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Autor Thema: Philip Pullman - Das Bernstein-Teleskop  (Gelesen 3079 mal)

Alfa_Romea

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Philip Pullman - Das Bernstein-Teleskop
« am: 15. August 2007, 14:23:49 »

Hi!

Nachdem es noch keinen Thread zum dritten Teil der "His Dark Materials"-Trilogie gibt, eröffne ich ihn mal. Ich habe "Das Bernstein-Teleskop" im Rahmen einer Leserunde gelesen und ich mochte es nicht sehr - wie das Gesamtwerk.

Thread zu Der goldene Kompass
Thread zu Das magische Messer



Inhalt:
Lyra und Will machen sich auf den Weg ins das Reich der Toten, weil sie dort mit Lyras Freund Roger respektive Wills Vater sprechen wollen. Begleitet werden sie von zwei Gallivespiern, das sind sehr kleine Leute, die Lord Asriel als Spione dienen.
In einem zweiten Erzählstrang gerät die Physikerin Mary Malone in eine ihr fremde Welt und trifft auf das Volk der Mulefa, eine hochentwickelte Spezies mit rautenförmigen Körpern, die sich auf Rädern fortbewegt.


Meine Meinung:
Für den abschliessenden (und längsten Teil) der Trilogie gilt eigentlich dasselbe wie für den Rest: Die Story ist verworren, der Leser tappt häufiger im Dunkeln, als er es verdient hat und die Logik muss man oft suchen - ohne fündig zu werden. Dazu kommen jede Menge nicht geklärter Fragen und überflüssige Handlungsstränge. So wird beispielsweise mit viel Brimborium ein Mörder auf Lyra angesetzt, ab und zu darf man einen Blick auf den Weg werfen, den er bisher zurückgelegt hat und wartet schon gespannt, wann und wo er Lyra töten will. Als er dann schliesslich in ihrer Nähe auftaucht, findet er sie zunächst nicht. Als er sie dann doch entdeckt, schafft er es nicht, auf sie zu schiessen und bevor ers ein zweites Mal versuchen kann, wird er völlig überraschend von jemand anderem umgebracht, der eigentlich schon aus der Geschichte verschwunden ist und unerwartet wieder auftaucht. Keiner weiss wieso, woher und weshalb.

Ein anderes Beispiel ist die Unkonstanz der Figuren. Sie scheinen fast durchs Band an leichten Persönlichkeitsstörungen zu leiden und sind absolut unberechenbar. Die Pubertät scheint bei Pullmans Junioren rund 24 Stunden zu dauern - das ist etwa die Zeitspanne, die Lyra und Will vom «unschuldigen» Kindsein zu reifem, erwachsenem Verhalten brauchen. Da würden sich aber viele Eltern freuen, wenns im richtigen Leben auch so wäre...

Eine weitere Schwäche: Teilweise verliert sich Pullman in Detailbeschreibungen irgendwelcher Vorgänge, die zwar interessant, aber nicht immer relevant sind. Dafür unterlässt er es dann, wesentliche Dinge anständig zu erklären. So hat man ständig das Gefühl, man sei in dem Buch nur ein Zaungast, der ohne erhellende Kommentare seitens des Erzählers selber rausfinden muss, was gerade vor sich geht. Man weiss einfach zu wenig, um wirklich mitfiebern zu können. Da wird versucht, Spannung zu erzeugen und raus kommt dabei einfach nur ein verärgerter Leser.

So gehen die guten Seiten des Buches leider ziemlich unter. Pullmans Universum wäre nämlich äusserst interessant. Die Bezüge zu biblischen Geschichten und die Fragen nach Gott, dem Leben nach dem Tod, nach dem Geist, Seele und Bewusstsein, nach Engeln und Hexen, die von ihm erschaffenen Strukturen einer äusserst mächtigen und machtgierigen Kirche haben sehr viel Potenzial für eine grossartige Story und man sieht ansatzweise auch, wo Pullman damit hin wollte. Aber er ist aufgrund schlechten Erzählstils nie dort angekommen. Stattdessen wird einem zu guter Letzt die Moral von der Geschichte noch mit der grossen Tetanus-Spritze eingeimpft, damit sie auch der Leser, der längst über dem Buch eingeschlafen ist, noch mitbekommt. Hier ist sie - für alle diejenigen, die sich die Trilogie nicht selber antun wollen: Lebt im Hier und Jetzt, geniesst das Diesseits, vergesst das Jenseits und seid lieb zueinander.

