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Autor Thema: Cornelia Kempf - Die Gladiatorin  (Gelesen 2345 mal)

Cornelia

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Re: Cornelia Kempf - Die Gladiatorin
« Antwort #30 am: 29. Juli 2007, 09:48:25 »

Ich finde es gut, dass hier inzwischen eine so abwechslungsreiche und auch interessante Diskussion zwischen den Lesern entstanden ist. Aber halten wir einfach einmal fest: Es gibt zwei Meinungen, die einen mögen es, die anderen nicht. Mit Sicherheit gibt es noch das Lager der Unentschlossenen. Geschmäcker sind glücklicherweise verschieden. Das ist gut so und nicht neu, denn unterschiedlichen Ansichtsweisen steht dieser Roman nicht allein gegenüber.

Da das hier ein Forum für euch Leser zum Austausch eurer Meinungen ist und ich es als Autorin des Werkes fehl am Platz erachte, hier mitzumischen, möchte ich mich nun von der Teilnahme an dieser Diskussion verabschieden. Mir liegt es fern jemanden zu überreden, meine Werke zu lesen und erst recht diese gut oder nicht gut zu finden. Das will ich so beibehalten. Daher möge man mir verzeihen, dass ich aus dieser Diskussion, auch wegen akuten Zeitmangels, da ich an weiteren Romanen arbeite, aussteige.
Nur noch eine Bitte: Bleibt bei den Diskussionen fair und versucht nicht in unbewusst oder bewusst angreifenden Ton zu verfallen. So etwas schadet mehr als es nutzt.

LG
Cornelia  :blume:
« Letzte Änderung: 29. Juli 2007, 10:57:00 von Cornelia »
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Geli

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Re: Cornelia Kempf - Die Gladiatorin
« Antwort #31 am: 30. Juli 2007, 12:11:12 »

Oje, da habe ich ja was losgetreten ... :zwinker:

Cornelia schreibt:
"Doch irgendwie klingst du für mich anderen Lesern gegenüber ein wenig überheblich, wenn du schreibst: "...der Autorin ging es bloss um die Unterhaltung. Man sieht an dir und Tammy ja, dass das auch funktioniert." Was ist daran schlimm, dass andere Leser sich gerne unterhalten lassen? Sorry, was du da schreibst, klingt irgendwie abwertend Tammy und Erendis und allen anderen gegenüber, die nicht deine Meinung vertreten."

Holla! :zwinker:
Habe ich geschrieben, dass ich etwas gegen Unterhaltung habe? Ueberhaupt nicht! Immerhin zaehle ich so was wie Mondfeuer und die ersten beiden Baende der Avalon-Reihe von MZB immer noch zu meinen Schaetzchen und Scarrow ist ebenfalls Unterhaltung. Woraus erwiesen sein sollte, dass ich ueberhaupt nichts gegen Unterhaltung habe. Im Gegenteil: wenn ein Buch mich nicht unterhaelt, spricht das fuer mich eindeutig gegen das Buch.

Ich habe zum Ausddruck bringen wollen, dass ich beim Lesen zu dem Schluss gekommen bin, dass die Autorin (also Sie) nur unterhalten wolle, und dazu stehe ich. Wenn jemand die historische Realitaet vernachlaessigt, um eine Hollywoodkulisse aufzubauen, dann ist das fuer mich ein Historical wie die Regency-Romane, die zu 98% auch romantische Wunschvorstellungen. Dagegen ist ueberhaupt nichts zu sagen, aber bei mir funktioniert das eben nicht immer. Damit mir ein Buch gefaellt, erwarte ich, dass ein Autor mich gut unterhaelt und sich ausserdem wenigstens auf der Basis neuerer Sachbuecher auskennt. Noch besser, wenn ich merke, dass ihn das Gebiet wirklich interessiert und er sich reingekniet hat in die Forschung ueber die jeweilige Zeit und er sich nicht bloss Details rausfischt, die ihm grad mal eben ins Bild passen. Ich kann dabei wirklich Fuenfe grade sein lassen (ich sag bloss Mondfeuer! :zwinker:), aber wenn das gesamte Bild schief haengt, die Figuren wie Scherenschnitte aussehen, gut und boese deutlich verteilt sind und die Story eine willkuerliche Aneinanderreihung von Ereignissen ist, dann ist das Buch fuer mich insgesamt einfach schlecht.

