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Autor Thema: >> Spezial-Deutschland-Lesenacht ~ 06.10.2007  (Gelesen 9357 mal)

Wendy

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Re: >> Spezial-Deutschland-Lesenacht ~ 06.10.2007
« Antwort #30 am: 06. Oktober 2007, 21:57:45 »

@Seychella: Keine Sorge, es wird noch anders. Die Geschichte wird immer spannender und an die Sprache von Eva gewöhnt man sich auch irgendwann. Auch wenn sie ein ziemliches Gör ist.  :breitgrins:

Ach, und vorne im Buch stand, dass die Geschichte auf Charakteren aus "Die Legende von Grauenfels" von Reinhard Schultheis und Peter Josef Dobrovka basiert - falls das jemandem etwas sagt.  :zwinker:

Peter Dobrovka ist wenn ich das richtig verstanden habe, Peter Lancester. Die Geschichte wurde schon vor langer Zeit geschrieben, aber jetzt für die Publikation nochmal aufgebessert oder verändert oder was-auch-immer. Da gab's tolle Leserunden zu und ich habe, wie man sieht, schon wieder die Hälfte vergessen.

@schokotimmi: Das Buch fand ich ganz grauenhaft und habe es auch etwa bei der Hälfte frustriert aufgegeben. Diesen Schmarrn lese ich bestimmt nicht fertig. Schrecklich diese ganze Geschichte. Ach ja, bei diesen Büchern handelt es sich um die "Legenden von Phantásien", einer Reihe von Büchern, die zeitlich vor der Unendlichen Geschichte oder parallel spielen. Das einzig gute von denen, das ich gelesen habe war Ralf Isaus Die geheime Bibliothek des Thaddäus Tillman Trutz. :zwinker:

Zu meinem Buch (Die Blechtrommel)
Kapitel 2 ist nun auch beendet und das war schon wesentlich verwirrender geschrieben als der Anfang. Manchmal habe ich das Gefühl, Grass ist einfach zu faul, hin und wieder mal einen Punkt zu setzen. Da ziehen sich Sätze ewig lange hin, obwohl man sie leicht einmal in der Mitte durchschneiden könnte und somit zwei schöne, immer noch lange, aber leichter verständliche Sätze hätte. Naja, soweit bin ich immer noch sehr interessiert und da nun Oskars Großvater bereits tot ist und seine Mutter bereits geboren, hoffe ich auf die Geschichte seines Vaters und dessen Eltern.
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yanni

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Re: >> Spezial-Deutschland-Lesenacht ~ 06.10.2007
« Antwort #31 am: 06. Oktober 2007, 22:13:13 »

Anscheinend haben beide keine Zeit verloren und sind schon am ersten Abend zusammen im Bett gelandet – Klaus Lage würde singen: „und es hat ZOOM gemacht ...“  :zwinker:
Nee, nee, diese Leute dunnemals!  :breitgrins:
Was du bisher von deinem Buch geschrieben hast, klingt sehr interessant. Muss ich mir merken.

Zitat von: Seychella
Naja... Mal sehen was das noch wird. 
Momentan fühle ich mich von der Geschichte so angesprochen wie von lustiger Fantasy.
Anfangs fand ich das Buch sehr witzig, das hielt nur nicht lange an. Ich konnte mich noch immer nicht dazu aufraffen den zweiten Teil zu lesen.

@Erendis: Ich bin gespannt was wir von dir noch zu lesen bekommen.

@schokotimmi:War das denn nicht die Voraussetzung für dieses Buch, dass die Geschichte sich um Phantasien drehen muss?

Ich habe die ersten 25 Seiten hinter mir.  :angst: Nie und nimmer möchte ich mit Vroni tauschen.
Es beginnt mit dem Tod der Kleinen Oma, die gar keine Verwandte war, aber zur Familie gehörte. Vroni hat die Puppe,die sie von dieser Oma bekam, in einem Schuhkarton aufgebahrt. Bis dahin normale Situation - aber dann  :entsetzt:  erscheint der Vater und zermalmt die Puppe mit seinem Stiefel. Die Überreste werden in den Kamin geworfen. Warum? Vroni: Weil er zerstören will!   Und obendrauf noch schläge, weil das Haus nun nach verbrannten Plastik stinkt.  Kein Gejammer und keine Tränen von Vroni, denn das ist ihr Alltag. Vom eigenen Vater gehaßt, weil sie an seiner Lage schuld ist. Wegen ihr muss er hier sein, den Großvater ertragen und alles andere.
Der Großvater ist nicht viel besser. Jeder hat seine Pflichten, auch Vroni. Und Verbote gibt es genug. Wer einen Fehler macht, wird hart bestraft.
Der einzige, der ihr menschliche Wärme entgegen bringt ist Ivan, der russische Kriegsgefangene. Ivan und Vroni, zwei die den gleichen Leuten ausgeliefert sind.
Dann ist da noch Pierre. Ein verkrüppelter jüdischer Junge. Ihr Prinz. Pierre, der so einsam ist und Vroni auf dem Klavier vorspielt.
Aber eigentlich ist es ihr untersagt ihn zu besuchen. Auf ihrem Lakaien-Platz hört sie die Unterhaltung des Großvaters Bürgermeister - Metzger - Bäcker) und der Gemeinderäte, die über Pierres Familie sprechen. Nicht nur sie interessiert sich für den Inhalt, auch der Vater. Da sie mit den gewünschten Infos nicht dienen kann, gibts das Übliche  - Prügel!

