ein ganz schönes Durcheinander sorgt.
In einem anderen Handlungsstrang lernt der Leser den Zauberer Windle Poons kennen. Dieser weiß, dass er in den nächsten Stunden sterben muss und er freut sich schon darauf, schließlich hat er lange genug gelebt und vielleicht wird er ja wiedergeboren. Doch leider kommt er aus dem Jenseits wieder zurück, da dort niemand, und vorallem kein TOD ist, der auf ihn wartet. Überrascht versucht er mit den anderen Zauberern herauszufinden, was in der Scheibenwelt plötzlich vor sich geht.

„Alles Sense“ ist bereits mein dritter Besuch in der Scheibenwelt und vorallem wieder bei TOD. Ich mag Pratchetts Bücher sehr. Kaum eine Seite gelesen, schon fange ich an zu lachen und höre erst wieder auf, wenn die Bücher ausgelesen sind. So ähnlich erging es mir auch mit „Alles Sense“. TOD ist bisher eindeutig mein liebster Charakter auf der Scheibenwelt und das hat Pratchett mit diesem Buch wieder bewiesen. Ich liebe seine Art zu denken, reden, etc. einfach nur herrlich und amüsant! Hätte das Buch nur von ihm gehandelt, wäre es sicherlich ein Highlight gewesen und ich hätte es im nu verschlungen gehabt. Allerdings haben mir da die Zauberer einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht.
Der Zauberer Windle Poons war mir von Anfang an sympathisch und ich fand ihn sehr amüsant, wie er doch eigentlich sterben wollte, bzw. schon lange darauf vorbereitet war und er es dann einfach nicht konnte. Wunderbar auch die Selbsthilfegruppen, und die anderen Ideen von Pratchett. Allerdings konnte ich mit den anderen Zauberern nicht viel anfangen, auch wenn die ein oder andere Person dabei war, auf die ich mich schon freue. Aber insgesamt, waren mir diese Szenen einfach zu langatmig und nicht mehr wirklich lustig. Ebenso wie diese Sache mit den Einkaufswagen, was ich mehr als albern fand und ehrlich gesagt auch etwas überlesen hatte.

Für mich persönlich ist „Alles Sense“ nicht der beste Scheibenweltroman, aber dennoch sehr unterhaltsam und, wie immer bei Pratchett, gibt es hier wieder viel zu lachen.

3ratten:marypipeshalbeprivatmaus:
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