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Hypnose Hot

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Informationen zum Autor

Informationen zum Buch

Verlag
Erstausgabe (D)
2012
Seiten
400
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-10
3453436369
ISBN-13
9783453436367

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Machen Sie es sich im Sessel bequem.

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Klappentext:

Ein eiskalter Mord im Freundeskreis. Die Journalistin Inka Mayer hat Zweifel am Geständnis ihrer Freundin Annabel. Inka hegt den Verdacht, dass Annabel das Opfer eines Klinikleiters ist, der unter Hypnose Experimente an ahnungslosen Patienten durchführt – und bei dem sie beide in Behandlung sind. Oder ist Hypnose so harmlos, wie er sie glauben machen will? Irgendwer hat es auch auf die Journalistin abgesehen. Ein Spiel um freien Willen, Wirklichkeit und Paranoia beginnt. Ein Spiel auf Leben und Tod.

Offizielle Literaturschock-Rezensionen

Durchschnittliche Literaturschock-Bewertung: 4 Benutzer

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Inhalt:
Alles ist aus den Fugen geraten, seit Inka Meyer vor einem halben Jahr ihr Baby verloren hat. Schwer kämpfend schafft sie es in ihren Alltag zurück und schon kommt der nächste Fausthieb. Ihre beste Freundin Annabel wird verhaftet, weil sie gestanden hat, ihren Verlobten getötet zu haben. Inka jedoch kann dieses Geständnis nicht akzeptieren und ihre journalistische Nase wittert, dass irgendwas nicht stimmt. Doch auch sie ist in Gefahr. Jemand versucht sie zu töten.

Meine Meinung:
Dieser Thriller hatte mich sofort gefesselt! Ganz klasse gelingt der Autorin den Leser in die Geschichte zu ziehen und mitfiebern zu lassen. Je weiter die Handlung voranschritt, desto mehr erhöhte sich mein Herzklopfen. Das Thema "Hypnose" war neu für mich und machte mir auch zugleich etwas Angst. Was alles ist möglich, wenn man sich so fallen, seine Seele einem fremden Menschen öffnet und ihn in das Innerste schauen lässt. "Thelepatisch" versuchte ich Inka von ihren Sitzungen abzubringen.
Schnell glaubt man den/die Täter ausgemacht zu haben und wird doch immer wieder überrascht. Das Ende hat es jedoch in sich! Als ich dachte, was könnte denn jetzt noch kommen, verschlug es mir regelrecht die Sprache.

Dies ist ein Thriller, der sich angenehm lesen lässt, ein Pageturner wie man ihn sich in diesem Genre wünscht. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, sodass ich es tatsächlich an einem Tag ausgelesen hatte.
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Von monerl 02 Mai 2013
Top 50 Rezensent  -   Zeige alle meine Rezensionen (18)

Spannung pur!

Inhalt:
Alles ist aus den Fugen geraten, seit Inka Meyer vor einem halben Jahr ihr Baby verloren hat. Schwer kämpfend schafft sie es in ihren Alltag zurück und schon kommt der nächste Fausthieb. Ihre beste Freundin Annabel wird verhaftet, weil sie gestanden hat, ihren Verlobten getötet zu haben. Inka jedoch kann dieses Geständnis nicht akzeptieren und ihre journalistische Nase wittert, dass irgendwas nicht stimmt. Doch auch sie ist in Gefahr. Jemand versucht sie zu töten.

Meine Meinung:
Dieser Thriller hatte mich sofort gefesselt! Ganz klasse gelingt der Autorin den Leser in die Geschichte zu ziehen und mitfiebern zu lassen. Je weiter die Handlung voranschritt, desto mehr erhöhte sich mein Herzklopfen. Das Thema "Hypnose" war neu für mich und machte mir auch zugleich etwas Angst. Was alles ist möglich, wenn man sich so fallen, seine Seele einem fremden Menschen öffnet und ihn in das Innerste schauen lässt. "Thelepatisch" versuchte ich Inka von ihren Sitzungen abzubringen.
Schnell glaubt man den/die Täter ausgemacht zu haben und wird doch immer wieder überrascht. Das Ende hat es jedoch in sich! Als ich dachte, was könnte denn jetzt noch kommen, verschlug es mir regelrecht die Sprache.