Damit qualifiziere ich niemanden ab, der sich bei solchen Buechern wohlfuehlt. Ich kann mich durchaus auch mit trivialem Kram gut unterhalten, solange er meiner Ansicht nach gut gemacht ist. Niemand ist ein schlechterer oder duemmerer Mensch, weil er sich mit diesem Buch wohlfuehlt. Die meisten koennen einfach nicht wissen, dass die Schilderungen mit der Realitaet so gut wie nichts zu tun haben, und manchen ist das auch egal, was auch okay ist. Und was den literarischen Anteil angeht, ist bei Unterhaltung selbstverstaendlich erlaubt, was gefaellt. Geschmack ist keine Charakterfrage. Also kann man niemanden wirklich beleidigen, wenn man etwas verreisst, was ein anderer mag. Das waere dann einfach ein Schuh, den sich der Beleidigte selbst angezogen hat. :zwinker:

Wenn man aber keine kritischen Aeusserungen mehr tun darf, ohne fuer ueberheblich erklaert zu werden, dann grenzt das an einen Maulkorb. Aber gegen Maulkoerbe weiss ich mich durchaus zu wehren.  :zwinker:
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Leguan

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Re: Cornelia Kempf - Die Gladiatorin
« Antwort #32 am: 30. Juli 2007, 18:35:55 »

Wenn man aber keine kritischen Aeusserungen mehr tun darf, ohne fuer ueberheblich erklaert zu werden, dann grenzt das an einen Maulkorb. Aber gegen Maulkoerbe weiss ich mich durchaus zu wehren.  :zwinker:
wie es aussieht, fühlten sich da ein  paar mehr leute mit deinem eintrag angesprochen und etwas zu nahe getreten. zu denen zähle ich mich auch. bei deinem post fand ich mir ziemlich auf die füsse getreten.
sogar jetzt wirkt dein neuer post in meinen augen etwas angriffslustig, wenn du was vom maulkorb und so schreibst. wer verbietet dir deine meinung? niemand und das haben hier jetzt schon mehrere geschrieben. entschuldige bitte, wenn ich dir vielleicht jetzt auf die füsse trete, aber für mich riechen deine posts in diesem threat einen hauch zu herausfordern.

meine meinung

grüße leguan
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nimue

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Re: Cornelia Kempf - Die Gladiatorin
« Antwort #33 am: 30. Juli 2007, 19:39:55 »

Hallihallo,

eine Bitte: Dreht euch jetzt nicht im Kreis und besteht auf eurer Meinung(sfreiheit) und das Recht auf persönliche Versehrtheit. Jeder darf hier zu jedem Buch seine Meinung kund tun, aber sogar die Forenregeln besagen, dass man sich nicht (!) über den Lesegeschmack anderer äußern sollte. Berücksichtigt das bitte. Wenn jemandem ein Buch nicht gefällt, so kann er jederzeit eine Rezension dazu schreiben und sagen, WAS ihm nicht gefiel. Nur: Keine Urteile über andere Leser.

Das war nun hoffentlich das letzte an OT. Weiter geht es zum Buch "Die Gladiatorin". Solltet ihr noch etwas klären müssen, das so gut niemanden von den anderen interessiert, dann bitte per PN  :winken:

Liebe Grüße
nimue
« Letzte Änderung: 30. Juli 2007, 19:41:33 von nimue »
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Wenn Du keinen Menschen töten kannst - gut; kannst Du kein Vieh und keine Vögel töten - noch besser; keine Fische und Insekten - noch besser. Bemüh Dich, soweit wie möglich zu kommen. Grüble nicht, was möglich ist und was nicht. Tu, was Du mit Deinen Kräften zustande bringst. Darauf kommt alles an. (Leo Tolstoi)

Galadriel43

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Re: Cornelia Kempf - Die Gladiatorin
« Antwort #34 am: 18. August 2007, 12:37:37 »

Ich habe jetzt etwas mehr als 200 Seiten gelesen und ....naja. Am Anfang hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen, aber mittlerweile nerven die ständigen Wechsel: Wut - Kampf - Unterhaltung - Wut - Kampf...usw.

Nun meine Frage: Bleibt das so oder wird das wieder "besser"?
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Liebe Grüße
Galadriel

Das Lächeln ist eine Kurve, die manches gerade biegt.

Erendis

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Re: Cornelia Kempf - Die Gladiatorin
« Antwort #35 am: 18. August 2007, 15:30:26 »

Hallo Galadriel,

ich war ja ganz begeistert von der "Gladiatorin" und die von dir genannten Elemente sind mir persönlich nicht negativ aufgefallen.
Ich hoffe also, dass ich dir keine falschen Versprechungen mache, aber ich würde sagen: ja, es wird (noch) besser!  :smile:

Im weiteren Verlauf des Buches gibt es auf jeden Fall noch viele spannende und unvorhergesehene Wendungen und der Schluss hat mich sehr berührt und einen wahnsinnig tollen Gesamteindruck hinterlassen.

Das Buch wurde meiner Meinung nach mit zunehmender Seitenzahl immer spannender. Zum Schluss war die Spannung kaum noch auszuhalten. :zwinker:

Ich bin gespannt, ob du das genauso empfindest und wünsche dir auf jeden Fall wieder viel Spaß mit dem Buch!
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LG,
Erendis

:lesen: Tad Williams - Der Blumenkrieg / Christa Wolf - Der geteilte Himmel