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Das neue Buch vom Leben auf dem Lande

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Informationen zum Buch

Seiten
408
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-10
3831015775
ISBN-13
9783831015771
Klappentext: Zurück zur Natur – mit der „Selbstversorger-Bibel“ von Kultautor John Seymour. Jetzt wurde das erfolgreiche Standardwerk um einen ausführlichen Gartenteil erweitert! Ob Kräuter auf dem Balkon, Nutzgarten oder Selbstversorgung inklusive Tierzucht, Brunnenbohren oder Korbflechten: Das umfangreiche Praxisbuch vermittelt traditionelles Wissen und verständliche Anleitungen für eine nachhaltige Lebensweise.

Liebevoll-klassische, detailgenaue Illustrationen veranschaulichen die Inhalte. John Seymours schier unerschöpflicher Wissensschatzist wichtiger und aktueller denn je – der ideale Leitfaden für alle, die sich nach einem ganzheitlichen Leben im Einklang mit der Natur sehnen!

Offizielle Literaturschock-Rezensionen

John Seymour, der auf dem College Agrarwissenschaft studierte, erkannte schnell, dass er lieber direkt in der Natur arbeiten wollte und so zog er nach der Arbeit auf verschiedenen Bauernhöfen mit 20 Jahren nach Afrika, um dort als Farmer zu arbeiten und zu reisen. 1957 bezog er mit seiner Familie eine alte abgelegene Farm und sie begannen, ausschließlich von eigenen Erzeugnissen zu leben. Die Idee der Selbstversorgung war geboren.

John Seymour lebt mit der Natur, nicht gegen sie wie viele Landwirte der heutigen Zeit. Er betreibt seinen Hof so, dass ein möglichst geschlossener und gesunder natürlicher Kreislauf entsteht. Wiederverwertung und Nachhaltigkeit sind die Schwerpunkte seiner Lebensweise. Keine Monokulturen oder Überproduktionen einzelner Lebensmittel, ausgeglichene Verhältnisse, Tauschkultur innerhalb der Nachbarschaft und ein stabiles System im Einklang mit der Natur.

Quelle: John Seymour aus der freien Enzyklopädie Wikipedia

John Seymour ist ein Revolutionär - auch heute noch, obwohl seine Ideen nicht mehr so neu sind. In der Einleitung macht er sich Gedanken über den katastrophalen Anstieg des Energieverbrauchs, ein Thema, aktueller denn je. Er schreibt: "Nun wird sich jeder fragen, welchen Unterschied es macht, ob ich die Treppe zu Fuß steige oder den Fahrstuhl nehme, ob ich die Heizung herunterdrehe oder mein Fahrrad anstelle des Autos nehme. Ich erziele ja keinen wesentlichen Geldnutzen hierfür, denn niemand wird mich dafür entlohnen, dass ich der "Allgemeinheit" nutze. Hierin liegt die wahre Tragödie begründet: Niemand bezahlt uns für die Reinhaltung der Meere oder der Luft. Wenn es aber stimmt, dass ich die einzige Person bin, über deren Aktivitäten ich bestimmen kann, dann ist es eben doch wesentlich, was ich als Individuum tue. Es mag die Welt im Ganzen keinen Deut berühren, aber für mich selbst ist es bedeutsam."

Es wäre wünschenswert, wenn viele andere Menschen so denken und handeln würden. "Das neue Buch vom Leben auf dem Lande" gibt Hilfestellung bei allen Fragen, die sich im Laufe des Weges zur Selbstversorgung stellen. Natürlich muss man keinen eigenen Hof bewirtschaften, sondern findet bei Seymour auch Ratschläge, wenn man nur einen kleinen Garten sein eigen nennt. Es sucht seinesgleichen, wieviel Information auf diesen 400 Seiten steckt. Nach einem ausführlichen ersten Kapitel, das einen Überblick über die allgemeinen Fragen zur Selbstversorung gibt, wie z.B. den Kreislauf der Natur, die Jahreszeiten und die Fragen, die sich bei Stadt- und Schrebergärten stellen, folgen die Kapitel "Früchte aus dem Garten" , "Nahrung von Tieren", "Früchte vom Feld", "Nahrung aus der Natur", "Milchwirtschaft", "In der Küche", "Bier und Wein", "Energie und Abfallverwertung" und "Handwerkliche Fertigkeiten".

Seymour erzählt nicht nur alles Wissenswerte über Aussaatzeiten, das Sammeln von Wildfrüchten, Bewässerung und Urbarmachung, sondern auch über Konservierung, Brauerei, Kompost-Toiletten und die Schlachtung verschiedener Tierarten (was ich persönlich für nicht akzeptabel halte, da man inzwischen einen entsprechenden Sachkundenachweis benötigt, um Wirbeltiere schlachten zu dürfen und die hier beschriebenen Schlachtmethoden meiner Meinung nach nicht fachgerecht sind - hier gibt es inzwischen gleichermaßen modernere und tierfreundlichere Methoden).