Wenn man liest wie der Großvater das Leben der einzelnen Familiemitglieder beherrscht läuft es einem kalt über den Rücken. Das ist unmenschlich, die reinste Tyrannei. Aber wer sollte sich ihm schon entgegen stellen? Durch seine Funktionen im Dorf ist er so etwas wie ein Alleinherrscher. Alle Macht dem Großvater!
Das ist ein ganzer Ort voller Buckliger.
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Annabas

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Re: >> Spezial-Deutschland-Lesenacht ~ 06.10.2007
« Antwort #32 am: 06. Oktober 2007, 22:20:24 »

PLOPP, jetzt ist die Weinflasche offen. Ein schön kalter Cabernet Sauvignon, sehr lecker.

Nochmal ein Hallo an alle.
Ich bin in meinem Buch (Biografie der Christiane Goethe) zur Hälfte durch und jetzt sehr verwirrt – Kleßmann beschreibt nämlich hier schon Christianes Tod. Biografien lese ich normalerweise lieber, wenn sie chronologisch geschrieben sind, jetzt bin ich etwas ratlos, womit die übrige Hälfte des Buches gefüllt ist.

Aber ich beschreibe zuerst mal, wie es nach meinem letzten Posting in der Geschichte weiter geht:

Goethe und Christiane leben nun behaglich und obwohl unverheiratet ein bisschen spießig zusammen. Christiane kümmert sich um Haus und Garten, aus ihren Briefen wird sie zitiert, wie sie vom Tapezieren und den reifenden Kirschen im Garten erzählt. Ich kann mir vorstellen, dass sie ein ziemlich einsames Leben hatte: von der feinen Gesellschaft wird sie geschnitten, auch sonst scheint sie sozial ziemlich verlassen zu sein, bis auf eines lebt keines der gemeinsamen Kinder länger als ein paar Monate und Goethe verzieht sich nach Jena in seine „Arbeitsklausur“. Dazu kommt die ungewisse finanzielle Situation, da sie – unverheiratet – völlig von Goethe abhängig ist. Das Zusammenleben scheint auf beiden Seiten nicht immer problemlos gewesen zu sein.

Die moderne Forschung widmet sich auch Klatschberichten, so beschreibt Kleßmann eine witzige Szene: Weimar ist von Napoleons Truppen besetzt und an einem schönen Abend drängen betrunkene Soldaten in Goethes Schlafzimmer. Christiane schmeißt diese kurzerhand raus, sie muss eine sehr resolute Person gewesen sein, während Goethe hilflos daneben steht. Das kann ich mir richtig gut vorstellen.

Kurz darauf heiraten die beiden, was Christiane nun endlich zu einem gewissen sozialen Status verhilft. Dennoch kann ich den Druck, der auf ihr gelastet haben muss nachfühlen – sie durfte sich keine Blöße erlauben, sonst wären alle gleich wieder über sie hergefallen.
Kleßmann beschreibt noch eine weitere filmreife Szene: der Klatsch berichtet von einer Eifersuchtsszene zwischen Christiane und Bettine von Arnim, einem von Goethes gelegentlichen Flirts. Die beiden seien in heftigen Streit geraten, worauf Bettine Christiane mit „Sie wahnsinnige Blutwurst“ (!) tituliert habe, worauf Christiane ihr die Brille von der Nase geschlagen und diese auf dem Boden zertrampelt habe. Klasse!  totlach
Goethe hält übrigens zu Christiane und verbietet den Arnims sein Haus.

In Christianes folgenden Briefen kann man nun immer öfter lesen, dass sie krank ist, offenbar hatte sie mehrere Schlaganfälle. 1816 stirbt sie.

