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Autor Thema: Diane Setterfield - Die dreizehnte Geschichte  (Gelesen 2198 mal)

Alexa

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Re: Diane Setterfield - Die dreizehnte Geschichte
« Antwort #15 am: 19. Dezember 2010, 18:11:27 »

Huhu,

ich habe gestern mit dem Buch begonnen, bin aber noch nicht allzu weit gekommen. Bis jetzt gefallen mir Schreibstil und Stimmung (oooooh, dieses gemütliche Antiquariat) sehr gut. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht. Euren Meinungen nach habe ich ja zumindest die richtige Jahreszeit getroffen  :breitgrins:.

LG
Bianca
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Alexa

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Re: Diane Setterfield - Die dreizehnte Geschichte
« Antwort #16 am: 22. Dezember 2010, 13:28:38 »

Hallo,

ich bin mittlerweile über die Hälfte raus, aber richtige Begeisterung will sich nicht einstellen. Ehrlich gesagt empfinde ich die Familiensituation als unwirklich über den normalen Phantasiegehalt eines Buch hinaus. Oder verstehe nur ich das so, dass
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. Dazu diese beiden Kinder....und der Gärtner...und die Haushälterin...das ist doch des Guten etwas zu viel. Und dann noch Margaret, die nicht nur über diese ganzen familiären Irrungen und Wirrungen schreibt, sondern offenbar auch noch ein eigenes Geheimnis hat  :rollen:.

Ich werde mich bemühen, schnellst möglichst fertig zu lesen... Kate Morton liegt nämlich schon in den Startlöchern und davon verspreche ich mir deutlich mehr.

LG
Bianca
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Juggalette

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Re: Diane Setterfield - Die dreizehnte Geschichte
« Antwort #17 am: 25. Dezember 2010, 23:17:26 »

Hallo Bianca  :winken:,

ich lese das Buch auch gerade und mir geht es ähnlich wie dir. Anfangs war ich von der Geschichte noch absolut begeistert und ich konnte mich so gut in das Antiquariat und in Leas zurückgezogenes Leben hineinversetzen. Doch jetzt, nach ca. 200 Seiten, hat mein Enthusiasmus dafür drastisch abgenommen und ich schleppe mich halbherzig durch die Seiten. Irgendwie erinnert mich Frau Winters Geschichte von der Stimmung her doch sehr an Sturmhöhe, was mir irgendwie missfällt, da mir mein Gefühl sagt, dass ich nichts Neues lese, was ja nicht stimmt...hm...  :rollen:

Nun ja, die Hoffnung stirbt zuletzt!   :zwinker:
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Alexa

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Re: Diane Setterfield - Die dreizehnte Geschichte
« Antwort #18 am: 27. Dezember 2010, 15:58:20 »

Hallo Ihr Lieben,

ich habe das Buch dann an Heiligabend beendet. Leider stellt sich auch abschließend keine rechte Begeisterung ein. Die Auflösung empfand ich nicht als soooo überraschend, ich dachte zwischendurch ehrlich gesagt öfter an diese Möglichkeit. Auch fand ich, dass das Erzählen von Leas Geschichte den Rahmen irgendwie gesprengt hat. Für mich hätte es absolut gereicht, Miss Winters Geschichte zu hören.

Fazit:
Nettes Buch für zwischendurch - von mir bekommt es drei Ratten.

LG
Bianca
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Juggalette

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Re: Diane Setterfield - Die dreizehnte Geschichte
« Antwort #19 am: 12. Januar 2011, 19:33:16 »

Ich bin nun auch fertig und zu meiner Überraschung hat sich die „dreizehnte“ Geschichte nach dem Hänger zwischendurch doch noch zu einem Page-Turner entwickelt.

Das Rätsel um den großen Brand hat mich wirklich angeregt selbst nachzudenken und ständig habe ich mich gefragt was denn nun wirklich passiert sein könnte und wie es zu all den Geschehnissen gekommen ist. Doch sämtliche meiner Theorien wurden zunichte gemacht, denn das Ende war mehr als überraschend! Niemals wäre ich da drauf gekommen – obwohl es, im Nachhinein betrachtet – doch einige Hinweise gegeben hat.

Auch die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Jeder hatte so seine persönliche Note – außer Lea. Sie war die einzige mit der ich nichts anfangen konnte. Ihre Person wirkte irgendwie fahl und unpersönlich. Auch ihre Geschichte konnte mich nicht fesseln, ja, fand ich sogar sehr blöd, da ich ihre Probleme absolut nicht nachvollziehen konnte… :rollen:

Aurelius war mein persönlicher Liebling. Ich fand ihn einfach süß diesen großen Riesen mit dem riesigen Herzen. :herz: Zu gern hätte ich ihn in den Arm genommen und gesagt, dass alles wieder gut wird.

Alles in allem eine gute Geschichte mit einem, meiner Meinung nach, tollen Ende!
4ratten
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Annabas

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Re: Diane Setterfield - Die dreizehnte Geschichte
« Antwort #20 am: 05. Juni 2011, 21:54:59 »


Diane Setterfield – Die dreizehnte Geschichte
Übersetzer: Eberhard Kreutzer



Der Inhalt des Buches wurde hier schon ausreichend wiedergegeben, das spare ich mir diesmal.

Der erste Satz:

„Wir hatten November.“

Meine Meinung zum Buch:

Ich fürchte, ich bin mit etwas zu hohen Erwartungen an dieses Buch gegangen.

