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Autor Thema: Dan Simmons - Terror  (Gelesen 4046 mal)

Hildegunst

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Re: Dan Simmons - Terror
« Antwort #15 am: 26. Mai 2008, 04:57:43 »

Ja, wies auf das ganze Jahr gesehen aussieht weiß ich jetzt wohl nicht so sehr zu sagen, da werden ja noch Unmengen an Büchern wieder hinzukommen, besonders gegen Ende des Jahres noch mehr als sonst - aber an sich gehts mir da auch so, momentan häufen sich die zu lesenden Sachen doch recht schnell bzw. ist noch ein recht beeindruckender SUB vorhanden, besonders bestehend aus dicken Wälzern, allen voran natürlich Die Wohlgesinnten mit seinen knapp 1400 Seiten, Terror hier hat 850, das geht vielleicht noch...

Und dann will ich jetzt auch noch versuchen, die knapp 12 km zur Schule mit dem Fahrrad zu nehmen, da Sport machen auch noch so eine wichtige Sache ist, die ich verstärkt in Angriff nehmen will/sollte/muss - dadurch fällt allerdings auch etwas Lesezeit weg, aber ob das so arg wird weiß ich jetzt auch nicht.

Jetzt gerade muss ich erstmal motivieren, gleich das Fahrrad zu nehmen!  :breitgrins:



LG
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apassionata

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Re: Dan Simmons - Terror
« Antwort #16 am: 26. Mai 2008, 06:02:11 »

Ja, das kann ich gut nachvollziehen. 
Na dann mal noch viel Motivation und viele freie Lesestunden.  :winken:
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Aeria

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Re: Dan Simmons - Terror
« Antwort #17 am: 30. Mai 2008, 18:35:22 »

Ich fand das Buch auch wunderschön gemacht und die Story klingt auch interessant, die Pressestimmen bzw. Autorenstimmten, z. B. von Stephen King, waren geradezu galaktisch, also kams in meinen Stapel.

Das Stephen-King-Zitat steht auf jedem Buch von Dan Simmons. Langsam wird's langweilig. Auch wenn ich King natürlich völlig recht gebe  :zwinker: .

***
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tinius

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Re: Dan Simmons - Terror
« Antwort #18 am: 30. Mai 2008, 18:48:47 »

Ich fand das Buch auch wunderschön gemacht und die Story klingt auch interessant, die Pressestimmen bzw. Autorenstimmten, z. B. von Stephen King, waren geradezu galaktisch, also kams in meinen Stapel.

Das Stephen-King-Zitat steht auf jedem Buch von Dan Simmons. Langsam wird's langweilig. Auch wenn ich King natürlich völlig recht gebe  :zwinker: .

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Ich fand "Terror" von Simmons gut, obwohl Stephen King es gelobt hat. :teufel:
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Hildegunst

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Re: Dan Simmons - Terror
« Antwort #19 am: 10. Juli 2008, 10:23:07 »

Ich fand das Buch auch wunderschön gemacht und die Story klingt auch interessant, die Pressestimmen bzw. Autorenstimmten, z. B. von Stephen King, waren geradezu galaktisch, also kams in meinen Stapel.

Das Stephen-King-Zitat steht auf jedem Buch von Dan Simmons. Langsam wird's langweilig. Auch wenn ich King natürlich völlig recht gebe  :zwinker: .

***
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Argh, dann bin ich ja voll drauf reingefallen, war nämlich mein erster Simmons.   :sauer: :breitgrins:

Aber "Dan Simmons schreibt wie ein Gott. Ich kann kaum sagen wie sehr ich ihn beneide" ist ja vielleicht auch nicht unbedingt eine Aussage, welche sich nur auf ein Buch beziehen lässt.


Aber diese ewig selben Pressestimmen sind mir auch schonmal aufgefallen, und zwar bei den Inspektor Jury-Romanen von Martha Grimes gibts so 1,2 Stimmen, die ziemlich genau gleich sind jedes Mal - zumindest seit Goldmann die herausgibt, lediglich bei Blinder Eifer waren die bisher nicht zu finden, wahrscheinlich kamen diese Pressestimmen zu einem späteren Roman und wurden da an auf jeden neuen geklatscht.  :breitgrins:



Hab Terror mittlerweile übrigens zurück, mein Bruder fands auch sehr gut, aber er fand wohl dieses Monster da zusätzlich insgesamt auch etwas übertrieben, scheint also wohl den meisten so zu ergehen.