Schlussfazit:
Ich war der Meinung, die Pullman-Trilogie sei ein Must für den Gelegenheits-Fantasy-Leser (also mich). So viele Menschen schwärmen davon, es gibt Websites, die sich mit der Deutung der Geschichte und den Hintergründen beschäftigen etc. Nach dem ersten Band hatte ich meine Erwartungen schon mal weit nach unten geschraubt und wurde mit dem zweiten dennoch wieder enttäuscht. Also: Erwartungen nochmal runter, dann Band drei. Ging so. Aber über alles gesehen: Man muss das wirklich nicht gelesen haben. Es ist letzten Endes eine verschenkte Story, die einige sehr nette Ideen hat, insgesamt aber nur mittelmässig unterhält.

2ratten und  :marypipeshalbeprivatmaus:

 :winken:

Alfa Romea
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Aeria

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Re: Philip Pullman - Das Bernstein-Teleskop
« Antwort #1 am: 15. August 2007, 19:42:35 »

@Alfa
Danke für diese Rezi. Ich hätte das alles nie so klar formulieren können, empfunden habe ich es aber genauso.
Mein Fazit: Wenn schon Pullman, dann nur "Der goldene Kompass". Aber eigentlich hätte ich auch auf den verzichten können.

***
Aeria
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Mobi

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Re: Philip Pullman - Das Bernstein-Teleskop
« Antwort #2 am: 28. August 2007, 14:09:42 »

Hallo!

Super Rezi @Alfa_Romeo

Mir ging es auch so, vor allem die ungeklärten Fragen haben ständig gestört. Ich dachte auch, His Dark Materials sei ein Must, aber nix da. Der erste Band ging noch, doch dann wurde es immer schlechter. Am Schluss war ich nur noch froh, fertig zu sein...

Tipp: Lieber sein lassen.

Lg, Andrea
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apassionata

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Re: Philip Pullman - Das Bernstein-Teleskop
« Antwort #3 am: 01. September 2007, 13:31:51 »

Super Rezi @Alfa_Romea

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.  :zwinker:

Konnte mich der erste Teil (Der goldene Kompass) noch begeistern, habe ich mich hier bei dem dritten
Teil mit all seinen ungeklärten Fragen und unlogischen Handlungssträngen nur so hindurchgequält.

Einzig die Idee der Daemonen und der Möglichkeit der verschiedenen Welten ließ mich durchhalten
bis zum Schluss.
Aber weiterempfehlen werde ich dieses Buch sicher nie.

Grüssle
       Marion  :winken:
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Horusina

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Re: Philip Pullman - Das Bernstein-Teleskop
« Antwort #4 am: 13. November 2007, 12:36:57 »

Rezension:
Voila, der dritte und endlich letzte Band der "His Dark Materials" Triologie. Ich wuerde auch gern einfach schreiben, dass ich mich Alfas Rezension anschliesse, aber ich werde in dieser Rezension versuchen hervorzuheben, was mich gestoert hat.

Der dritte Band sollte nun alle Fragen die vorher aufgetaucht sind, beantworten. Dies hat Pullman zwar versucht, leider ist es ihm aber nicht gelungen, dem Leser dies in einer einfachen Form darzulegen. Ich hatte das Gefuehl, anstatt die begonnene Geschichte nun endlich zuende zu bringen, hat Pullman versucht immer neue Ideen in seine Geschichte einzuweben. So weiss ich weder, welchen Sinn Lyras Abstieg in die Welt der Toten hatte, noch warum Mrs. Coulter staendig zwischen Lord Asriel und der Kirche reist. Der Sinn Lyras Abstieg bestand doch eigentich darin nocheinmal mit ihrem verstorbenen Freund zu sprechen, aber ueber was sie sich dort unterhalten haben, war keines Falls eine solche Reise wert. Ausserdem hat Will gar nicht wirklich mit seinem Vater gesprochen, oder hab ich da etwas ueberlesen?