Ich hatte etwas Mühe, in die Geschichte hineinzukommen, aber das gab sich dann doch noch. Von Anfang an gestört hat mich das „Doppelgeheimnis“. Also dass sowohl Margaret (die die Biografie schreiben soll) als auch Vida Winter (um deren Biografie es geht) ein Geheimnis mit sich herumtragen, das fand ich eines zuviel. Es wäre mir auch lieber gewesen, wenn ein Handlungsstrang etwas mehr Gewicht als der andere bekommen hätte – so laufen beide fast gleichwertig nebeneinander her, was an sich nicht negativ ist, aber in diesem Fall hatte ich das Gefühl, die Autorin konnte sich nicht für eine Geschichte entscheiden – und hat dann beide in einem Buch verwurstet.

Übertrieben fand ich auch die Schilderung der Angelfield’schen Familie. So viel Wahnsinn in einer einzigen Familie ist wirklich nicht mehr glaubwürdig, auch hier wäre weniger mehr gewesen. Überhaupt hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, dass so viele Geschehnisse nicht so lange geheim gehalten werden könnten – irgendwann hätte mal irgendjemand einen Verdacht schöpfen müssen, denn sonderlich gut versteckt waren die Geheimnisse ja auch nicht. Ich hatte das Gefühl, hier sind die Überraschungen für den Leser recht plump gelegt worden.

Immerhin hat die Autorin es geschafft, einen guten und überraschenden Schluss zu schreiben. Ich hatte einen bestimmten Verdacht, wie das Buch enden könnte – und Gott sei Dank habe ich mich geirrt, denn dann wäre ich richtig sauer gewesen.    :zwinker:

Mit den Personen konnte ich mich nicht anfreunden. Die Angelfields waren mir zu durchgedreht und Margaret fand ich nichtssagend. Da gab es also keine Sympathiepunkte.

Meine Bewertung:    2ratten und ab in die Flohmarktkiste

Viele Grüße von Annabas    :winken:
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Re: Diane Setterfield - Die dreizehnte Geschichte
« Antwort #21 am: 15. Oktober 2011, 16:12:08 »

Über den Inhalt wurde hier ja schon einiges geschrieben weswegen ich darauf nicht mehr eingehen werde.
Den Anfang des Buches fand ich richtig spannend. Ich mochte den Schreibstil der Autorin sehr gerne, die Beschreibungen des Antiquariats und der Landschaften. Margaret mochte ich auch sehr mit ihrem zurückgezogenen Leben und ihrer Liebe zu Büchern. Vida Winter ist ein sehr interessanter Charakter, die Idee mit der fehlenden 13. Geschichte finde ich nach wie vor genial, sie war es die mich geradezu zwang dieses Buch zu verschlingen..
Die Familie um Vida Winter ist, wenn man mal drüber nachdenkt, ja richtig geistesgestört. Überm lesen habe ich das aber nicht so wahrgenommen, bis auf
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. Die Zwillinge kamen mir nie so verrückt rüber. Für mich waren sie nur vernachlässigt, unerzogen, lebten in ihrer eigenen Welt mit ihrer komischen Zwillingssprache.
Als Vida Winter in ihrer Geschichte von sich selber als "ich" zu reden beginnt, stimmte für mich irgendetwas nicht mehr. Im nachhinein verständlich wenn man mal die Auflösung weiß, aber stören tut es mich immer noch weil die komplette Atmosphäre sich ins negative geändert hat.
Aber noch mehr störte mich ab der Hälfte des Romans die Gegenwart. Margarets Geheimnis fand ich voll übertrieben und nicht mehr nachvollziehbar.
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Und das allerletzte Kapitel, das Postscriptum war ja die absolute Krönung. Das war, wie Flor auch schon meinte, total überzogen und unnötig.
Diesen Aurelius fand ich auch unpassend. Spricht man bei dem ersten zufälligen Treffen mit einem völligen Fremden über seine Ängste und Probleme und überhaupt, über seine Lebensgeschichte? Er kam mir immer wie ein Kind vor das sich verlaufen hatte.
Trotz all meiner Meckereien war das Buch doch spannend in einer wunderbaren Sprache zu lesen. Bis zum Ende war ich (fast) ahnungslos und dann von der Auflösung völlig überrascht.

 3ratten    :marypipeshalbeprivatmaus:

« Letzte Änderung: 15. Oktober 2011, 16:31:55 von Valentine »
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Valentine

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Re: Diane Setterfield - Die dreizehnte Geschichte
« Antwort #22 am: 15. Oktober 2011, 16:32:35 »

Ich habe mal vorsichtshalber zwei Spoilermarkierungen gesetzt.

Die Familienverhältnisse fand ich auch gelinde gesagt merkwürdig, aber trotzdem habe ich das Buch unheimlich gerne gelesen.
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Re: Diane Setterfield - Die dreizehnte Geschichte
« Antwort #23 am: 15. Oktober 2011, 16:45:56 »

Danke Valentine. War mir jetzt nicht bewusst das ich damit zuviel verraten könnte.
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Valentine

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Re: Diane Setterfield - Die dreizehnte Geschichte
« Antwort #24 am: 15. Oktober 2011, 19:00:24 »

Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr, wie früh das im Buch herauskam - aber mit Spoilern bin ich lieber mal zu vorsichtig ;)
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