Und das ist die Mitte des Buches. Ich frage mich, was jetzt kommt.

Bis später, viele Grüße von Annabas

@ Saltanah: eine „offizielle“ Rezension habe ich noch nie geschrieben, weil ich nicht so recht weiß, was da alles dazugehört. Aber vielleicht nehme ich dieses Buch als Anlass und probiere mal eine aus.
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:blume:   "Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten." Rabindranath Tagore (1861-1941)
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Aldawen

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Re: >> Spezial-Deutschland-Lesenacht ~ 06.10.2007
« Antwort #33 am: 06. Oktober 2007, 22:21:08 »

Inzwischen habe ich das zweite Kapitel gelesen: Die Deutschen lieben Veränderungen – solange sich nichts ändert. Hansens Sicht auf Deutschland ist wirklich amüsant zu lesen. Er erzählt von seinem ersten Deutschland-Aufenthalt 1981, in dem das Gefühl hatte, er sei in einem riesigen, bunten Kaufhaus für Kultur aus aller Welt gelandet. Bezeichnend ein Erlebnis im Buchladen:

»Was ist das: Gesammelte Werke Theodor Storm?«
»Ach, irgendso'n deutscher Klassiker« meinte der Verkäufer.
»Ich nehm's!«


Bevor er zum Studium nach Deutschland zurückkehrte, waren die größten Gefahren, die er sich als Amerikaner vorstellen konnte, Terroristen und Kommunisten. Er sinniert eine Weile darüber, warum Deutsche immer Gefahren sehen, wo andere keine vermuten und deshalb viele technologische Entwicklungen verschlafen. Er macht das an mehreren Beispielen fest, wo ursprüngliche Ideen, Entwicklungen und Patente aus Deutschland kamen, den Reibach aber andere gemacht haben: vom Telefon über Telefax, „Walkman“, MP3 ... Die Liste ließe sich fortsetzen. Sein Fazit: Er könnte es nicht aushalten, Deutscher zu sein und jeden Tag mit dem Ende der Welt wegen der „Bedrohungen“ aus solchen Erfindungen konfrontiert zu werden. Dann doch lieber ein paar anständige Terroristen. Da weiß man, was man hat.

Die Angst vor dem Neuen und Veränderungen bezeichnet er als Hermannismus, in Anlehnung an Hermann, den Cherusker, nach dessen Sieg über die römischen Legionen Germanien zwar frei, aber auch von der römischen Zivilisation abgeschnitten und provinziell wurde. Und natürlich bekommen in diesem Zusammenhang auch Sprachpuristen ihr Fett weg. Er amüsiert sich über Eindeutschungsbemühungen des 17. Jahrhunderts und über deutsche Begriffe aus Medizin und Anatomie, während im Englischen die lateinischen Begriffe überlebt haben.
Ein Freund von mir – ein deutscher Arzt – gestand einmal, wenn er Begriffe wie »Dickdarm«, »Blinddarm«, »Zwölffingerdarm« oder gar »Wurmfortsatz« verwendet, kommt es ihm vor, als ob die gesamte deutsche Sprache nur aus bayerischen Wurstsorten besteht.    :breitgrins:
Die Wortschöpfungsfähigkeiten des Deutschen begeistern ihn auch, er führt eine Vielzahl von Beispielen an, die in den letzten Jahren den Weg in den Duden gefunden haben und die überwiegend keine englischen Wurzeln haben.
Wenn sie (die Deutschen) gezwungen werden zuzugeben, dass nicht alles in ihrem Land den Ansprüchen der Hochkultur genügt, tun sie es mit unverkennbar deutscher Ironie: »Luderliga«, »Zickenalarm« und »unkaputtbar« sind Worte, die ich mir in meiner Sprache wünsche. Das ist keine Verarmung, das ist ein sprachliches Kunstwerk, das sich selbst stets neu erschafft, während der Hermannist sich verängstigt unter der Bettdecke versteckt.

Die Fähigkeit zum Kulturimport und zur Aneignung hält er offensichtlich für ein besonderes Kennzeichen der Deutschen und für eine bemerkenswerte Leistung. Schon mal interessant, diese andere Perspektive.

Hansens Betrachtungen lesen sich zwar ganz witzig, aber ein Päuschen davon täte mir jetzt gut. Da ich nichts umfangreiches Neues zu den angefangenen Büchern und den nahenden Leserunden beginnen will, nehme ich mir ein kleineres Büchlein mit Thomas Manns Tristan. Das sollte ich diese Nacht noch schaffen können ...