Bin aber auch noch nicht sicher, wann ichs mir vornehmen werde, als zweite bzw. eher dritte Parallellektüre zu Don Quijote kam es mir allerdings bisher doch etwas zu üppig vor, aber mit Ferien könnte es auch klappen. Wahrscheinlich kommt es aber eh wieder ganz anders und dann auch noch als ich dachte, von daher....


LG
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Jaqui

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Re: Dan Simmons - Terror
« Antwort #20 am: 05. Februar 2009, 12:29:30 »

Ich habe das Buch gestern in der Buchhandlung in der Hand gehabt und lange hin und her übelegt ob ich es mitnehmen soll, mich dann aber dagegen entschieden. Heute bin ich froh, dass ich es dagelassen habe, wenn ich eure Rezis so lese.

Ich habe auf der Uni eine Vorlesung zum Thema "Nordwestpassage" gehört und war sehr beeindruckt von der Expedition und überhaupt den Menschen, die ihr Leben geopfert haben um diese Passage zu finden und zu beweisen, dass sie existiert.

Ich will lieber das historische dahinter lesen und werde mir wohl eher das Buch von Owen Beattie besorgen anstatt von einer wilden Bestie zu lesen, die es damals nicht gegeben hat.

Katrin
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Kati

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Re: Dan Simmons - Terror
« Antwort #21 am: 05. Februar 2009, 14:59:04 »

Ich will lieber das historische dahinter lesen und werde mir wohl eher das Buch von Owen Beattie besorgen anstatt von einer wilden Bestie zu lesen, die es damals nicht gegeben hat.

Katrin

Huhu  :winken:

der Lansing soll auch gut sein.



Oder was zum Franklin (mich fasziniert das Thema auch) :
« Letzte Änderung: 05. Februar 2009, 15:02:28 von Kati »
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Jaqui

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Re: Dan Simmons - Terror
« Antwort #22 am: 05. Februar 2009, 16:31:02 »

@Kati: Nadolny habe ich schon gelesen, der war gut, das andere werde ich mir mal ansehen. Dankeschön  :winken:

Katrin
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sandi

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Antw:Dan Simmons - Terror
« Antwort #23 am: 14. Dezember 2009, 17:45:49 »

Trotz des Verlangens nach einer ellenlangen Meinungsbekundung werde ich mich jetzt kurz halten.

Autor: Dan Simmons
Titel: Terror
Originaltitel, Jahr: The Terror, 2007
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3-453-40613-1
Ausgabe: Taschenbuch
Seiten: 989

Inhalt lt. Amazon
England im Jahr 1845: Unter dem Kommando von Sir John Franklin brechen die modernsten Schiffe ihrer Zeit - die »Terror« und die »Erebus« - auf, um die legendäre Nord-West-Passage zu finden: den Weg durch das ewige Eis der Arktis in den Pazifik. 130 Männer nehmen an der Expedition teil. Keiner von ihnen wird je zurückkehren. Dies ist ihre Geschichte. Das Opus magnum von Bestsellerautor Dan Simmons.

Mit »Terror« lässt Bestsellerautor Dan Simmons eine der geheimnisumwobensten Entdeckerfahrten der Menschheitsgeschichte lebendig werden: John Franklins Suche nach der Nord-West-Passage. Warum ist diese Expedition gescheitert? Wie konnten 130 Männer und zwei Schiffe verschwinden, ohne irgendwelche Spuren zu hinterlassen? Welchem Schrecken, welchem Terror sind sie im ewigen Eis begegnet? Aus diesen bis heute ungeklärten Fragen formt Dan Simmons eine atemberaubend spannende Geschichte, einen Roman, der Sie auf eines der größten Abenteuer mitnimmt, das es je gegeben hat ...

Meine Meinung
Die kanadische Arktis. Zwei Expeditionsschiffe, welche im Packeis eingeschlossen sind. Mehr als einhundert Menschen die frieren, die hungern, die marschieren, die sterben... So wenig Handlung, solch große Spannung. Faszinierend.

Es dauerte aufgrund der Vielzahl der Personen, der wechselnden Handlungszeit sowie der Fachausdrücke (mir waren sämtliche gänzlich unbekannt) eine Zeit, bis ich mich richtig eingelesen hatte, dafür hat mich das Buch dann gepackt und nicht mehr losgelassen.

