Herr aller Dinge
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Offizielle Literaturschock-Rezensionen
Genau so könnte es gewesen sein...
Auch dieses Buch war für mich wieder ein typisches Werk aus der Feder von Andreas Eschbach. Aussagekräftig, kurzweilig und voller ansprechender Perspektiven.
Die Geschichte baut sich zunächst über die freundschaftliche Annäherung der beiden so unterschiedlichen Protagonisten, während ihrer Kindheit in Tokio, auf. Während die wohlbehütete Charlotte, Tochter des französischen Botschafters, ihren Tagträumen über eine Zukunft als Anthropologin nachsinnt, taucht unverhofft der technisch versierte und fast gleichaltrige Hiroshi in ihrem Leben auf. Hiroshi, Sohn einer kleinen Angestellten im Dienst des Botschafters, hat sich der Robotik und deren bastlerischen Experimenten verschrieben. Beim gemeinsamen Spielen im botschaftlichen Garten, hat der junge Tokioter plötzlich eine Idee, wie er die Missstände zwischen Arm und Reich in der gesamten Welt aushebeln kann. Fortan widmet er sein gesamtes Streben diesem einen Ziel. Was er damit heraufbeschwört hätte er sich selbst in seinen schlimmsten Albträumen nicht auszumalen vermocht.
Einfühlsam und erstaunlich eindringlich zugleich, schaffte es der Autor hier, ein durchweg authentisches Szenario um die Entwicklung der Menschheit zu zeichnen. Stimmungsvoll und logisch aufgebaut gelang es Andreas Eschbach eine sehr komplexe Geschichte zu kreieren, die nicht nur fesselnd war, sondern auch bereichern konnte. Immer wieder horchte ich auf, nickte bestätigend und wusste doch bis fast zum Schluss noch nicht, wie sich all die losen Fäden noch vereinigen sollten. Doch es gelang. Eine bravouröse Reise durch die Abgründe der Menschen. Gespickt mit vielschichtigen Themen und spannenden Szenenelementen war „Herr aller Dinge“ ein sehr interessanter Lesegenuss.
Besucherrezensionen
Durchschnittliche Bewertung von: 1 Benutzern
Eine Idee, die alles verändern könnte!
"Herr aller Dinge" war ein überaus interessantes Buch, mit wenigen Längen und sehr viel Spannung. Es war interessant zu lesen, dass sich anfangs zwei Kinder aus zwei unterschiedlichen Schichten anfreunden und auch Jahre Später noch verbunden sind.
Durch Hiroshis Weltverbesserungspläne wurden wir mit Technologien und Ereignissen konfrontiert, wird man, zumindest war es so bei mir, zum Nachdenken angeregt, ob es wirklich so gut ist, wenn alles so Eintreten würde, wie es sich Hiroshi ausgedacht hat, so gut er es auch meint.
Natürlich haben auch die Fieslinge nicht gefehlt, die sich Hiroshis Wissen zunutze machen wollen, was einem den Gedanken kommen lässt, wenn die "zukünftigen" Erfindungen und Entwicklungen in falsche Hände geraten.
Alles in allem ein gelungenes Buch, dass einem anregt, sich mehr mit der Materie zu beschäftigen.


