Hallo ihr Lieben!
Und wieder hat der SLW mir geholfen, endlich mal eine meiner angelesenen Serien weiterzulesen. Zum Glück!

Inhalt:Die sterbende Welt, die Roland auf der Suche nach dem „Dunklen Turm“ durchquert, nimmt immer groteskere Formen und seltsamere Gestalten an. Am Rande des Wahnsinns träumt Roland von dem Schlüssel, der aus dem Nichts des wüsten Landes auftaucht, um ihm die Geheimnisse des „Dunklen Turms“ zu offenbaren...
Meine Meinung:Während Band 1 fast durchgehend sehr schleppend zu lesen war und Band 2 dann ordentlich an Spannung aufgeholt hat, zeigt sich dieser dritte Band in der Dunklen Turm Reihe von Anfang an als extrem spannend. Kaum habe ich begonnen zu lesen, war ich auch schon wieder in der Geschichte drinnen. Und das, obwohl die Lektüre des Vorgängers einige Jahre her ist. Stephen King schafft es problemlos, Geschehnisse aus den ersten Büchern ins Gedächtnis zu rufen, ohne langwierig alles zu wiederholen. Es fließt irgendwie alles schön in die Geschichte ein.
Roland, Eddie und Suzanna sind nicht allzu lange unterwegs als sie auch schon einem seltsamen und gruseligen Wesen begegnen. Es zeigt sich als äußerst praktisch, dass Roland seinen beiden Freunden beigebracht hat, zu Revolverhelden zu werden, und diese gelernt habe eine Waffe zu benutzen.
Das Buch ist in zwei Teile gegliedert, die sich auch sehr klar voneinander absetzen. Im ersten Teil begegnen wir dem Jungen Jake wieder, der mir sogleich ans Herz gewachsen ist. Aus Band 1 hatte ich nicht mehr viel über ihn in Erinnerung. Hier aber gewinnt man den klugen Jungen so schnell lieb, dass man auch in seinem Erzählstrang mitfiebert.
Im zweiten Teil - Lud - besucht unsere Truppe die gleichnamige Stadt. Hier beginnt die Non-stop Action. Es wird teilweise so spannend, dass man für 100 Seiten gar nichts rund um sich bemerkt. Ich möchte hier nicht zu viel verraten, aber einige Szenen und Charaktere haben mich extrem beeindruckt - weil sie so spannend, oder die Charaktere so widerlich waren. Gasher muss hier erwähnt werden. Was für ein Ekelpaket!
Die Rätsel sind toll. Einige davon konnte ich auf Anhieb erraten, an anderen habe ich geknabbert, bis sie aufgelöst wurden. Ich finde aber die Bedeutung der Rätsel und ihre Funktion in der Geschichte, faszinierend. Außerdem mag ich, dass in diesem Buch hin und wieder Zeichnungen, Grafiken und Symbole gezeigt werden. Und alles passt so wunderbar zusammen. *schwärm*

Am liebsten mochte ich aber auch Oy, den Billy-bumbler. So ein Wesen würde ich mir auch gerne als Freund zulegen.

Da das Buch in einem ziemlichen Cliffhanger endet, werde ich (hoffentlich) mit der Lektüre von "Wizard and Glass" nicht ganz so lange warten. Auch wenn ich vielleicht einige andere Romane aus dem Dunkler-Turm-Kanon dazwischenschieben werde.

Liebe Grüße,
Wendy