Aus der Kurzkrimi-Reihe Kaliber.64 - nach 64 Seiten ist Schluss!

Robert Lynn - TochterherzKlappentext:Eine populäre Fernsehschauspielerin tritt in ihrer letzten Rolle auf: sie wechselt ins Jenseits. Der ehemalige Journalist Harret Wolf glaubt nicht an die Selbstmord-Version. Seine Nachforschungen führen ihn in die intrigante Welt der Medien, in der er sich bestens auskennt. Und so kann er den Täter mit seinen eigenen Waffen schlagen.
Meine Meinung:64 Seiten, die es in sich haben - der Journalist Harret Wolf ("fragen Sie mich nicht nach meinem Vornamen") ermittelt in einem von der Polizei abgeschlosssenen Fall von vermeintlichem Selbstmord und läuft dabei zu Höchstform auf. Mit ungewöhnlichen Methoden geht er dabei vor und bleibt sich und seinem Metier dabei immer treu. Nach und nach fügt er ein Puzzlestück nach dem anderen zusammen und deckt ein hässliches Bild menschlicher Abgründe auf. Auf seine ganz spezielle Art treibt er den Mörder in die Enge und ich fand es sehr spannend, ihm dabei über die Schulter zu schauen.
Sehr gelungen fand ich die kurzen Abschnitte in denen es um Wolfs Privatleben geht. Ein leider viel zu schnelles Ende ist der einzige Wehmutstropfen bei diesem kleinen, aber feinen Kurzkrimi.
Hervorheben möchte ich den Sprachstil von Robert Lynn, der mich sehr gefesselt hat, weil er eine sehr große Bandbreite hat; insgesamt ist die Sprache sehr zynisch und teilweise auch derb gehalten, dabei bringt aber die Figur eines Dichters leise und poetische Töne mit ins Spiel. An manchen Stellen ist auch ein gewisser Schmunzelfaktor ist vorhanden.
Dies ist ein weiteres Buch aus der Reihe Kaliber.64, das mich überzeugt hat - daher vergebe ich

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Weitere Kurzkrimis aus dieser Reihe:
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