Erdbeerfässer, Kompostmieten, Gewächshäuschen im Eigenbau und Kartoffeltürme - für fast alle Lebenslagen hat Seymour eine kostengünstige Bauanleitung parat und so deckt dieses Buch annähernd alles ab, was man als biologisch wirtschaftender Gärtner wissen sollte. Obwohl teilweise auch etwas "altbacken" halte ich dieses Buch für unbedingt empfehlenswert.
Gesamtbewertung 
 
5.0
Themensetzung 
 
5.0
Verständlichkeit 
 
5.0
Objektivität 
 
5.0
Verhältnis Text/Bild 
 
5.0
Von Susanne K. (Literaturschock.de) 25 April 2011
#1 Rezensent  -   Zeige alle meine Rezensionen (927)

John Seymour, der auf dem College Agrarwissenschaft studierte, erkannte schnell, dass er lieber direkt in der Natur arbeiten wollte und so zog er nach der Arbeit auf verschiedenen Bauernhöfen mit 20 Jahren nach Afrika, um dort als Farmer zu arbeiten und zu reisen. 1957 bezog er mit seiner Familie eine alte abgelegene Farm und sie begannen, ausschließlich von eigenen Erzeugnissen zu leben. Die Idee der Selbstversorgung war geboren.

John Seymour lebt mit der Natur, nicht gegen sie wie viele Landwirte der heutigen Zeit. Er betreibt seinen Hof so, dass ein möglichst geschlossener und gesunder natürlicher Kreislauf entsteht. Wiederverwertung und Nachhaltigkeit sind die Schwerpunkte seiner Lebensweise. Keine Monokulturen oder Überproduktionen einzelner Lebensmittel, ausgeglichene Verhältnisse, Tauschkultur innerhalb der Nachbarschaft und ein stabiles System im Einklang mit der Natur.

Quelle: John Seymour aus der freien Enzyklopädie Wikipedia

John Seymour ist ein Revolutionär - auch heute noch, obwohl seine Ideen nicht mehr so neu sind. In der Einleitung macht er sich Gedanken über den katastrophalen Anstieg des Energieverbrauchs, ein Thema, aktueller denn je. Er schreibt: "Nun wird sich jeder fragen, welchen Unterschied es macht, ob ich die Treppe zu Fuß steige oder den Fahrstuhl nehme, ob ich die Heizung herunterdrehe oder mein Fahrrad anstelle des Autos nehme. Ich erziele ja keinen wesentlichen Geldnutzen hierfür, denn niemand wird mich dafür entlohnen, dass ich der "Allgemeinheit" nutze. Hierin liegt die wahre Tragödie begründet: Niemand bezahlt uns für die Reinhaltung der Meere oder der Luft. Wenn es aber stimmt, dass ich die einzige Person bin, über deren Aktivitäten ich bestimmen kann, dann ist es eben doch wesentlich, was ich als Individuum tue. Es mag die Welt im Ganzen keinen Deut berühren, aber für mich selbst ist es bedeutsam."

Es wäre wünschenswert, wenn viele andere Menschen so denken und handeln würden. "Das neue Buch vom Leben auf dem Lande" gibt Hilfestellung bei allen Fragen, die sich im Laufe des Weges zur Selbstversorgung stellen. Natürlich muss man keinen eigenen Hof bewirtschaften, sondern findet bei Seymour auch Ratschläge, wenn man nur einen kleinen Garten sein eigen nennt. Es sucht seinesgleichen, wieviel Information auf diesen 400 Seiten steckt. Nach einem ausführlichen ersten Kapitel, das einen Überblick über die allgemeinen Fragen zur Selbstversorung gibt, wie z.B. den Kreislauf der Natur, die Jahreszeiten und die Fragen, die sich bei Stadt- und Schrebergärten stellen, folgen die Kapitel "Früchte aus dem Garten" , "Nahrung von Tieren", "Früchte vom Feld", "Nahrung aus der Natur", "Milchwirtschaft", "In der Küche", "Bier und Wein", "Energie und Abfallverwertung" und "Handwerkliche Fertigkeiten".

Seymour erzählt nicht nur alles Wissenswerte über Aussaatzeiten, das Sammeln von Wildfrüchten, Bewässerung und Urbarmachung, sondern auch über Konservierung, Brauerei, Kompost-Toiletten und die Schlachtung verschiedener Tierarten (was ich persönlich für nicht akzeptabel halte, da man inzwischen einen entsprechenden Sachkundenachweis benötigt, um Wirbeltiere schlachten zu dürfen und die hier beschriebenen Schlachtmethoden meiner Meinung nach nicht fachgerecht sind - hier gibt es inzwischen gleichermaßen modernere und tierfreundlichere Methoden).

Erdbeerfässer, Kompostmieten, Gewächshäuschen im Eigenbau und Kartoffeltürme - für fast alle Lebenslagen hat Seymour eine kostengünstige Bauanleitung parat und so deckt dieses Buch annähernd alles ab, was man als biologisch wirtschaftender Gärtner wissen sollte. Obwohl teilweise auch etwas "altbacken" halte ich dieses Buch für unbedingt empfehlenswert.

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