Die Charaktere waren gut ausgearbeitet, nicht bloss Protagonisten in einem Buch, sondern Menschen die man zu kennen glaubt, mit denen man mitleidet. Vor allem Goodsir, Assistenzarzt der HMS Erebus, und Crozier, Alkoholiker und Kapitän der HMS Terror, sind mir ans Herz gewachsen. Trotz des Wissens um den Ausgang der Expedition wollte ich die Hoffnung einfach nicht aufgeben, dass sich das Blatt wie durch ein Wunder noch wendet und sie alle in die Heimat zurückkehren können.

Simmons liefert großartige Beschreibungen, man spürt die Kälte, die Schmerzen und sogar den Hunger als wäre man selbst bei der Expedition dabei. Allein die Beschreibung des Kapitänsstewards Jopson, der von seinen Kameraden zurückgelassen wird... diese Vorstellung war für mich dermassen unerträglich, dass ich mir die Tränen wegblinzeln musste. Für mich war dies, obwohl gänzlich unblutig, eigentlich die grausamste Szene des ganzen Buches. Aber wer weiß schon, wie man selbst in solch einer Extremsituation handeln würde, ob da nicht auch die kalte Logik über das Herz und Mitgefühl siegen würde. Genauso verhält es sich mit der Frage, wie weit man gehen würde, um nicht zu verhungern.

Auf den letzten einhundert Seiten wurde es etwas mystisch mythisch. An sich hat mich dies eigentlich gar nicht gestört, aber aufgrund der vorangegangenen sehr nüchternen achthundert Seiten wirkte es ein klein wenig deplaziert, verzichtbar. Dieses winzige Manko gegen Ende reicht für mich allerdings nicht aus, dem Buch die Höchstwertung vorzuenthalten. Eine gelungene Mischung aus Fakten und Fiktion, düster und deprimierend, ideal für kalte Wintertage zu Hause im Bett unter der kuscheligen Decke

Von mir dafür  :titanic: :titanic: :titanic: :titanic: :titanic:
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vallenton

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Re: Dan Simmons - Terror
« Antwort #24 am: 12. März 2010, 12:27:12 »

So, ich habe es nun auch durch.
Die letzen 500 Seiten habe ich, sage und schreibe, gestern in fast einem Rutsch durchgelesen.
Irgendwie hat mich die Geschichte doch sehr gefesselt.
Sehr gut auch, dass es nicht nur einen Überlebenden der Expedition gegeben hat, sondern vielmehr,
dass es auch eine meiner Lieblingspersonen gewesen ist.

Hach, ich mag Dan Simmons Geschichten doch sehr. :breitgrins:

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illy

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Re: Dan Simmons - Terror
« Antwort #25 am: 05. Dezember 2010, 08:04:13 »


Im Jahre 1845 machte sich Sir John Franklin auf, mit zwei Schiffen, der Terror und der Erebus, die Nordwestpassage zu entdecken. Keiner der rund 130 Männer sollte nach Hause zurückkehren, die Schiffe wurden vom Eis eingeschlossen und die Männer, die bis dahin überlebt hatten, machten sich zu Fuß auf den Weg in die Zivilisation.

Dan Simmons erzählt diese Geschichte aus der Sicht mehrerer Personen, wobei sein Haupterzähler Francis Crozier ist, der Kapitän der Terror. Den historischen Gegebenheiten von Kälte und Hunger aufgrund verdorbener Nahrungsmittel fügt er allerdings noch ein Monster, eine Art übergroßen Eisbären, hinzu, welches die Männer zusätzlich dezimiert.

