AmazonbeschreibungZwei Dinge machen den Navy SEAL Cosmo Richter nervös: zuviel Urlaub und zuviel Gerede. Als er zwangsweise mehrere Wochen vom Dienst freigestellt wird, nimmt Cosmo zur Ablenkung einen Job als Bodyguard an – und kommt vom Regen in die Traufe. Sein Schützling, die temperamentvolle Filmregisseurin Jane Chaswick ist nämlich keineswegs begeistert über seine Rundum-die-Uhr-Bewachung und sagt Cosmo das auch in vielen deutlichen Worten. Ehe er sich versieht, steckt Cosmo mitten in den wildesten Wortgefechten mit Jane, die zu seiner größten Überraschung in noch heißeren Küssen enden – und in großer Gefahr: Denn irgendjemand will, dass Jane den nächsten Tag nicht mehr erlebt …RezensionDu meine Güte!
Nun ist es schon über zwei Jahre her, dass ich Suzanne Brockmann als Schriftstellerin für mich entdeckt habe und habe noch gar nichts zu der von mir geliebten „Troubelshooter“-Reihe geschrieben. Zwar sind die „Operation Heartbreaker“- Bücher aus dem Mira-Verlag auch ganz nette, kleine Geschichten, aber an die die große Reihe der Autorin kommen sie bei weitem nicht heran.
Leider hat der Heyne-Verlag es jedoch nicht geschafft die Serie dem Publikum schmackhaft zu machen. Etwas, dass dem Mira-Verlag mit Brockmanns wesentlich schwächeren Reihe anscheinend mühelos gelingt. Seufz. So werden wohl die restlichen Troubelshooter-Roman nie ins Deutsche übersetzt werden.

Es wird jedenfalls Zeit mal die alten Rezensionen auszugraben!
Ein großes Manko des Verlags war es vermutlich die Übersetzung mitten in der Reihe zu beginnen. Zwar wird in den jeweiligen Bänden jeweils eine abgeschlossene Geschichte erzählt, die verschiedensten Nebenhandlungen ziehen sich jedoch über mehrere Romane hin.
Mein erstes Buch war „Zu wild“, der 10. Band der Reihe und der dritte Band, der auf Deutsch erscheinen ist. Und der gefiel mir richtig gut, auch wenn er für Einsteiger nicht wirklich geeignet ist. Denn es prasseln einfach zu viele Namen, zu viele Handlungsstränge auf den Leser ein. Kennt man sich im Troubelshooter-Universum aus, ist das kein Problem. Ich fühlte mich jedoch zu Beginn ziemlich überfordert.
„Zu heiß“ hingegen ist der achte Band der Reihe und der erste, der in Deutschland erscheinen ist. Auch, wenn hier zwischendurch etliche Namen fallen, so ist dieser Roman wesentlich besseren für einen Einstieg geeignet.
Zudem hat mir dieses Buch noch um einiges besser gefallen!
Auch diesmal nahm die Nebenhandlung einen großen Platz ein, ja es ist sogar eher gerechtfertigt von zwei parallelen Handlungen zu sprechen, von denen eine aber (anscheinend) noch nicht abgeschlossen ist. Das hoffe ich zumindest.
Über die Haupthandlung steht ja schon genug in der Inhaltsangabe.
Interessanterweise steht da kein Wort über die zweite Liebesgeschichte. Ich frage mich, ob das wohl wegen der Verkaufbarkeit der Bücher so gehandhabt wurde, denn die zweite Handlung bietet nicht gerade ein klassisches Liebespaar.
Nein, sondern endlich mal ein Homosexuelles!
Eine typische Liebesromanautorin hat es doch tatsächlich mal gewagt, neben ihren Dutzenden heterosexueller Pärchen auch mal etwas anderes zu erzählen! Und hat es auch noch wirklich gut hinbekommen.
Die Geschichte um Robin, Adam und Jules hat mich jedenfalls noch mehr gefesselt als die um Jane und Cosmo. Der FBI-Agent Jules wurde schnell zu meinem Lieblingscharakter in der Reihe. Zum Glück taucht er in den nächsten Bänden noch oft auf.
Ansonsten kann sich Suzanne Brockmann auf den 570 Seiten viel Zeit lassen die Geschichte zu erzählen, was ihr deutlich gut tut, besonders, wenn man die kurzen „Heartbreaker“-Romane zum Vergleich nimmt. Die Handlung rund um die Dreharbeiten ist flüssig und unterhaltsam. Für Spannung sorgt der eingestreute Thrilleranteil, Cosmo und Jane sorgen für spritzige Dialoge und Robins Entwicklung für genug Tiefe.
Insgesamt ist es ein wirklich gelungener Liebesroman mit sympathischen Protagonisten!

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