Wolf Haas - Wie die Tiere


Klappentext:
Der beste Freund des Hundes ist der Pensionist - und das Kleinkind sein natürlicher Feind. Aber müssen militante Mütter die Vierbeiner deshalb gleich mit präparierten Keksen umbringen? Privatdetektiv Brenner zweifelt daran, als er die Fährte des Hundemörders aufnimmt. Doch Mensch und Hund haben in diesem Fall auch etwas gemeinsam, denn plötzlich sterben nicht nur die treuen Vierbeiner.
Meine Meinung:
Mein erster Haas und somit auch mein erster Brenner-Krimi und ich bin total begeistert. Haas schreibt einfach genial und ich hatte eigentlich die ganze Zeit ein Grinsen auf dem Gesicht, ich schätze, ich bin ihm nun auch verfallen

Anfangs war sein Schreibstil sehr ungewohnt, da es sich so liest, als wenn jemand einem die Brenner-Geschichte von Gesicht zu Gesicht erzählt und habe als gedacht, moment mal, wer spricht denn jetzt, obwohl das der Erzähler war. Aber ich hab mich recht schnell an den Stil gewöhnt.
Der Brenner, quasi Detektiv

, möchte eigentlich in die Frühpension gehen, aber dafür muss er sich in Wien erstmal untersuchen lassen und auf Herz und Nieren geprüft werden, und im White Dog nimmt er dann einen Job an. Er soll herausfinden, wer im Augarten präparierte Hundekekse hinterlässt. Eigentlich klarer Fall: Hundebesitzer gegen Kinderbesitzer.
Aber so einfach ist es dann doch nicht.
Ich bin sehr froh, dass Wendy und Chil so von dem Buch geschwärmt haben, weil sonst wär mir hinterher ein so grandioser Autor wie Wolf Haas entgangen, also hier nochmal vielen Dank an die beiden, und ich vergebe
