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Autor Thema: Charlaine Harris - Club Dead  (Gelesen 1074 mal)

Jona77

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Charlaine Harris - Club Dead
« am: 11. August 2007, 05:17:25 »

Club Dead von Charlaine Harris

3. Band der Vampirkrimireihe - wieder richtig gut, spannend, blutig, erotisch !

Diesmal muss Sookie Bill retten, doch hat er dass verdient ?? Er verhält sich reichlich merkwürdig und hat Geheimnisse vor Sookie, steckt etwa auch eine andere Frau dahinter ? Sie reist nach Jackson um zu "ermitteln", natürlich hat auch Eric wieder seine (schönen) Hände mit im Spiel ;-)

Und da taucht noch ein Geschöpf auf, Alcide - ein Werwolf (mal wieder ein hoch attraktiver Mann *schwärm*) Er soll Sookie begleiten und ihr zur Seite stehen. Dass hat sie auch bitter nötig ... Denn Bill ist in eine Sache hineingerutscht, die sich sehr unangenehm für ihn entwickelt. Und Sookie muss wirklich ihren ganzen Mut, ihre ganze Kraft aufbringen um dieses Abenteuer in der Unterwelt zu überstehen, ihr Leben hängt nicht nur einmal am seidenen Faden ...

Diesmal hat mich die Auflösung des Ganzen nicht sooo begeistert weil ich nicht so ganz nachvollziehen konnte, warum Bill so gehandelt hat und auch das Ende dieses Bandes war nicht so schön wie die vorherigen. Macht aber nix da ich schon Band 4 angefangen habe ! ;-)

 4ratten + eine halbe Ratte !

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Aurian

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Re: Charlaine Harris - Club Dead
« Antwort #1 am: 07. Februar 2009, 00:22:31 »

Inhalt
Sookie versteht die Welt nicht mehr. Sie kommt nach Hause und ihr geliebter Vampir Bill nimmt sie kaum zur Kenntnis, sondern sitzt nur noch vor dem Computer und arbeitet. Wie er ihr erzählt handelt es sich um ein geheimes Projekt im Auftrag der Königin der Vampire und deswegen muss er auch für ein paar Tage verreisen. Doch es dauert nicht lange und Bill verschwindet bei seiner „Dienstreise“ spurlos.
Sookie versteht die Welt nicht mehr. Warum war Bill vor seiner Abreise so abweisend? Und welchen Auftrag sollte er ausführen? Was ist mit ihm passiert?
Um all diese Fragen zu klären macht sie sich auf die Suche nach ihm.

Meine Eindrücke
Es hat mir viel Spaß gemacht Sookie bei ihrer Suche und ihren abenteuerlichen Erlebnissen zu begleiten. Der trockene Humor und die leicht knisternde Erotik, die immer wieder aufkommt, haben die spannenden und teilweise auch brutalen Abschnitte aufgelockert.
Bill, tritt in diesem Buch mehr in den Hintergrund. Dafür taucht Eric immer öfter auf und sein Interesse an Sookie geht scheinbar langsam über reines „Besitzen wollen“ hinaus. Er entwickelt sich zu einem sehr interessanten Charakter und gefällt mir inzwischen besser als Bill. Auch Sookie fühlt sich zu ihm hingezogen und ich freue mich schon darauf zu lesen, wie es mit dieser Dreierkonstellation Sookie-Bill-Eric weitergeht.
Auch in diesem Band muss Sookie einiges einstecken. Sie ist ein wahres Steh-auf-Männchen und ist scheinbar unverwüstlich. Kaum hat sie sich von ihren Verletzungen erholt, werden ihr schon wieder neue zugefügt. Das ist teilweise schon stark überzogen, aber bei einem Roman, in dem Vampire und Werwölfe eine Rolle spielen, bin ich durchaus bereit es mir der Glaubwürdigkeit nicht so eng zu sehen. Sookie wirkt auf mich wie eine Amazone mit dem Herz am richtigen Fleck, die ohne Rücksicht auf sich selbst für andere eintritt.
Für Insider: Eine der gelungensten Figuren dieser Reihe ist natürlich „Bubba“. Er ist der heimliche Star, im wahrsten Sinne des Wortes.  :bang:

Fazit:
Insgesamt hat mir das Buch besser gefallen als „Untot in Dallas“ und es hat mir viel Spaß gemacht es zu lesen, auch wenn es zwischendurch ein paar kleine Längen hatte.

 4ratten + :marypipeshalbeprivatmaus:
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Wendy

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Re: Charlaine Harris - Club Dead
« Antwort #2 am: 12. April 2010, 15:13:50 »

Huhu!

Meine Enttäuschung steigt leider auch mit dem dritten Band der Sookie Stackhouse Reihe wieder. Vielleicht wird's ja aber später noch besser?!



Meine Meinung:
Sookies Hilfe wird wieder verlangt und diesmal in wichtiger Mission, ihren Liebsten, ihren Bill zu retten - falls er noch zu retten ist. :entsetzt: Dass sie dabei Hilfe von Werwöflen, Eric und dem König von Mississippi braucht, würzt die Geschichte ein wenig.
Gleich zu Beginn konnte man schon Charlaine Harris' Absicht durchschauen. Zumindest ich und ich bin eigentlich eher blind was die versträuten Tipps von Autoren angeht, die auf spätere Geschehnisse hindeuten.

