Stadt der goldenen Schatten
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Einer kleinen Gruppe von Menschen gelingt es, gemeinsam in das Netzwerk einzudringen: Und so irren die Computerfachfrau Renie und der Buschmann !Xabbu, die beiden Jugendlichen Orlando und sein Freund Fredericks, die blinde Martine und einige andere durch die Welten von Otherland. Sie verlieren sich in der Eiszeit, kommen in die Welt des Odysseus, landen in einer Alptraumwelt, in der Insekten so groß wie Dinosaurier sind, dann in einer Welt, in denen Comicfiguren lebendig geworden sind, flüchten durch eine Alice im Wunderland-Szenerie, finden sich im Ägypten der Pharaonen wieder... Immer verfolgt von den Schergen Felix Jongleurs.
Offizielle Literaturschock-Rezensionen
Kinder fallen plötzlich ins Koma, ein durch fremde Welten stolpernder Mann, zwei Halbwüchsige Gamer - das und vieles mehr macht Otherland aus. Eine Welt geschaffen von Tad Williams, die sich auf insgesamt mehr als 4000 Seiten entwickelt. "Stadt der goldenen Schatten" ist der erste Teil der grandiosen Otherland Tetralogie und liegt hier in der vom Hörverlag vertonten Form vor.
Ein großer Kritikpunkt vorweg: Die schnellen Szenenwechsel, die vielen Sprecher(innen), Musik und Klänge - das alles macht es schwer, der Geschichte immer folgen zu können, wenn man das Buch selbst noch nicht gelesen hat. Kein Wunder, wurden hier doch rund 1000 Seiten auf nur 6 CDs heruntergekürzt. Man muss also schon sehr konzentriert hören und so ist das Hörspiel eher für zu Haus als zum Beispiel im Auto geeignet. Hat man die Bücher vorher gelesen, sollte aber auch das kein Problem sein.
Die Inszenierung, die uns der Hörverlag hier beschert ist gigantisch. Man könnte meinen, das Hörbuch lebt - und tatsächlich wirkt "Stadt der goldenen Schatten" so lebendig, dass man sich nicht mehr von der Geschichte losreißen kann, hat man erst einmal damit angefangen. Natürlich braucht man auch hier (wie bei den Büchern) etwas Geduld. Die Geschichte entwickelt sich langsam und dieser erste Teil bereitet eher auf das Folgende vor. Wer also nur mal reinschnuppern will, ist damit schlecht beraten: Das Buch endet absolut offen!
Wie bei der schriftlichen Vorlage konnten mich auch beim Hörbuch allem voran die Net-Feed Nachrichten überzeugen. Die Auswahl dieser Nachrichten ist zwar klein, aber sehr erlesen.
Mein größte Bewunderung gilt nun nicht mehr nur Tad Williams, sondern auch dem Hörverlag, der dieses Meisterwerk nahezu perfekt gekürzt und inszeniert hat!