Mein Haupteindruck von diesem Buch ist Kälte. Simmons berichtet von „warmen“ Temperaturen um den Gefrierpunkt in der Mannschaftskabine und steifgefrorenen Decken in den Kojen. Die Selbstverständlichkeit mit der von abgefrorenen Fingern und Zehen gesprochen wird, ist erschreckend. Ich persönlich gebe ja Franklin die Schuld an dem Misslingen der Expedition. Er verkörpert diese typische „die westliche Zivilisation ist überlegen“ – Einstellung, die unter extremen Bedingungen tödlich sein kann. Es fehlt ihm einfach an Pragmatismus und gesundem Menschenverstand, im Buch gibt es so manche (fragwürdige bis falsche) Entscheidung, die von ihm getroffen wird, die meiner Meinung nach nur aus Ruhmsucht und der Unfähigkeit, Fehler einzusehen und Entscheidungen dem entsprechend zu korrigieren, resultiert. Das Wichtigste, um eine Expedition zu überleben ist ein guter Expeditionsleiter – und der ist Franklin in dieser Geschichte nicht. Beim Lesen der Geschichte war es manchmal schon deprimierend, wenn wieder eine Überlebenschance für alle/viele durch die persönliche Fehlentscheidung Einzelner vernichtet wurde. Der (selbstsüchtige) Mensch wirkte für mich gefährlicher als das Monster. Dementsprechend hätte Simmons meiner Meinung nach den mythischen Exkurs über das Monster, gegen Ende des Buchs, besser weggelassen, er passte einfach nicht zu dem Rest, von mir gibt es dafür auch etwas Punktabzug.

„Terror“ ist allerdings nichts für zu empfindliche Gemüter. Ich lese ja die schlimmsten Splatterabschnitte ohne mit der Wimper zu zucken, Simmons hat mich allerdings dazu gebracht, einmal einige Seiten zu überblättern. Seine detaillierte Beschreibung des Spätstadiums von Skorbut war mir dann doch zu ekelerregend.

Insgesamt hat mir das Buch jedenfalls gut gefallen, ich kann allerdings nur dazu raten, es passend zur Witterung auch im Winter zu lesen.

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Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen.  (Friedrich Nietzsche)

Doris

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Re: Dan Simmons - Terror
« Antwort #26 am: 25. Januar 2011, 22:11:34 »

Die Geschichte in diesem Buch basiert auf der Expedition von Sir John Franklin in den Jahren 1845 bis 1848, die zum Ziel hatte, die Nordwestpassage zu finden. Von fast allen Teilnehmern dieser Expedition fehlt bis heute jede Spur, und über den Verlauf des Dramas, das sich dort im Packeis abspielte, kann man nur spekulieren. Deshalb kann man nur mutmaßen, in wie weit die fiktive Reise, die die Teilnehmer unter Dan Simmons schriftstellerischem Kommando erlebten, mit den Tatsachen übereinstimmt. Doch darf man sich trotzdem auf eine spannende Geschichte freuen. Abgesehen von der mystischen Seite schildert Simmons die Vorkommnisse äußerst glaubhaft und erklärt viele Ausrüstungsgegenstände und die Einrichtung an Bord der Schiffe sehr detailliert; außerdem hat er aus der umfangreichen Literatur über die Franklin-Expedition viele nachgewiesene Details übernommen und in seine Geschichte integriert und so eine realistische Szenerie geschaffen.

In sehr ausführlichen, fast minutiös beschriebenen Situationen wird man stiller Beobachter einer Tragödie, die aus verschiedenen Gründen nicht gut enden konnte. Fehlplanungen, Fehlentscheidungen, mangelhafte Nahrungsmittel, Egoismus und menschliches Unvermögen führten letztlich dazu, dass die Reise im Desaster endete. Obwohl Simmons größtenteils sehr nüchtern schreibt, kann man nicht umhin, sich von den Einzelschicksalen fesseln zu lassen und mitzufiebern, selbst wenn man weiß, dass die Reise für alle tödlich endet. Welche unterschiedlichen psychischen und physischen Auswirkungen die Strapazen auf die Männer haben, erlebt man hautnah durch die Empfindungen einiger Figuren mit, und durch die Tagebucheinträge des Doktor Goodsir bekommt die Handlung eine sehr persönliche Note.

Das unheimliche Wesen, das die Männer während der ganzen Zeit bedroht, wäre meines Erachtens gar nicht nötig gewesen, um Spannung aufzubauen. Die Mannschaft war genügend Gefahren ausgesetzt, um den Nervenkitzel auf hohem Niveau zu halten. Auch das Schicksal des Kapitäns Crozier war ein bisschen weit hergeholt. Es ist durchaus im Bereich des Möglichen, dass einer oder mehrere der Männer die Expedition auf diese Weise beendete, aber ausgerechnet bei Crozier kann ich mir das nur schwer vorstellen.

4ratten + :marypipeshalbeprivatmaus:



[...] ich kann allerdings nur dazu raten, es passend zur Witterung auch im Winter zu lesen.

Diesem Rat kann ich beipflichten!  :smile:
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Lucius Annaeus Seneca