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Weiblich, ledig, untot

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Informationen zum Autor

Informationen zum Buch

Erstausgabe (D)
2007
Seiten
314
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Undead and Unwed
Originalausgabe
2004
ISBN-10
3802581237
ISBN-13
9783802581236

Serieninfo

Sonstiges

Übersetzer
Erster Satz
Mein Todestag begann schon schlecht.
Klappentext:

Betsy Taylor hat eine fürchterliche Woche hinter sich -- erst verliert sie ihren Job, dann kommt sie bei einem Autounfall ums Leben - und stellt schließlich fest, dass sie gar nicht wirklich tot ist! Außerdem wird sie ständig von einem unheimlichen Heißhunger auf Blut geplagt. Ihre neuen Freunde halten sie für die lange prophezeite Königin der Vampire. Betsy ist da anderer Meinung, doch die Vampire ködern sie mit einer Geheimwaffe, der sie nicht widerstehen kann: Designerschuhe. Mindestens ebenso verlockend ist der Vampir Sinclair ...

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Durchschnittliche Literaturschock-Bewertung: 2 Benutzer

Gesamtbewertung 
 
2.5
Plot / Unterhaltungswert 
 
2.5  (2)
Charaktere 
 
2.5  (2)
Sprache & Stil 
 
2.5  (2)

Eigentlich klang der Inhalt des Buches ja gut. Vampire x Chick-Lit? Das versprach lustig zu werden und Vampirbücher mag ich ja auch. Also habe ich dieses Buch gelesen. Meine Erwartungen waren nicht sehr hoch und ich dachte mir schon, dass es möglicherweise etwas platt sein könnte, allerdings kam es schlimmer als erwartet.

Ja, ich gebe zu, einerseits hat mich "Weiblich, ledig, untot" schon unterhalten und flüssig zu lesen war es, dank nicht sehr anspruchsvollem Schreibstil, auch.

Aber bevor es unterhalten konnte, galt es sich zuerst über die unglaublich nervtötende und auch noch strohdoofe Hauptperson aufzuregen, die das Buch zu allem Überfluss aus der Ich-Perspektive erzählt. (Eigentlich ein netter Kniff, damit man sich der Hauptfigur näher fühlt, hier ging es aber gründlich daneben und trug eher dazu bei, dass ich mich noch mehr von Betsy genervt fühlte.)

Doch auch der etwas unterhaltendere Teil immer wieder von Sachen durchzogen, wo ich mich fragte: muß das jetzt sein?
Zum Einen wären da die Reaktionen von Betsys Freunden und Verwandten auf ihr neues Dasein, es gibt kaum Widerstand gegen die Erkenntnis, dass die Freundin/Tochter plötzlich zum Vampir geworden ist. Praktisch so, als wäre schon länger bekannt, dass es Vampire doch gibt (was es natürlich nicht ist). Am besten war immer noch die Reaktion der Mutter à la "Hey, du bist ein Vampir? Ach wie toll! Schön, dass ich dich wieder habe." Über sowas kann ich nur den Kopf schütteln. Lustig war es auch nicht gerade.

Ein weiterer Punkt, der mich störte war der noch schnell eingeschobene Kampf gegen den ach-so-bösen-seit-400-Jahren-mordenen-Oberbösewicht-Vampir . Mh, passt für mich nicht ganz in diesen Bereich und wirkte irgendwie fehl am Platze.

Letzter Punkt, der mir dann noch missfiel: natürlicher musste auch sichergestellt werden, dass Mr.-gutaussehender-Vampir-ich-bin-ja-so-supersexy-und-anziehend auf jeden Fall an die Hauptperson gebunden wird und umgekehrt. Aber mußte das so platt gemacht werden?! Und was sollten seine Gedanken da im Pool?! Entschuldigung, glaubwürdig war das nicht, ich hätte mich bei dem gedanklichen Gesülze gerne übergeben. Und ach ja - was daran erotisch sein sollte erschließt sich mir auch nicht so ganz.

Mein Fazit: Unterhaltsam ... ja, irgendwie schon. Flüssig geschrieben, schnell zu lesen. Aber auch nervig und vor allem noch platter als ich es erwartet hätte. Schade, denn den Ansatz, die mal etwas andere Kombination der Vampire mit der Chick-Lit fand ich durchaus interessant.
Gesamtbewertung 
 
2.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
2.0
Charaktere 
 
2.0
Sprache & Stil 
 
2.0
Von Tolpan 19 Februar 2012
Top 50 Rezensent  -   Zeige alle meine Rezensionen (37)

Platter als erwartet

Eigentlich klang der Inhalt des Buches ja gut. Vampire x Chick-Lit? Das versprach lustig zu werden und Vampirbücher mag ich ja auch. Also habe ich dieses Buch gelesen. Meine Erwartungen waren nicht sehr hoch und ich dachte mir schon, dass es möglicherweise etwas platt sein könnte, allerdings kam es schlimmer als erwartet.