@Sternenstauner: Die Prinzessin habe ich erst kürzlich gelesen. Am Anfang fand ich den flapsigen Stil auch ganz witzig, aber das nutzte sich für meinen Geschmack über die Dauer etwas ab. Eine Straffung wäre mMn hilfreich gewesen, aber vielleicht wirkt es auf Dich ja anders?

@Annabas: Ich schließe mich Saltanahs Rezensionswunsch an  :winken:

So, ich verzieh mich erstmal wieder auf meine Couch ...
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Kinywa ni jumba la maneno.
Der Mund ist der Palast der Worte. – Sprichwort aus Ostafrika

Seychella

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Re: >> Spezial-Deutschland-Lesenacht ~ 06.10.2007
« Antwort #34 am: 06. Oktober 2007, 22:22:13 »

@ Seychella: das hört sich wirklich lustig an. Besser als Hinrichtungen von Hexen.

Leider kann ich mit lustiger Fantasy so gar nichts anfangen.  :redface:

Das geht scheinbar auch so weiter. Die drei Wesen, die von der Burg geflohen sind, entdecken die Welt. Es gibt vieles, was sie nicht kennen - und das was sie erwartet haben und weswegen sie hier sind, ist nicht so. Friedrich plant eine Entdeckungsreise nach Unterkassel, und will sich so einen großen Namen machen. Scheinbar wurde dieser Ort irgendwann im Mittelalter von der realen Welt getrennt, und hat eine eigene Flora und Fauna entwickelt.

Ich habe noch etwas weitergelesen, bin mittlerweile aber wirklich angenervt. Da gibt es so gar nichts, mit dem ich etwas anfangen könnte. Dabei ist es nicht mal lustig, sondern einfach skuril und hmm... anders. Wenn ich eine der Figuren wenigstens interessant finden würde, wäre das vielleicht auch kein Hinderungsgrund. Aber ich finde zu der Geschichte so gar keinen Zugang. Kurz gesagt: Ich gebe auf!  :hallo:

Jetzt werde ich mir erstmal einen Milchkaffee machen, und dann in die singende Stadt zurückkehren mit:
Christoph Marzi - Malfuria 2. Die Hüterin der Nebelsteine :jakka:


Inhalt:
Die Gassen von Barcelona ertrinken in den Schatten. Catalina Soleado, die ganze Welten verändern kann, begibt sich in die Obhut von Malfuria, dem wandelnden Sturm aus Rabenfedern. Uraltes Wissen und längst vergessene Prophezeiungen leben dort im Verborgenen. Aber ihre Widersacher sind Catalina dicht auf der Spur. Das Mädchen flüchtet nach Lisboa, wo sie eine folgenschwere Entscheidung treffen muss. Denn nur so kann sie das Geheimnis ergründen, das in den alten Schriften schlummert. Das Geheimnis der Mephistia.
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Erendis

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Re: >> Spezial-Deutschland-Lesenacht ~ 06.10.2007
« Antwort #35 am: 06. Oktober 2007, 22:24:17 »

Eure Bücher klingen wirklich alle sehr interessant und meine Wunschliste hat sich auch schon wieder erweitert.  :breitgrins:
Ich habe mich gerade daran erinnert, dass ich unbedingt einmal "Die unendliche Geschichte" lesen muss, das ist eine wirklich böse Leselücke, die geschlossen werden sollte.  :zwinker: Von den Legenden habe ich bisher nur Tanja Kinkels "Der König der Narren" gelesen, das mir eigentlich ganz gut gefallen hat. Ich mochte die Protagonistin ziemlich gern und die Atmosphäre des Buches hat mir auch zugesagt. Die anderen Bücher dieser Reihe möchte ich auch noch lesen und bin schon recht gespannt darauf.

So, nun wieder ein kleiner Zwischenbericht von mir. Das Buch gefällt mir immer noch sehr gut. Charlotte fungiert in diesem Buch übrigens als Ich-Erzählerin und es ist in Gegenwartsform geschrieben, so dass die einzelnen Abschnitte fast wie Tagebucheinträge wirken. Die Gedankenwelt der alten Dame wird dem Leser somit auf eine sehr lebensnahe Weise nahegebracht. Das ist wirklich sehr interessant zu lesen. Ich war zunächst skeptisch, da ich nicht wusste, ob ich mich mit einer Seniorin als Protagonistin anfreunden kann – diese Bedenken sind aber sofort ab der ersten Seite wieder verwischt worden. Charlotte ist gerade wegen ihres Alters eine interessante und symphatische Protagonistin.

