Oh, so ein schönes Thema und so viele Bücher, die ich kenne und ebenfalls mag. Hier sind meine Perlen:
"Sie war umhüllt vom Duft wilder Nelken" von Angela Monika AuerbachBei einem Urlaub in den Pryenäen sieht die Autorin das in Stein gravierte Bild einer Göttin mit Schlange und macht sich auf die Suche nach deren Ursprüngen. Dabei begibt sie sich auch auf eine Reise zu sich selbst. Das Buch ist wunderschön gebunden und fühlt sich so toll an, daß ich es manchmal bloß in die Hand nehme und streichle.
"Fool on the Hill" von Matt RuffUnbeschreiblich. Mehrere Handlungsstränge laufen nebeneinander und fügen sich zum Schluß zu einem großen Ganzen. Ruff bedient sich dabei aus Mythologie, Studentenleben und Tolkien.
Bücher von Rosemary SutcliffHistorische Romane aus der Geschichte Englands für Jugendliche. Ich verbinde einige Bücher mit bestimmten Gefühlen oder Orten.
- "Das Stirnmal des Königs" ist mir besonders wertvoll, weil ich bei einem Flohmarkt in der Isnyer Bücherei das Exemplar ergattern konnte, das ich damals gelesen habe.
- "The Outcast" wird mich immer an die alte Bücherei in Ulm erinnern, an den verstaubten Geruch, die vollgestopften Regale und diese angespannt, verschwiegene Atmosphäre, die manche Bibliotheken aufgrund des Redeverbots erhalten.
- "Song for a Dark Queen" habe ich mir bei meinem allerersten Urlaub in Schottland gekauft. Ich fand es hochfaszinierend, daß der Ich-Erzähler am Schluß stirbt.
Weitere Lieblingstitel: "Lubrin und das Sonnenpferd", "Scharlachrot", "Der silberne Zweig" und "Der Adler der neunten Legion" (mein Wüstenrennmäuserich nach einer piktischen Nebenfigur "Liathan" getauft)
Die Doktor-Dolittle-Bücher von Hugh LoftingWohnten mehr bei mir als in der Bücherei, seit ein paar Jahren besitze ich fast alle Bände selber (und zwar in mehreren Ausgaben

) Trug vermutlich zu meiner tiefsitzenden Liebe zu Schweinen bei.
"Kasperle auf Burg Himmelhoch" von Josefine Siebein der Originalausgabe von 1957, eine Hinterlassenschaft meiner Tante. Mehrfach gelesen, allerdings nie am Stück, sondern immer nur kapitelweise. Ich wollte damals auch immer so ein kleines, echtes, lebendes Kasperle haben, mit dem ich nachts auf Tortenklau gehen könnte.
"Schattengräber" von Storm ConstantineEine Rasse von blutsaugenden Künstlern lebt in Symbiose mit den Menschen und wird von einer Geisteskrankheit befallen, die sie in den Selbstmord treibt. Eine menschliche Heilerin macht sich auf die Suche nach dem Heilmittel. Sehr poetische Geschichte, ziemlich düster, aber Balsam für wunde Seelen.
"Wintersonnwende"-Quintologie von Susan CooperBasierend auf britannischer Mythologie erzählt die Autorin von fünf Kindern, die im Kampf gegen die Finsternis eine entscheidende Rolle spielen. Spannend geschrieben, hinterlassen aber ein Gefühl von "Daheim" (wenn Ihr versteht, was ich damit meine).
Die Taran-Bücher von Lloyd AlexanderWieder mit einem Schwein in der Hauptrolle

. Und wieder wird viel Mythology verwurstet. Eine unwiderstehliche Mischung. Eigentlich sollte ich mich mal wieder an ein Re-Read machen.
"Die Alchemistin" von Kai MeyerUnbeschreiblich (vor allem, weil Regenwurmhirn Rio mal wieder große Teile der Handlung vergessen hat

), etwas düster und mit einem Hermaphroditen. Reicht schon, das Buch bloß anzusehen, um mich selig grinsen zu machen.
Rio