Anscheinend haben beide keine Zeit verloren und sind schon am ersten Abend zusammen im Bett gelandet – Klaus Lage würde singen: „und es hat ZOOM gemacht ...“ 
Nee, nee, diese Leute dunnemals!

Was du bisher von deinem Buch geschrieben hast, klingt sehr interessant. Muss ich mir merken.
Naja... Mal sehen was das noch wird.
Momentan fühle ich mich von der Geschichte so angesprochen wie von lustiger Fantasy.
Anfangs fand ich das Buch sehr witzig, das hielt nur nicht lange an. Ich konnte mich noch immer nicht dazu aufraffen den zweiten Teil zu lesen.
@Erendis: Ich bin gespannt was wir von dir noch zu lesen bekommen.
@schokotimmi:War das denn nicht die Voraussetzung für dieses Buch, dass die Geschichte sich um Phantasien drehen muss?
Ich habe die ersten 25 Seiten hinter mir.

Nie und nimmer möchte ich mit Vroni tauschen.
Es beginnt mit dem Tod der
Kleinen Oma, die gar keine Verwandte war, aber zur Familie gehörte. Vroni hat die Puppe,die sie von dieser Oma bekam, in einem Schuhkarton aufgebahrt. Bis dahin normale Situation - aber dann

erscheint der Vater und zermalmt die Puppe mit seinem Stiefel. Die Überreste werden in den Kamin geworfen. Warum? Vroni: Weil er zerstören will! Und obendrauf noch schläge, weil das Haus nun nach verbrannten Plastik stinkt. Kein Gejammer und keine Tränen von Vroni, denn das ist ihr Alltag. Vom eigenen Vater gehaßt, weil sie an seiner Lage schuld ist. Wegen ihr muss er hier sein, den Großvater ertragen und alles andere.
Der Großvater ist nicht viel besser. Jeder hat seine Pflichten, auch Vroni. Und Verbote gibt es genug. Wer einen Fehler macht, wird hart bestraft.
Der einzige, der ihr menschliche Wärme entgegen bringt ist Ivan, der russische Kriegsgefangene. Ivan und Vroni, zwei die den gleichen Leuten ausgeliefert sind.
Dann ist da noch Pierre. Ein verkrüppelter jüdischer Junge. Ihr Prinz. Pierre, der so einsam ist und Vroni auf dem Klavier vorspielt.
Aber eigentlich ist es ihr untersagt ihn zu besuchen. Auf ihrem Lakaien-Platz hört sie die Unterhaltung des Großvaters Bürgermeister - Metzger - Bäcker) und der Gemeinderäte, die über Pierres Familie sprechen. Nicht nur sie interessiert sich für den Inhalt, auch der Vater. Da sie mit den gewünschten Infos nicht dienen kann, gibts das Übliche - Prügel!
Wenn man liest wie der Großvater das Leben der einzelnen Familiemitglieder beherrscht läuft es einem kalt über den Rücken. Das ist unmenschlich, die reinste Tyrannei. Aber wer sollte sich ihm schon entgegen stellen? Durch seine Funktionen im Dorf ist er so etwas wie ein Alleinherrscher. Alle Macht dem Großvater!
Das ist ein ganzer Ort voller Buckliger.