Ja, ich gebe zu, einerseits hat mich "Weiblich, ledig, untot" schon unterhalten und flüssig zu lesen war es, dank nicht sehr anspruchsvollem Schreibstil, auch.

Aber bevor es unterhalten konnte, galt es sich zuerst über die unglaublich nervtötende und auch noch strohdoofe Hauptperson aufzuregen, die das Buch zu allem Überfluss aus der Ich-Perspektive erzählt. (Eigentlich ein netter Kniff, damit man sich der Hauptfigur näher fühlt, hier ging es aber gründlich daneben und trug eher dazu bei, dass ich mich noch mehr von Betsy genervt fühlte.)

Doch auch der etwas unterhaltendere Teil immer wieder von Sachen durchzogen, wo ich mich fragte: muß das jetzt sein?
Zum Einen wären da die Reaktionen von Betsys Freunden und Verwandten auf ihr neues Dasein, es gibt kaum Widerstand gegen die Erkenntnis, dass die Freundin/Tochter plötzlich zum Vampir geworden ist. Praktisch so, als wäre schon länger bekannt, dass es Vampire doch gibt (was es natürlich nicht ist). Am besten war immer noch die Reaktion der Mutter à la "Hey, du bist ein Vampir? Ach wie toll! Schön, dass ich dich wieder habe." Über sowas kann ich nur den Kopf schütteln. Lustig war es auch nicht gerade.

Ein weiterer Punkt, der mich störte war der noch schnell eingeschobene Kampf gegen den ach-so-bösen-seit-400-Jahren-mordenen-Oberbösewicht-Vampir . Mh, passt für mich nicht ganz in diesen Bereich und wirkte irgendwie fehl am Platze.

Letzter Punkt, der mir dann noch missfiel: natürlicher musste auch sichergestellt werden, dass Mr.-gutaussehender-Vampir-ich-bin-ja-so-supersexy-und-anziehend auf jeden Fall an die Hauptperson gebunden wird und umgekehrt. Aber mußte das so platt gemacht werden?! Und was sollten seine Gedanken da im Pool?! Entschuldigung, glaubwürdig war das nicht, ich hätte mich bei dem gedanklichen Gesülze gerne übergeben. Und ach ja - was daran erotisch sein sollte erschließt sich mir auch nicht so ganz.

Mein Fazit: Unterhaltsam ... ja, irgendwie schon. Flüssig geschrieben, schnell zu lesen. Aber auch nervig und vor allem noch platter als ich es erwartet hätte. Schade, denn den Ansatz, die mal etwas andere Kombination der Vampire mit der Chick-Lit fand ich durchaus interessant.

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Elizabeth Taylor ist tot, es lebe Elizabeth Taylor. Um Witze über ihren prägnanten Namen zu vermeiden, lässt sie sich von allen nur Betsy nennen. Dies verhindert aber nicht, dass die schöne Ex-Sekretärin mit dem Schuhtick von einem LKW überfahren wird und plötzlich in der Leichenhalle wieder untot aufwacht. Jeder, der schon mal in einer ähnlichen Situation war, wird sich so wie sie fühlen: Um einen ordentlichen Tod betrogen! Also lässt Betsy nichts unversucht, um endlich in himmlische Gefilde auffahren zu können, doch weder Stürze aus dem Hochhaus noch das Trinken von Salzsäure bringen dabei Erfolg. Und plötzlich fängt Betsy auch noch an zu Lispeln, weil ihr Reißzähne wachsen.



"Weiblich, ledig, untot" beginnt genau so frech und witzig, wie es auch vermuten lässt und das erste drittel des Buches lässt immer wieder laut auflachen. Leider kann man Betsys Witze aber irgendwann nur noch als platte Kalauer bezeichnen. Betsy bzw. ihre Schöpferin Mary Janice Davidson ist nunmal nicht der gute Heinz Erhardt, der mit jedem "Noch'n Witz" Erfolg hatte. Die Autorin entführt den Leser in eine immer abstruser werdende Geschichte mit kleineren sexuellen Eskapaden, die man gutwillig auch als Ausrutscher bezeichnen könnte.



Trotzdem: Lustig war es über weite Strecken. So ein frecher Sprücheklopfer wie Betsy ist mir lange nicht untergekommen und ich war irgendwann sicher ebenso genervt wie ihre Gegenspieler des Buches. Sprachlich lässt sich Davidson auf keine Experimente ein. Sie will unterhalten und das schafft sie zu einem recht ordentlichen Teil auch. Die Zielgruppe für einen netten, kleinen, Vampir-Chick-Lit erreicht sie jedenfalls, das lässt sich nicht wegdiskutieren. Ich hätte mir - vergeblich - etwas mehr Hirn hinter den witzigen Dialogen gewünscht.