Außerdem benutzt die Autorin - um die Erzählung realistischer wirken zu lassen, so dass sie wirklich von einer älteren Dame stammen könnte – kurze und einfache Sätze, was dem Lesefluss sehr zuträglich ist. Das lässt die Geschichte ganz besonders niedlich auf mich wirken.

Charlotte bringt mich wieder und wieder zum Schmunzeln. So läuft sie zum Beispiel mit einem grasgrünen Jogginganzug und Turnschuhen durch die Gegend und sinniert über ihren Vorteil, im Alter niemandem mehr gefallen zu müssen – irgendwie hat sie damit recht.

Nun kommt Hugo ins Spiel, von dem sie einen Brief erhält, dass er sie besuchen kommen will. Der Leser erfährt, dass Hugo Charlottes Schwager ist, in dem sie schon mit 15 heimlich verliebt war. Mittlerweile ist er 88 und Charlotte ist schon ziemlich aufgeregt.

Im Folgenden erfährt man noch so einiges über Charlottes Jugend und ihre Familie. Auch dies ist wieder sehr interessant zu lesen. Es geht um ihr Verhältnis zu den Geschwistern, den Eltern und nicht zuletzt Hugo, der ihre Schwester Ida schnellstmöglich heiraten musste, als ein uneheliches Kind unterwegs war. Durch diesen Umstand war Hugo auch gezwungen, den Schuhladen von Charlottes Eltern zu übernehmen, anstatt sein Studium zu beenden.

Das alles ist sehr interessant und häufig auch amüsant zu lesen.
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LG,
Erendis

:lesen: Tad Williams - Der Blumenkrieg / Christa Wolf - Der geteilte Himmel

Bine1970

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Re: >> Spezial-Deutschland-Lesenacht ~ 06.10.2007
« Antwort #36 am: 06. Oktober 2007, 22:42:01 »

 :winken:
Juhu hier ist ja mächtig viel los, und so tolle Bücher... wow

Ich komme gerade vom Essen bei Freunden.... Zwiwwelkuche  un neie Woi  :breitgrins: 
Mein Buch für heute Abend:


Klappentext:
Bestsellerautorin Margaret Drury Carter wird auf der Frankfurter Buchmesse der Star des Jahres sein. So jedenfalls hat es ihre Lektorin Marsha Hillier geplant. Sie hat für die Weltrechte der nächsten drei Romane von Margaret zwanzig Millionen Dollar gezahlt - ohne bisher einen einzigen Buchstaben gesehen zu haben- und will die Lizenzrechte auf der Messe so teuer wie möglich an ihre internationalen Kollegen verkaufen.
Auf dem festlichen Bertelsmann- Empfang im Intercontinental, zu dem nur die internationale Verlagselite geladen wird, ist Marshas  Deal in aller Munde.
Bei Hummer und Champagner wird- wie jedes Jahr- der neuste Branchenklatsch ausagetauscht. HIer hofft Marsha eine Gelegenheit zu finden, dem Agenten Andrew Myles die ersten Kapitel von Margarets neuem Roman abzuringen. doch dazu soll es nicht kommen.
Die Party ist in vollem Gange,als Marsha Andrew tot in seinem Sessel findet.
Verdächtige gibt es viele, der New Yorker Agent war nicht unbedingt beliebt. Auch Marsha wird von der Frankfurter Polizei verhört. Und verdächtigt.
Denn ein Mordskandal könnte den Marktwert der so teuer eingekauften Autorin durchaus erhöhen.
Margaret aber amcht Marsha einen dicken Strich durch die Rechnung:
Nach einem Mittagessen im Kreise ihrere internationalen Verleger reist sie, von Andrews Tod schwer betroffen, aus Frankfurt ab.
Am nächsten Abend schlägt der Tod noch einmal zu. Diesmal ist sein Opfer ein britischer Verleger, einer der letzten Mitbieter in der Auktion um Margarets Weltrechte.
Allmählich beginnt Marsha um ihr eigenes Leben zu fürchten. Nicht zu Unrecht. Kaum nach New York zurückgekehrt, warten eine Reihe unangenehmeer Überraschungen auf sie.
Sie erfährt das Büchermachen ein mörderisches Geschäft sein kann...



Eigentlich verrät der Klappentext ja wieder ziemlich viel :grmpf: da frage ich mich ob da noch so viel Spannung aufkommen kann....egal...ich freu mich auf das Buch  und auf die Nacht.
Wach halten werde ich mich mit guter Musik, Kaffee und Tee, vielleicht auch wieder mit ein paar Leibesübungen :breitgrins: und viel frischer Luft.
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:biene: 
liest u.a.
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Da ich eher selten hier bin wünsche ich allen Geburtstagkinder alles liebe und gute

Wendy

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Re: >> Spezial-Deutschland-Lesenacht ~ 06.10.2007
« Antwort #37 am: 06. Oktober 2007, 22:44:52 »

Huhu!