Die Geschichte dreht sich insgesamt immernoch um Staub. Obwohl mir nach der Triologie immernoch nicht klar ist, was dieser Staub genau sein soll... Hinzu kommt die Einbeziehung der Kirche. Da wird die Geschichte von Adam und Eva wieder augegriffen und das Amt des Gottes, wird von einem anderen Engel uebernommen. Da ich atheistisch bin und auch sonst nichts mit der Kirche am Hut habe, waren diese Passagen eher langweilig fuer mich, denn man hat nichts dazu gelernt.

Alles in allem war dieser Band ein sehr langes und teilweise quaelendes Ende. Die Welt der Mulefas hat mir da noch am besten Gefallen! Wenigstens kann man sagen, dass doch der Grossteil der Fragen schlussendlich beantwortet wurden und Pullman ein richtiges, wenn auch langes, Ende gefunden hat. Viele der Regeln der verschiedenen Welten, unter welchen die Welten nebeneinander existieren koennen, wurden erst am Schluss erklaert. Ich haette mir solche Aufklaerungen schon etwas frueher gewuenscht, denn dann haette der Leser nicht so lange im Dunkeln tappen muessen.
Was am Ende mit Lyra und Will passiert ist, darueber werde ich nichts schreiben. Ich fand es einfach nur ueberfluessig und ermuedend.

Auch ich dachte, als Fantasy-Leserin sollte ich die Triologie gelesen haben, aber nach Beendigung kann ich nur sagen, dass es nicht notwendig ist, diese Buecher zu lesen!

 2ratten
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thopas

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Re: Philip Pullman - Das Bernstein-Teleskop
« Antwort #5 am: 25. November 2007, 15:30:56 »

Hallo!

Bin neu hier im Forum und muß euch hier zustimmen:

Ich bin so ca. in der Mitte vom Bernstein-Teleskop, und das schon seit längerer Zeit. Irgendwie fehlt mir die Motivation, weiterzulesen. Der Goldene Kompaß war noch ganz spannend, das Magische Messer eigentlich auch. Aber da hatte ich schon Probleme, mich zum Weiterlesen zu motivieren. Und beim Bernsteinteleskop ist es auch nicht besser. Wobei ich eigentlich nicht sagen kann, daß die Handlung unspannend wäre. Ich kann irgendwie nicht genau festmachen, woran es liegt, daß es mich so wenig zum Weiterlesen reizt.   :rollen:

Da ich aber nun schon so weit gekommen bin, werde ich das Buch auch irgendwann noch fertig lesen, um zu wissen, wie es ausgeht. Aber sehr große Erwartungen habe ich nun nicht mehr, nachdem ich hier eure Bewertungen gesehen habe...

Viele Grüße
thopas
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Junifee

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Re: Philip Pullman - Das Bernstein-Teleskop
« Antwort #6 am: 25. Januar 2008, 13:56:51 »

Auch der letzte Teil der Trilogie hat mir gefallen. Für mich blieb das Buch bis zum Ende fesselnd und spannend. Trotzdem gab es viele Punkte, die das Lesevergnügen trübten.

Was mich vor allem störte, war die Hinhalte-Taktik, die bis kurz vor Schluss dafür sorgte, dass ich nicht wusste worum es eigentlich bei der ganzen Geschichte geht... Staub, aber was ist er, wofür steht er, woher kommt er?

Die Erzählstränge waren oft verwirrend und wechselten häufig, ich hatte dadurch manchmal Probleme mich an Dinge zu erinnern, die früher geschehen waren und an die ich mich an späterer Stelle erinnern sollte. Manche Person, die ich schon „abgeschrieben“ hatte, tauchte wieder auf und einige Handlungen und Geschehnisse blieben unerklärt. Woher kam dieses schreckliche Totenreich? Viele verschiedene, bestimmt tolle und interessante Welten, aber zu wenig Information über die Beweggründe der Einzelnen Bewohner, warum sie sich an der großen Schlacht beteiligen.

Entweder ist vieles an mir vorbeigegangen oder es wurde schlicht und ergreifend nicht erklärt.

Der Autor hatte ein paar wirklich gute Ideen, hat sie aber nicht so gut umsetzten können.

Der Schluss war zwar logisch und heldenmütig, aber unbefriedigend für mich.

