Das Druidentor Hot

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Informationen zum Buch

Seiten
544
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-10
3453088433
ISBN-13
9783453088436
Uhren laufen rückwärt und Menschen verschwinden....Ein Tunnel in den Schweizer Bergen wird zur schwarzen HÖlle. Hier scheinen die Gesetze der Physik nicht mehr zu gelten: Bei der Jungfernfahrt des ICE geschieht Unfaßbares...Der Ingenieur Frank Warstein zweifelt an sich selbst. Hat er ein Teufelswerk geschaffen? Oder muß er lernen, daß es auf dieser Welt Dinge gibt, die der Verstand gar nicht mehr fassen kann?

Autoren-Bewertungen

30 September 2000
Susanne K. (Literaturschock.de)
Top 10 Rezensenten
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Kommissar Rogler erwartet ein seltsamer Fall: Der ICE, der in einem Tunnel der Schweizer Alpen verunglückte, und auch die Passagiere scheinen um Jahrhunderte gealtert. Innerhalb von wenigen Minuten. Ein Terroranschlag, wie offiziell behauptet wird, war es nicht. Ob der Polizist das Rätsel lösen kann?

Wolgang Hohlbein legt hier ein unglaublich langweiliges, langatmiges Buch vor, das mystische Elemente mit realen Elementen verbindet. Daraus kocht er eine Geschichte, die weder überzeugt, noch unterhält, noch sprachlich irgendwie erwähnenswert ist. Das ist eigentlich sehr schade, denn die Idee zum Buch ist gelungen und man hätte erheblich mehr daraus machen können. Schläft man nicht ein beim Lesen, bedeutet es Schwerstarbeit, bis ans Ende zu gelangen.

Fazit: Ein enthusiastischer Hohlbeinleser wird man nach dem Einstieg mit diesem Buch sicher nie, Fans werden aber sicher auch hiervon begeistert sein.

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01 November 2005
Ewa
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Ich muss sagen, dass ich nicht unbedingt zu den Fantasy-Freunden gehöre... aber die Mischung aus Fantasy, Verschwörung, Sci-Fi und dass es doch in unserer Zeit spielt hat mich beeindruckt. Sein Schreibstil ist unverwechselbar, die Idee seltsam aktuell. Dieses Buch fesselt von Anfang an und nimmt eine Richtung ein, die der Leser nicht unbedingt erwartet... seit diesem Buch bin ich ein Hohlbein-Fan geworden!!!

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03 November 2005
M. Fischer
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Als ich die vergangenen Bewertungen gelesen hatte, mußte ich unwillkürlich lachen - ich habe noch nie eine solch klare Unterteilung in zwei Lager gesehen - die einen verteufeln das Buch (fast) bis ins Letzte, während die anderen es am liebsten für den nächsten Pulitzerpreis vorschlagen würden. Ich selbst möchte mich bei den Fans dieses Romans einreihen - auch wenn ich der wahrheithalber gestehen muß, daß er tatsächlich zur etwas "schwereren" Kost gerechnet werden muß.

Aber ich finde, gerade das macht das Druidentor sehr reizvoll... Ich habe das Buch mindestens schon 4 mal gelesen und bin jedesmal wieder begeistert. Man muß nicht unbedingt Fantasy- oder Science-fiction-fan sein (oder vielleicht sollte man das sogar nicht...), allerdings ein wenig ein Querdenker zu sein, ist dem Ganzen echt förderlich - Realisten und Liebhaber klarer Linien haben keine Chance das Druidentor zu durchschreiten....;-)

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28 April 2002
Ulrike Leitner

Niemals, niemals werde ich den Erfolg dieses Autores verstehen. Noch nie
habe ich ein Buch von Hohlbein gelesen, das mich am Ende nicht enttäuscht
hätte! Auch hier schafft er es wieder, nach einem großartigen,
faszinierenden Einstieg mit einer wunderbaren Grundidee, den Leser 100
Seiten-weise mit Stagnation, zahlreichen frustrierenden Erzählbrüchen und
einem bescheuerten Ende zu langweilen, das NICHTS mit dem Anfang zu tun hat.
Kaum einer sonst schafft es mit solcher Regelmäßigkeit, seinen nach Romantik
und Märchen hungernden Leser dermaßen gründlich den Zauber zu stehlen!

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03 September 2003
lupo

Ich stelle mit Erleichterung fest, daß ich mit meiner vernichtenden Meinung über dieses "Werk" nicht alleine bin. Eine ganze Reihe von immerzu wiederkehrenden Merkmalen in der Erzählweise machten das Lesen zu einer ziemlichen Qual. Die Unentschlossenheit in der Beschreibung der Gefühlswelt der Figuren z.B. ist kaum zu ertragen. Man hat das Gefühl, sobald sich Hohlbein diesbezüglich festgelegt hat, bereut er es auch schon, denn viel zu oft relativiert oder revidiert er gar seine Aussage gleich wieder im nächsten Satz. Überhaupt kann man kaum von einer Beschreibung der Emotionen sprechen, denn meistens bleibt es bei der Erwähnung von Beinahegefühlen, von Ahnungen, die die Figur "nicht einordnen kann", von "irgendetwas", von dem sie "nicht weiß, was es ist", etc. Solche Andeutungen machen vor der Story leider nicht Halt. Die ewige Wiederholung dieser Worte, die die Handlung keinen Schritt voranbringen und mich nicht neugierig sondern nur ungeduldig werden ließen, zeugt meines Erachtens von Phantasielosigkeit. Wenn der Autor nicht weiß was geschieht, warum es den Protagonisten wie geht, weshalb sie sich so oder anders verhalten, wer soll es denn dann wissen? Und, was will mir der Autor eigentlich sagen?

Das Verhalten und auch die Haltung der Personen ist unverständlich, die Handlung über weite Strecken unlogisch, die wenigen Details schlecht recherchiert. Und der Versuch, die großen Fragen der Menschheit in große Worte zu kleiden wirkt banal und irgendwie lächerlich und setzt dem ganzen die Krone auf.

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26 November 2003
Klein Feide

Dieses Werk entstammt meiner Ansicht nach der Kategorie "Bücher die die Welt nicht braucht". Mit dem vielversprechenden Titel, einem doch recht gelungenen Anfang, endet das ganze in einem dramatisch schlechten Schluss. Die Charaktere agieren hölzern und fern ab jeder Logik. Die Story (die als Idee gut war) hinkt.

Für mich steht fest, dass die schiere Masse an Büchern, die Herr Hohlbein bisslang schrieb, ihr übriges dazu beiträgt, die Qualität einiger seiner Bücher zu schmälern.

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