Oje, ich dachte ja schon, dass das passiert. Ich bin total k.o. heute und werde das dritte Kapitel (falls ich es noch schaffe) im Bett zu Ende lesen. Dabei hatte ich mich so auf eine lange Lesenacht gefreut. Naja... klappt halt nicht immer.

Ich wünsche euch noch viel Spaß und bin sehr gespannt auf eure Kommentare und eventuell Rezis zu euren Büchern.

Gutes Nächtle,
Wendy :winken:
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Kathrin

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Re: >> Spezial-Deutschland-Lesenacht ~ 06.10.2007
« Antwort #38 am: 06. Oktober 2007, 22:47:38 »

Hallo,

oh, Seychella hat sich Marzi geschnappt! Na, dann wünsche ich Dir mal viel Vergnügen damit. Ich hab das Buch er kürzlich gelesen. Leider hatte es am Anfang gedauert, irgendwie hatte ich ein wenig das Gefühl, Marzi wäre in einen Dörnröschenschlaf gefallen und er langsam wieder aufgewacht. Zumindest dauert es in meinen Augen ein wenig, bis das Buch ein richtig tolles Buch wird.

Miramis, Den Buch hatte ich auch schon öfter in der Hand, aber bislang noch nicht gekauft. Aber ich hab schon viel gutes darüber gehört. Nachdem ich aber von Meyers Wolkenvolktrilogie nicht so ganz begeistert war, will ich erstmal nix mehr von ihm kaufen, sondern den Büchern, die ich schon hab von ihm eine Chance geben. Vielleicht gefällt mir ja "Das Buch von Eden" besser. Wobei das noch ein wenig dauern wird, bis ich das lese.

Bei mir hat sich mittlerweile herausgestellt, dass Lorenzo überlebt hat. Dafür scheinen Sanchia und Eleonora entweder tot (was ich nicht glaube) oder aber ggf. in türkischer Gefangenschaft zu sein. Sie konnten zwar erfolgreich aus Venedig fliehen, aber auf ihrer Flucht sind türkische Piraten aufgekreuzt, die das Dorf, in dessen Nähe sich die Flüchtlinge aufhielten, geplündert haben und so besteht nicht viel Hoffnung für die drei Mädels, dass sie da unbeschadet raus kommen. Drei Mädels, weil sie ja noch diese Guilia bei sich haben, die mit ihnen im Gefängnis war und auch geflohen ist. Die Anklage gegen Eleonora und Sanchia wurde übrigens fallengelassen, weil die kleine süße Maddalena, eine weitere Nonne aus Sanchias Kloster, sie geschickt verteidigt hat.

so, und jetzt hol ich mir den zweiten Teil dieser superleckeren (sagen wir mal) Melone (oder was auch immer das ist) und dann wird weitergelesen.
Wobei der Zwiwwelkuche würde von Bine würde mich ja noch mehr reizen, lecker...Hunger!!!!!

lg
kathrin
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Liandra

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Re: >> Spezial-Deutschland-Lesenacht ~ 06.10.2007
« Antwort #39 am: 06. Oktober 2007, 22:57:34 »

So - auf eine ungewöhnliche Art bin ich nun doch dem Motto der Lesenacht ein wenig treu geblieben - habe jetzt (statt zu lesen) über eine Stunde mit meiner Tante aus Deutschland telefoniert!! Jetzt bin ich ganz "erschlagen"  :rollen: und zum Weiterlesen fürchte ich, komme ich jetzt gar nicht mehr (vor lauter grübeln, was denn nun schon wieder in dieser Familie los ist! )!

Ich verabschiede mich leider jetzt schon aus dieser Lesenacht! Viel Spaß noch beim Lesen!!! :winken:

LG
Liandra
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Thanquola

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Re: >> Spezial-Deutschland-Lesenacht ~ 06.10.2007
« Antwort #40 am: 06. Oktober 2007, 22:58:44 »

Hallo,

ich werde versuchen auch noch ein bisschen mit einzusteigen. Lesen werde ich So zärtlich war Suleyken von Siegfried Lenz, das bei mir schon mindestens 10 Jahre auf dem SUB liegt und damit gut und gerne mein am längsten subbendes Buch überhaupt sein könnte. Ich habe es mit ca. 14 geschenkt bekommen, nur habe ich mich zu der Zeit nicht besonders dafür interessiert. Heute bin ich jedoch wirklich gespannt darauf, außerdem wollte ich schon länger mal etwas von Siegfried Lenz lesen. Deutscher Autor passt auch, und da es außerdem nicht sehr dick ist, bietet es sich für heute Nacht doch endlich mal an!