Was mich wirklich gestört hat war die Darstellung von Sookie. Sie war im ersten Band eine so liebenswerte Person, sie war selbstbewusst und ein bisschen gequält von ihrer Gabe, aber man konnte sich gut mit ihr identifizieren und mit ihr mitfiebern. Inzwischen ist sie in meinen Augen zu einer etwas dümmlichen Nackenbeißer-Heldin geworden. Jeder, aber auch wirklich jeder Mann, der nicht gerade ein Quasimodo ist, wirkt auf sie anziehend. Man könnte sagen, sie hatte so lange kein Sexleben, dass sie jetzt alles aufholen möchte, aber ich bin von solchen Mädchen sowohl im echten Leben als auch in Büchern nur genervt. Alles anspringen zu wollen, was beine und männliche Geschlechtsorgane hat, ist einfach nichts, was für guten Geschmack spricht. Und in diesem Band war diese Tendenz wirklich extrem.

Außerdem wird Sookie, an deren Intelligenz ich eigentlich nicht zweifle, als leicht dämlich dargestellt. Jedesmal, wenn ein "schwieriges" Wort verwendet wird, muss sofort darauf hingewiesen werden, dass Sookie dieses Wort nur aus ihrem "Word-a-Day" Kalender kennt. :rollen: Was soll das? Sie ist doch eine eigenständige, intelligente Frau.

Aber gut, nun zur Handlung: Auch diese wird zunehmend dünner. Die Bill-Rettungsaktion hat zwar gleich am Anfang viel Spannung reingebracht, artet dann aber in etwas aus, das mich auch eher an die Bücher, mit den bunten Covern und halbnackten Männer erinnert. Außerdem wird mir das alles ein bisschen zu girly, zu mädchenhaft. Ich will nicht seitenlang darüber lesen, welche genaue Farbe Sookies Fingernägel haben und wie genau ihre Haare drapiert wurden, damit sie Vampiren und Werwölfen den Atem rauben kann. Auch die Detektivgeschichte, bzw. das Rätsel, dessen Lösung erst ganz am Ende rauskommt, war - kurz gesagt - lahm.

Einziger Lichtblick für mich ist wieder mal Eric, der mit jedem Band interessanter wird.

Trotz all dieser Mankos kann ich nicht sagen, dass das Lesen gar keinen Spaß gemacht hätte. Harris schreibt flüssig und es flutscht, sozusagen. Aber dass Charaktere, die ich so gerne mochte, mir so gewaltig auf die Nerven gehen können, hätte ich nicht gedacht. Naja. Ich vergebe daher

2ratten :marypipeshalbeprivatmaus:

Liebe Grüße,
Wendy
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Pandora

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Re: Charlaine Harris - Club Dead
« Antwort #3 am: 12. April 2010, 16:11:28 »

Huhu!

Meine Enttäuschung steigt leider auch mit dem dritten Band der Sookie Stackhouse Reihe wieder. Vielleicht wird's ja aber später noch besser?!

Um ehrlich zu sein: Die Handlung wird ab jetzt nur noch dünner. Band 4 ging noch, danach sind es nur noch Verlängerungen einer erfolgreichen Reihe mit mal mehr, mal weniger Plot. Aber: Ich habe nach wie vor einen riesigen Spaß mit Sookie und Co und deshalb freue ich mich auch weiterhin auf jeden neuen Band (Eric hat daran natürlich auch seinen Anteil *hüstel*).
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Wendy

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Re: Charlaine Harris - Club Dead
« Antwort #4 am: 12. April 2010, 16:29:49 »

@Pandora: Oje... und ich hatte doch so große Hoffnungen. Aber da ich eine Box mit 8 Teilen zuhause habe, werde ich sie wohl so oder so trotzdem lesen. Allein schon wegen Eric. Es ist aber auch faszinierend, was so ein vampirischer Leckerbissen alles ausmacht.  :breitgrins:
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Stormy

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Re: Charlaine Harris - Club Dead
« Antwort #5 am: 07. März 2011, 16:26:21 »

Wow. Da steht ja schon fast alles. Also ich kann mich Wendys Meinung nur anschliessen, bin jetzt zwei Drittel durch und nur noch einen Nach-Hause-Weg vom Abbrechen entfernt. Das ist wirklich furchtbar. Während Band 1 seicht-fröhlich-amüsante, gute Unterhaltung war und Band 2, wenn auch ein bisschen trashig, recht Spass gemacht hat, frage ich mich mehr und mehr, was bei Teil 3 schief gelaufen ist.  :grmpf:

In was für einem Zustand muss sich Frau Harris befunden haben, dass sie seitenweise sinnlose Friseurbesuche, Kleidereinkäufe, Smalltalk über den Look und überflüssige Tanzszenen schildern kann? Wurde es ihr nicht selbst langweilig dabei? Ich finde es total frustrierend, bis jetzt ist noch nicht wirklich viel passiert und Sookie scheint die ganze Zeit nur mit Alcide rumzuschäkern - der übrigens der absolute Übertyp ist. Ich finde ja Übertypen in Büchern eigentlich nicht soo schlecht (wenn es sie schon in Realität nicht gibt), aber zuviel des Guten kann's auch nicht sein.

Auch diese Tara...
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True Blood ist eben doch um ein paar hundert Meilen besser als die Buchvorlage (wobei "Vorlage" sich auch nur gerade mal auf die Grundhandlung und teilweise Charaktere bezieht).  :breitgrins:

Der einzige Lichtblick ist Eric, da bin ich ja offenbar in guter Gesellschaft mit der Meinung. Einfach sexy, wie immer. Er wird übrigens auch der Grund, den nächsten Band überhaupt noch in die Hand zu nehmen. Und dann will ich mal hoffen, dass es wieder besser wird, ich habe nämlich jede Menge Geld ausgegeben für die TB Box und da sind alle folgenden ja schliesslich auch noch drin.  :grmpf:  :rollen:
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