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Spider Spider

Spider

Informationen zum Buch

Verlag
Jahr
2007
Ausgabe
Hardcover
Seiten
448
Originaltitel
Spider
Originaljahr
2007
ISBN-10
3453265734
ISBN-13
9783453265738

Sonstiges

Übersetzer
Erster Satz
Zum kühlen, dämmrigen Ausklang eines siedend heißen Tages speien Barbecue-Grills Feuer.
Jack King, bester Profiler des FBI, zerbricht an seinem letzten Fall und zieht sich aus dem Job nach Italien zurück. Der sogenannte Black-River-Killer hat auf qualvolle Weise junge Frauen ermordet. Drei Jahre später holt das Grauen Jack in seiner privaten Idylle ein: Ein Mordfall in der Toskana trägt die kaltblütige Handschrift des Killers.

Offizielle Literaturschock-Rezensionen

 
Spider 2007-08-30 00:00:00 Susanne K. (Literaturschock.de)
Gesamtbewertung 
 
4.0
Plot 
 
4.0
Charaktere 
 
4.0
Sprache & Stil 
 
4.0
Von Susanne K. (Literaturschock.de)    30 August 2007
#1 Rezensent  -   Alle Rezensionen anzeigen

Nach seinem Zusammenbruch zieht sich FBI-Profiler Jack King mit Frau Nancy und Sohn Zack in die malerische Toskana zurück, um dort zur Ruhe zu kommen und ein kleines Hotel zu betreiben. Die Schatten seiner Vergangenheit lassen ihn aber nicht los. Jede Nacht plagen ihn Alpträume, die mit dem Mann zu tun haben, der ihm auch die ungewollte Auszeit bescherte: Der Black-River-Killer, der seine Opfer - allesamt hübsche junge Frauen - auf grausamste Weise foltert und ermordet. Jack verfolgte seine Spur jahrelang, doch immer war ihm der Mörder einen Schritt voraus. Plötzlich bricht ein weiterer Mordfall über die ländliche Idylle herein und es sieht ganz danach aus, als ob der Black-River-Killer nun auch in Italien sein Unwesen treibt. Gleichzeitig taucht per Internet ein Video auf, das eine junge Prostituierte zeigt, die grausam gefoltert wird - und das einzige Verbindungsglied scheint in jedem Fall Jack King zu sein.

Michael Morley lebt abwechselnd in den Niederlanden und im englischen Derbyshire. Als Enthüllungsjournalist und Dokumentarfilmer hatte er durch sein Spezialthema "Verbrechensaufklärung" Kontakt zu mehr als einem Dutzend Mörder, darunter einige der schlimmsten Serienkiller der Welt. Aus diesen Erfahrungsschatz konnte er schöpfen für seinen Erstling schöpfen.

Der Autor lässt den Leser nicht nur in den Kopf des Profilers Jack King eindringen, sondern eröffnet ihm auch die kranke, bitterböse und doch auch verzweifelte Welt eines Serienmörders. Die Handlung teilt sich in drei Handlungsorte auf: Zum einen gibt es da in der Toskana das "La Casa Strada", das beschauliche Hotel der Kings, zum anderen natürlich die Tatorte des Black-River-Killers und zuletzt noch die FBI-Behörde in New York. "Spider", wie sich der Mörder selbst nennt, beginnt mit seinem Tatwerk am 30. Juni - das Buch endet mit dem 08. Juli. Etwas mehr als eine Woche, in der wir an seinem Leben und seinen grauenvollen Taten teilhaben, in denen wir einem spannenden Show-Down entgegenfiebern.

Durch viele kurze Kapitel und eine nahezu anhaltenden Spannung lässt sich "Spider" sehr schwungvoll lesen und natürlich bereitet das Ende auf zahlreiche nachfolgende "Jack-King-Thriller" vor. Warum auch nicht? Auf einen psychisch versehrten Ermittler mehr oder weniger kommt es doch schließlich auch nicht mehr an. Tatsächlich bietet Michael Morley dem geübten Thriller-Leser nichts Neues. Man mische einige grausame Morde mit noch grausameren Morden und würze mit einem guten Schuß traumatisiertem Ermittler - und schon steht ein solider Thriller auf dem Ess.. äh.. Schreibtisch bereit. Auch sprachlich reiht sich "Spider" in die Riege der gängigen Thriller amerikanischer Autoren ein und bietet hier wenige Überraschungen.

Geschickt steigert Morley gegen Ende die Spannung und führt den Leser noch auf eine kleine flasche Fährte so dass man "Spider" wenn auch nicht in den Himmel loben, so doch gerne empfehlen darf.

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