Die Hüterin des Elfenfeuers
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Offizielle Literaturschock-Rezensionen
Als die Nebelelfe Naemy am Ende von "Die Macht des Elfenfeuers" durch das Dimensionstor verschwand, schien sie unrettbar verloren. Doch ihre Aufgabe war noch nicht zu Ende, und so wird die mutige Frau von der Gütigen Göttin gerettet und auf die Reise in die Vergangenheit geschickt. Naemy befindet sich nun in der Zeit vor 300 Sommern, als An-Rukhbar Nimrod einnahm und Thale der grausamen Herrschaft des Magiers Asco-Bahrran unterstellte. Mit dem Auftrag, möglichst viele Nebelelfen zu retten und jenseits der Berge in Sicherheit zu bringen, trifft Naemy auf die Schatten der Vergangenheit. Die Schlacht um Nimrod beginnt und viele Menschen, Nebelelfen und Riesenalpe werden ihr Leben lassen. Die Aufgabe erscheint unlösbar.
Lange habe ich auf den dritten und letzten Teil der Thale Saga gewartet, doch das Warten hat sich gelohnt. Wie gewohnt lässt Monika Felten den Leser mit erzählerischer Kraft an Naemys Abenteuern teilhaben, lässt ihn mit den Unterdrückten leiden, sich für Gerettete freuen, um die Toten weinen. Die Aufgabe der Nebelelfe ist nicht nur hinsichtlich ihrer Durchführbarkeit schier unlösbar - sie stürzt Naemy und ihre Gefährten in große Zweifel an der Richtigkeit ihrer Taten. Auch die zwischenmenschlichen (und natürlich zwischenelflichen) Beziehungen werden Besonders eindringlich beschrieben.
Wir erfahren in "Die Hüterin des Elfenfeuers", was es mit den Riesenalpen jenseits der Berge auf sich hat, wie (und woraus) der Thron An-Rukhbars erschaffen wurde, wie grausam die Schlacht um Nimrod vor 300 Sommern tatsächlich war und wie es überhaupt erst dazu kommen konnte. Auch über die Weissagung, dass in 10 Sommern der geboren würde, der das Land Thale befreite (Sunnivah in "Elfenfeuer") las ich mit Gänsehaut.
Obwohl das Buch meiner Meinung nach keinerlei Längen hat, gibt es einen kleinen Nachteil: Es ist unbedingt erforderlich, die ersten beiden Teile vorher gelesen zu haben, denn ansonsten würde man nur in unnötige Verwirrung gestürzt. Ich fühlte mich jedoch gleich wieder wie zu Hause und freute mich über das Wiedersehen mit Naemy, Tarek und den Riesenalpen.
Besucherrezensionen
Durchschnittliche Bewertung von: 1 Benutzern
Der 3. und letzte Teil der Sage von Thale geht weit zurück in die Vergangenheit. Er liefert die Lösung zu den Rätseln der Vergangenheit und damit die Lösung der vielleicht offenen Fragen aus den vorangegangenen Bänden. Gleichzeitig ist dies eine abgeschlossenen Geschichte um die Nebelelfe Naemy – der Heldin der drei Bücher.
Ich fand das Buch nicht so schön wie die beiden ersten Bände, aber es war trotzdem lesenwert und für die Trilogie ist dieses Buch unverzichtbar.
Der Autorin gelingt es auch in diesem Buch, die Spannung aufzubauen und auch zu halten. Von der ersten bis zur letzten Seite fesselte mich die Story und ich hab mitgefiebert mit der Heldin. Die Autorin zeichnet die Figuren des Buches so lebensnah, ich hab beim Lesen manchmal in den Himmel geschaut weil ich das Gefühl hatte, das Flügelschlage der Riesenalpe zu hören.


