Der Podenco Ibicenco: Ein etwas anderer Jagdhund
Informationen zum Buch
Der Podenco Ibicenco ist – fast – das genaue Gegenteil; er ist frei, eigensinnig und es fällt ihm schwer zu gehorchen. Er folgt, wann er will und evtl. einen Sinn in seiner Handlung erkennt. Er will auch nicht unbedingt diese von Menschen aufgestellten Regeln erlernen um exakt den Wünschen seines Führers zu entsprechen und doch ist er erziehbar.
Frau L. Braun beglückwünsche ich zu ihrer hervorragenden und interessanten Arbeit mit diesen Hunden und ich erlaube mir, allen Hundeliebhabern und speziell den deutschen „Podenqueros“, dieses Buch zu empfehlen. Es ist ein Dokument und außerdem ein sehr nützliches, informatives und unterhaltsames Buch.
Rafael Sainz Fuertes
Podenquero
Offizielle Literaturschock-Rezensionen
"Man hält einen Podenco nicht einfach so nebenbei, ich kann das gar nicht oft genug erwähnen, auch kein anderes Haustier. Man hat nicht nur seinem Hund gegenüber eine enorme Verpflichtung ihn seiner Art gemäß zu halten, sondern auch dem Menschen und dem Wild gegenüber. Das ist in meinen Augen Verantwortungsbewusstsein und Tierliebe auf allen Ebenen und nicht nur im eigenen Bereich."
Dies schreibt Lilian Braun und es fasst meiner Meinung nach die Aussage dieses Buches wunderbar zusammen. Die Autorin hat nicht nur ein Buch über Podencos geschrieben, sondern vielmehr ein Buch über das Leben mit einer wunderbaren, ungewöhnlichen, eigensinnigen, liebenswerten und ganz und gar urtümlichen Hunderasse. Ein Podenco ist - für die richtigen Menschen - eine Leidenschaft, der man sich mit Haut und Haar verschreibt und von der man nur schlecht wieder loskommt. Diese Hunde haben - wie viele andere Hunderassen auch - ihre ganz persönlichen Eigenheiten und Lilian Braun versteht es, diese nicht zu beschönen, aber doch mit Humor zu nehmen.
"Der Podenco Ibicenco: Ein etwas anderer Jagdhund" ist kein Fachbuch und das will es auch nicht sein, obwohl man einiges über Jagdhundeausbildung und die sinnvolle Beschäftigung des Podencos erfährt. Es ist ein Buch, in dem eine langjährige Podencofreundin (Besitzerin kann man bei diesen Hunden nur schwer sagen) über ihre Erfahrungen berichtet. Sie war eine der ersten, die den Podenco nach Deutschland brachten, sie züchtete, sie kümmerte sich um ungeliebte Tierheimpodencos und sie bildete ihre Hunde artgemäß als Jagdhunde aus. All das und noch viel mehr schildert sie auf sehr kurzweiligen 320 Seiten und jeder Podencofreund wird seinen Hund auf der einen oder anderen dieser Seiten wiedererkennen.
Bücher, die im Eigenverlag erscheinen, sind oft mit Vorsicht zu genießen. Überzeugen sie doch meistens durch schlampiges Lektorat und billige Aufmachung. Nicht so "Der Podenco Ibicenco". Die Autorin und Verlegerin hat sich sehr viel Mühe gemacht und legt hier in der zweiten Auflage ein gebundenes Buch vor, an dem es weder sprachlich, noch inhaltlich oder optisch für mich etwas auszusetzen gibt. Die Kapitel sind von unterschiedlicher Länge und immer wieder mit Hochglanzbildern versehen. Abgerundet werden die Erzählungen mit einer umfangreichen Übersicht zu den unterschiedlichen Podencotypen und -Ausprägungen, einem kurzen geschichtlichen Abriss und dem FCI-Zuchtstandard.
Kurz gesagt: "Der Podenco Ibicenco: Ein etwas anderer Jagdhund" ist ein Buch für alle Podencofreunde, die auf kurzweilige Art ihren Hund besser verstehen lernen wollen.