Neben Betsy gibt es noch einige andere Charaktere, die aber alle etwas blass bleiben. Davidson scheint ein Herz für Randgruppen zu haben und so tummeln sich im Buch eine lesbische Vampirfrau und ein schwuler Arzt. Wir treffen neben den obligatorisch gutaussehenden Vampiren auch den hässlichen Nostro, Betsys Gegenspieler.



Hervorstechend ist meiner Meinung nach aber vor allem die gelungene Aufmachung des Buches. Das Cover passt wunderbar zum Inhalt und jedes Kapitel umschwirrt eine kleine Fledermaus.



Bei "Weiblich, ledig, untot" handelt es sich um den Auftakt einer Serie, aber das Buch hat einen zufriedenstellenden Schluß, weshalb man es auch gut alleine lesen kann. Eine nette kleine Sommerlektüre und wenn man das Buch am Strand vergisst, ist das auch kein Weltuntergang.
Gesamtbewertung 
 
3.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
3.0
Charaktere 
 
3.0
Sprache & Stil 
 
3.0
Von Susanne K. (Literaturschock.de) 29 Juli 2008
#1 Rezensent  -   Zeige alle meine Rezensionen (920)

Elizabeth Taylor ist tot, es lebe Elizabeth Taylor. Um Witze über ihren prägnanten Namen zu vermeiden, lässt sie sich von allen nur Betsy nennen. Dies verhindert aber nicht, dass die schöne Ex-Sekretärin mit dem Schuhtick von einem LKW überfahren wird und plötzlich in der Leichenhalle wieder untot aufwacht. Jeder, der schon mal in einer ähnlichen Situation war, wird sich so wie sie fühlen: Um einen ordentlichen Tod betrogen! Also lässt Betsy nichts unversucht, um endlich in himmlische Gefilde auffahren zu können, doch weder Stürze aus dem Hochhaus noch das Trinken von Salzsäure bringen dabei Erfolg. Und plötzlich fängt Betsy auch noch an zu Lispeln, weil ihr Reißzähne wachsen.



"Weiblich, ledig, untot" beginnt genau so frech und witzig, wie es auch vermuten lässt und das erste drittel des Buches lässt immer wieder laut auflachen. Leider kann man Betsys Witze aber irgendwann nur noch als platte Kalauer bezeichnen. Betsy bzw. ihre Schöpferin Mary Janice Davidson ist nunmal nicht der gute Heinz Erhardt, der mit jedem "Noch'n Witz" Erfolg hatte. Die Autorin entführt den Leser in eine immer abstruser werdende Geschichte mit kleineren sexuellen Eskapaden, die man gutwillig auch als Ausrutscher bezeichnen könnte.



Trotzdem: Lustig war es über weite Strecken. So ein frecher Sprücheklopfer wie Betsy ist mir lange nicht untergekommen und ich war irgendwann sicher ebenso genervt wie ihre Gegenspieler des Buches. Sprachlich lässt sich Davidson auf keine Experimente ein. Sie will unterhalten und das schafft sie zu einem recht ordentlichen Teil auch. Die Zielgruppe für einen netten, kleinen, Vampir-Chick-Lit erreicht sie jedenfalls, das lässt sich nicht wegdiskutieren. Ich hätte mir - vergeblich - etwas mehr Hirn hinter den witzigen Dialogen gewünscht.



Neben Betsy gibt es noch einige andere Charaktere, die aber alle etwas blass bleiben. Davidson scheint ein Herz für Randgruppen zu haben und so tummeln sich im Buch eine lesbische Vampirfrau und ein schwuler Arzt. Wir treffen neben den obligatorisch gutaussehenden Vampiren auch den hässlichen Nostro, Betsys Gegenspieler.



Hervorstechend ist meiner Meinung nach aber vor allem die gelungene Aufmachung des Buches. Das Cover passt wunderbar zum Inhalt und jedes Kapitel umschwirrt eine kleine Fledermaus.



Bei "Weiblich, ledig, untot" handelt es sich um den Auftakt einer Serie, aber das Buch hat einen zufriedenstellenden Schluß, weshalb man es auch gut alleine lesen kann. Eine nette kleine Sommerlektüre und wenn man das Buch am Strand vergisst, ist das auch kein Weltuntergang.

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Kategorie: Liebe & Erotik
Autor: Marc Levy
Verlag: Knaur
Erstausgabe (D): 2003

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