Bei der Beurteilung bin ich ziemlich gespalten – als Gesamtwerk würde ich der Serie nicht mehr als 2,5 Leseratten geben. Und diesem letzten Band wegen seiner Spannung, seiner Sentimentalität und des Sinnes den er vermitteln soll...

Auch wenn es mir schwer fällt einer Geschichte, die mich so mitgenommen hat, kein positives Urteil zu geben, so muss ich doch sagen: Eine Serie die man lesen kann aber nicht MUSS.

 3ratten

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Liebe Grüße
Junifee


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Emily

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Re: Philip Pullman - Das Bernstein-Teleskop
« Antwort #7 am: 26. Januar 2008, 11:35:21 »

Vielen Dank für eure Rezensionen, gerade ist das letzte bisschen schlechtes Gewissen verschwunden das ich hatte, weil ich nach dem ersten Band aufgegeben habe. Aus genau den Gründen, von denen ihr schreibt, dass sie in den weiteren Bänden noch stärker auftreten.
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Brawen77

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Re: Philip Pullman - Das Bernstein-Teleskop
« Antwort #8 am: 27. Januar 2008, 20:06:51 »

Hallo  :winken:

Ich kann jetzt zwar keine Rezension über dieses Buch machen, da es bestimmt schon 4-5 Jahre her ist, dass ich dieses Buch gelesen habe doch ich weiß noch ganz genau wie ich es verschlugen habe und das war bei mir früher eine Seltenheit. Ich weiß nicht wie es aussieht, wenn ich das Buch heute nochmal lesen würde doch ich bezweifle, dass ich unter 5 ratten vegeben würde. Ich finde nach wie vor die Idee genial und super umgesetzt. Die Sprache, die Story und auch die Charactere sind mehr als gelungen.
Ich denke es liegt einfach nur am Alter in dem man dieses Buch ließt. Man sollte es ganz klar im Teenager - Alter einordnen sprich die, die hier eine Rezension gemacht haben und nicht viele Ratten verteilt haben sind schlichtweg zu alt. (Nicht negativ gemeint  :zwinker:) Ich denke ihr seid einfach nicht die Zielgruppe, die Pullman mit diesem Buch erreichen wollte...
Man kann dies auch am Film erkennen. Er ist nicht unbedingt für Erwachsene konzipiert.

Liebe Grüße Brawen
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Emily

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Re: Philip Pullman - Das Bernstein-Teleskop
« Antwort #9 am: 27. Januar 2008, 20:39:32 »


Ich denke es liegt einfach nur am Alter in dem man dieses Buch ließt. Man sollte es ganz klar im Teenager - Alter einordnen sprich die, die hier eine Rezension gemacht haben und nicht viele Ratten verteilt haben sind schlichtweg zu alt. (Nicht negativ gemeint  :zwinker:) Ich denke ihr seid einfach nicht die Zielgruppe, die Pullman mit diesem Buch erreichen wollte...
Man kann dies auch am Film erkennen. Er ist nicht unbedingt für Erwachsene konzipiert.


Ich lese oft und gerne Jugendbücher. Es gibt genügend Autoren die diese Bücher so schreiben, dass sie auch Erwachsene ansprechen. Von daher gilt das für mich nicht als Begründung für fehlende Logik (die ich übrigens auch schon im jugenlichen Alter in Büchern gefunden und für nervig befunden habe).
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Brawen77

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Re: Philip Pullman - Das Bernstein-Teleskop
« Antwort #10 am: 27. Januar 2008, 20:52:40 »

Ich sehe das so, dass desto älter man wird, man jedes Wort lesen und verstehen will/muss. Das passiert meiner Meinung nach bei jüngeren nicht. Wenn etwas unklar oder Unlogisch erscheint wird es einfach überlesen und im großen und ganzem hat man das Buch am ende auch verstanden!
Ich finde um ein Buch zu vertehen und gut zu finden muss nicht immer alles Logisch sein.
Liebe Grüße Brawen
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Aeria

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Re: Philip Pullman - Das Bernstein-Teleskop
« Antwort #11 am: 28. Januar 2008, 15:11:13 »

Ich sehe das so, dass desto älter man wird, man jedes Wort lesen und verstehen will/muss. Das passiert meiner Meinung nach bei jüngeren nicht. Wenn etwas unklar oder Unlogisch erscheint wird es einfach überlesen und im großen und ganzem hat man das Buch am ende auch verstanden!
Ich finde um ein Buch zu vertehen und gut zu finden muss nicht immer alles Logisch sein.
Liebe Grüße Brawen

