KlappentextAls der Schneevater eines Winters verschollen bleibt, muss Gevatter Tod einspringen. Das fröhliche "Ho-ho-ho" bringt er bald ganz gut heraus. Doch die Zauberer der Unsichtbaren Universität sind besorgt, denn das Verschwinden des Schneevaters hat ein Glaubens-Vakuum entstehen lasse. Die Bewohner der Scheibenwelt glauben nun an alles Mögliche, z.B. Gnome, Wichte und Aufmunterungsfeen ...
Meine MeinungMan sollte Terry Pratchett einfach nicht in der Öffentlichkeit lesen ... ich habe ständig vor mich hin gegluckst und gekichert. Vor dem Leser breitet sich eine Winterlandschaftscheibenwelt vom Feinsten aus.
Schon allein die Vorstellung, dass
der Tod für den Schneevater (Weihnachtsmann) einspringt und Kinder mit Geschenken beglückt, ist einfach zu köstlich. Natürlich geht er an diese Sache mit seiner gewohnten Ernsthaftigkeit (ja, er erfüllt alle Wünsche der Kinder, auch die, die besser unerfüllt blieben) und lernt sogar, wie man eine Tür öffnet.
Sehr spaßig fand ich auch wieder die herrlich absurden Diskussionen der Zauberer! Ich meine, wer sieht denn nicht, dass die Banane zur Gattung der Fische gehört!
Susanne als Person kannte ich vorher noch nicht, ich nehme mal an, dass sie schon in einem anderen Scheibenweltroman eingeführt wird?! Ich denke, es lohnt sich, dieses dann vorher zu lesen, ist aber nicht unbedingt nötig. Ich konnte der Geschichte trotzdem ganz gut folgen.
Es macht einfach Spaß, alte Bekannte wieder zu treffen und neue Wesen zu entdecken (der Sockenfresser ist ja sooo süß!)!
Allerdings kam es mir so vor, als wäre am Anfang noch mehr Verwirrung gewesen als sonst ... aber letztendlich klärt sich alles im Verlauf des Buches (hihi, die Duschkabine!

).
Von mir gibt es