@wendy: Oh Gott, das ist für mich das schrecklichste Buch, das ich kenne. Ich hab nie wieder ein Buch von Grass angefasst. Herzlichen Dank an meine Schulzeit.  :rollen:
Das kann ich nur unterschreiben, dabei mussten wir das Buch nicht mal lesen. Der Film hat mir schon für das ganze Leben gelangt. :rollen: Ich sehe heute noch manche Szenen vor mir. Wäh! Ich fand den Film nicht nur ekelhaft, sondern regelrecht abstoßend. :kotz:
(@Wendy: Würde mich aber interessieren, wie dein abschließendes Urteil ausfällt.  :breitgrins: )
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Saltanah

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Re: >> Spezial-Deutschland-Lesenacht ~ 06.10.2007
« Antwort #41 am: 06. Oktober 2007, 22:59:32 »

Irgendwie komme ich heute nicht zum Lesen. Zumindest nicht in meinem vorgesehenen Buch. Statt dessen habe ich, während die Spaghetti kochten, ein Stück in Gottfried Kellers Seldwyla-Märchen "Spiegel, das Kätzchen" gelesen. Kellers "Leute von Seldwyla", aus dem das Märchen stammt, liest Hildegard, die Ich-Erzählerin aus meinem eigentlichen Lesenachtsbuch "Das verborgene Wort" nämlich gerade und da Kellers sämtliche Werke bei mir subben, musste ich mir gleich mal selbst einen Eindruck davon verschaffen. Die Geschichte gefällt mir gut, nur war Keller leider Schweizer und gehört als solcher eigentlich nicht in diese Lesenacht.


In Seldwyla bekommt Spiegel, ein stolzer Kater, nach dem Tode seines Frauchens Probleme. Heruntergekommen und fast verhungert lässt er sich auf ein ungutes Geschäft mit dem Stadthexenmeister Pineiß ein: gegen ordentliche Verpflegung verkauft er dem Hexenmeister seinen "Schmer", den dieser dringend für seine Zauberei braucht. Spiegel wird ordentlich gemästet, woraufhin es ihm an den Kragen, bzw. den Schmer gehen soll. Da aber mit besserem Ernährungszustand auch eine bessere Denkfähigkeit einhergeht, lässt sich Spiegel etwas einfallen: er erzählt dem Pineiß die Lebensgeschichte seines verstorbenen Frauchens, die angeblich irgendwo 10000 Golddukaten versteckt hatte... Könnte es sein, dass Pineiß sich auf ein neues Geschäft einlässt?
Das werde ich bald erfahren. Bisher gefällt mir dieses Märchen recht gut. Der etwas altmodische Stil lässt sich besser lesen, als ich es erwartet hatte und auch die Geschichte selbst ist überraschend interessant. Anscheinend ist Keller besser als ich es erwartete. Zwar blieb er mir als Schullektüre erspart, aber trotzdem fiel er für mich in die Kategorie "langweiliger deutsch(sprachig)er Klassiker". Zeit für eine Revision dieses voreiligen Urteils, will mir scheinen.
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yanni

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Re: >> Spezial-Deutschland-Lesenacht ~ 06.10.2007
« Antwort #42 am: 06. Oktober 2007, 23:02:39 »

Ich komme nur langsam vorwärts, da ich immer wieder Pausen einlegen muss. Das Gelesene sozusagen erst mal verdauen muss.

Jetzt hat der Vater sie krankenhausreif geprügelt. Kein Besuch. Infektionsgefahr. Später kommt kurz eine Tante und bringt Äpfel. Die Mutter kommt auch, einmal, ihr Mitbringsel sind Vorwürfe. Ivan kommt, um sich zu verabschieden. Er muss den Hof verlassen. Er war es, der ihr beistand. Der Großvater holt sie ab - wortlos.
Für die Ärzte war sie nur ein Ding in einem Bett. Jeder der Ärzte trug auf dem Kittel ein Namensschild, dort, wo das Herz ist.
Ivan:Da gibt es Kindertage und Tage. Kindertage sind doppelt so lang, zweimal so groß und vielmal so breit.  Wer möchte da schon mit Vroni tauschen!
Ivan weg. Pierre weg. Und Vroni kann sich nicht einmal ihrer Trauer hingeben, weil sie auf die kleine Schwester achten muss. Die Herbstkatze, wie der Großvater sie bezeichnet. Vergeblich durchgefüttert. 