Ahaaaaaaaaa! Das erklärt den ganzen Boom rund um die "Bis(s)"-Bücher.
 :zunge:

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Brawen77

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Re: Philip Pullman - Das Bernstein-Teleskop
« Antwort #12 am: 28. Januar 2008, 15:44:19 »

Mhhhh das könnte sogar wirklich sehr gut sein!!!!
Meine Schwester ist 14 und fand das Buch super. Jetzt liest es meine Mutter und sie findet es grottenschlecht. Ich glaube an meiner Erklärung ist was dran   :breitgrins: :banane:
Liebe Grüße Brawen
« Letzte Änderung: 28. Januar 2008, 16:03:43 von Brawen77 »
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Re: Philip Pullman - Das Bernstein-Teleskop
« Antwort #13 am: 28. Januar 2008, 15:51:34 »

Ich finde um ein Buch zu vertehen und gut zu finden muss nicht immer alles Logisch sein.

Das sehe ich auch so.
Als ich den letzten Teil gelesen habe, ist zwar bestimmt 1 oder 2 Jahre her, aber mir hat es dennoch sehr gut gefallen und habs verschlungen, und das nicht zum ersten Mal.
Na, zum Glück sind Geschmäcker verschieden  :breitgrins:
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Juggalette

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Re: Philip Pullman - Das Bernstein-Teleskop
« Antwort #14 am: 18. Februar 2008, 14:01:07 »

Leute...ich weiß nicht!  :rollen:
Ich habe heute Nacht den 3. Teil der Trilogie beendet und ich tappe noch immer im Dunkeln.
Eigentlich ist euren Rezensionen nichts mehr hinzuzufügen.

Den 1. Teil fand ich toll - viele Dinge blieben mir zwar ein Rätsel, aber ich dachte, dass diese in den Folgebänden aufgeklärt werden. Der 2. Teil war nicht so gut wie der 1., doch auch nicht so schlecht, aber der 3.? DAS Finale?

Ich gebe zu, dass manchmal Personen aufgetreten sind, wo ich absolut keine Ahnung hatte wer die sind oder warum die jetzt da sind und eine Rolle spielen - somit: absolute Verwirrung!
Die verschiedenen Handlungsstränge machten mich auch fertig - absolute Verwirrung!
Diese jämmerlichen und seltsamenen wissenschaftlichen Erklärungsversuche für Dinge (z.B. Staub), wo man nicht mal genau weiß, ob man auch nur annähernd versteht, was der Autor damit gemeint hat - absolute Verwirrung!

Und so was macht mir einfach keinen Spaß! Man kann nicht hunderte von Fragen aufwerfen und Verwirrung stiften und diese zumeist unbeantwortet lassen.  Ich denke das hat nichts mehr mit Logik zu tun - wenn ich das mit 22 nicht verstehe: wie soll das dann ein Kind verstehen?? Der Unterschied ist: Ich frage nach - das Kind akzeptiert es ohne verstanden zu haben und sagt "Ja, war toll!"

Und das Ende?? Ich musste mal ordentlich durchatmen, nachdem plötzlich, von einer Minute auf die andere, aus den Kindern
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geworden sind. Einfach so. Wow! Sie verlieben sich! Alles passt! Ok! Und dann müssen sie
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Ach, Mensch...ich versteh's nicht... :sauer:

Es steckte so viel Potential in dieser Trilogie. Die Ideen finde ich einfach spitze, die Mulefa, die gepanzerten Bären, die Daemonen,...wundervoll!!
Doch an der Umsetzung ist es leider gescheitert... :sauer:

Schweren Herzens vergebe ich deswegen 2ratten.

Ich werde diese Trilogie bestimmt nochmal lesen: Es kann ja schließlich auch sein, dass ich einige Dinge überlesen habe oder beim ersten Mal nicht richtig mitbekommen habe. Na, mal schau'n...  :rollen:
« Letzte Änderung: Gestern um 11:45:08 von Juggalette »
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Philip Pullman - Der goldene Kompass
Arthur Conan Doyle - Die Abenteuer des Sherlock Holmes

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