Gerade weil der Text größtenteils so emotionslos ist , erschüttert der Inhalt um so mehr. Wie kann ein Mensch so sein? Sicher waren die Menschen in den 50er Jahren noch stark vom Krieg geprägt und manches Trauma konnte nie überwunden werden, aber kann das wirklich eine Erklärung für das schreckliche Verhalten dieser Menschen sein? Wenn dann vielleicht als Verstärker schon vorhandener Veranlagungen.

@Seychella: Viel Spaß bei der neuen Lektüre. Das blaue Portal ist gewöhnungsbedürftig. Für witzige Fantasy ist da zu viel reale Brutalität drin.

@Wendy: Gute Nacht!

@Bine: Da sperr ich jetzt aber die Augen auf. Das Buch liegt auf meinem SUB, daher interessieren mich deine Eindrücke um so mehr.

Zitat von: Thanquola
Das kann ich nur unterschreiben, dabei mussten wir das Buch nicht mal lesen. Der Film hat mir schon für das ganze Leben gelangt.  Ich sehe heute noch manche Szenen vor mir. *graus* Ich fand den Film nicht nur ekelhaft, sondern regelrecht abstoßend.
Uah, genau so erging es mir mit dem Film. Denn den durften wir uns auch noch antun!  :rollen:
« Letzte Änderung: 06. Oktober 2007, 23:04:13 von yanni »
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schokotimmi

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Re: >> Spezial-Deutschland-Lesenacht ~ 06.10.2007
« Antwort #43 am: 06. Oktober 2007, 23:04:39 »

Hallo an alle "Neuen" und gute Nacht an Wendy,

danke für Eure netten Hinweise zu meinem Buch, ich habe mich nun im Netz auch mal ein bisschen kundig gemacht. Es handelt sich dabei also um eine Reihe von Bücher von diversen Autoren die in Phantasien spielen. Das war mir beim meinem Kauf und auch später nicht aufgefallen, ich habe nämlich immer Phantasien gelesen und nicht Phantasien, wißt ihr wie ich das meine?
Die Reihe sieht vom Cover her sehr schön aus, so als HC mit Lesezeichenbändchen, ABER
Die Geschichte an sich ist bis jetzt leider nicht so berauschend für mich, ich hab sogar schon mit dem Gedanken gespielt das Buch abzubrechen und mich einem Doku-Buch zuzuwenden. In "Hitlers Helfer" wollte ich schon immer mal wieder etwas blättern und lesen, mal sehen wie sich das nächste Kapitel so entwickelt und dann entscheide ich womit ich weitermache.

Nun will ich meine Kritik aber auch kurz begründen:
Die beiden bis jetzt vorgestellten (Haupt-)Charaktere bleiben oberflächlich, die Landschaftsbeschreibungen sind langweilig und es baut sich für mich auch keine Spannung auf...
Also, noch ein Kapitel und dann entscheide ich nochmal.

Grüße
schokotimmi

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Chibi

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Re: >> Spezial-Deutschland-Lesenacht ~ 06.10.2007
« Antwort #44 am: 06. Oktober 2007, 23:14:05 »

Ich komme irgendwie nur langsam voran, da ich schon ziemlich müde bin, aber noch nicht müde genug zum schlafen...

Grappa wird mir immer sympathischer  :breitgrins: Sie bricht einfach mal in das Haus eines ermordeten ein und nimmt den Kater mit (Obwohl, man kann es nicht als Einbruch bezeichnen, da die Tür ja bereits offen war. Aber ein Hausfriedensbruch ist es trotzdem.)
Ich muss zugeben, dass ich mich in eine der Figuren in diesem Buch unsterblich verliebt habe: in den Kater Eberhard. Ich bin einfach eine rießige Katzenliebhaberin und wenn dann etwas von schnurrenden Katzen bzw. Katern erzählt wird, ist es um mich geschehen  :redface:
Mit "Blondie" werde ich nicht so richtig warm. Sie wirkt so, als würde sie nur als belustigung für die Leser dienen.
Dafür wirkt aber Kosmo um so netter. Besonders nachdem man etwas über seine Vergangenheit erfahren hat.
Die Schreibstil gefällt mir, da er einfach und flüssig zu lesen ist.

Dann werde ich ich mal wieder zu meinem Buch verziehen.
Bis später  :winken:
Gespeichert
Liebe Grüße
Chibi
:blume: :schmetterling: :blume:
:leser: Herbstmagie - Nora Roberts
SuB: 28