Dies ist ein Thriller, der sich angenehm lesen lässt, ein Pageturner wie man ihn sich in diesem Genre wünscht. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, sodass ich es tatsächlich an einem Tag ausgelesen hatte.

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Seit die Journalistin Inka Meyer ihr Kind bei der Geburt verloren hat, fällt es ihr sehr schwer, wieder normal am Leben teilzuhaben. Doch mehrere Monate später hat sie sich wieder größtenteils gefangen, unter anderem durch eine Hypnosetherapie.

Doch dann wird nach einem gemütlichen Abend einer ihrer besten Freunde ermordet – angeblich von seiner eigenen Verlobten Annabel, Inkas bester Freundin. Inka will das nicht glauben, doch Annabel hat die Tat bereits gestanden. Inka beginnt zu recherchieren. Schließlich war auch Annabel in Hypnose-Behandlung, könnte darin der Schlüssel für das Verbrechen liegen? Doch gleichzeitig beginnt ein Unbekannter ein perfides Spiel mit Inka, welches sie an ihrem Verstand und an den Menschen um sich herum zweifeln lässt. Selbst ihr Ehemann Peter ist ihr keine große Hilfe.

Etwas kompliziert fand ich die familiären Verstrickungen der Hauptfiguren und leider konnte ich mich eigentlich auch für keine der Personen richtig erwärmen, sie blieben mir alle eher fern, da sie doch recht zurückhaltend beschrieben wurden, einzig Inka wurde näher beleuchtet. Vielleicht liegt die fehlende Sympathie aber auch daran, dass quasi alle verdächtig erscheinen.

Spannend war es aber trotzdem, denn die Autorin lässt den Leser hier immer wieder neuen Fährten folgen. Zumindest während der ersten Hälfte des Buches ist völlig unklar, was hinter den Ereignissen stecken könnte und diese Spannung macht das Buch zu einem wahren Pageturner. Die wahren Hintergründe kommen dann allerdings schon recht bald ans Licht und ab dieser Stelle kämpft die Geschichte dann doch ein wenig mit der Glaubwürdigkeit, bis hin zum Showdown am Ende.

Sehr interessant fand ich auch die Fakten über Hypnose. Hier werden Dinge dargestellt, die man sich kaum vorstellen kann, die aber so belegt sind – eine gruselige Vorstellung!
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Von Spatzi79 28 Dezember 2012
Top 10 Rezensenten  -   Zeige alle meine Rezensionen (183)

Hypnotische Spannung

Seit die Journalistin Inka Meyer ihr Kind bei der Geburt verloren hat, fällt es ihr sehr schwer, wieder normal am Leben teilzuhaben. Doch mehrere Monate später hat sie sich wieder größtenteils gefangen, unter anderem durch eine Hypnosetherapie.

Doch dann wird nach einem gemütlichen Abend einer ihrer besten Freunde ermordet – angeblich von seiner eigenen Verlobten Annabel, Inkas bester Freundin. Inka will das nicht glauben, doch Annabel hat die Tat bereits gestanden. Inka beginnt zu recherchieren. Schließlich war auch Annabel in Hypnose-Behandlung, könnte darin der Schlüssel für das Verbrechen liegen? Doch gleichzeitig beginnt ein Unbekannter ein perfides Spiel mit Inka, welches sie an ihrem Verstand und an den Menschen um sich herum zweifeln lässt. Selbst ihr Ehemann Peter ist ihr keine große Hilfe.

Etwas kompliziert fand ich die familiären Verstrickungen der Hauptfiguren und leider konnte ich mich eigentlich auch für keine der Personen richtig erwärmen, sie blieben mir alle eher fern, da sie doch recht zurückhaltend beschrieben wurden, einzig Inka wurde näher beleuchtet. Vielleicht liegt die fehlende Sympathie aber auch daran, dass quasi alle verdächtig erscheinen.

Spannend war es aber trotzdem, denn die Autorin lässt den Leser hier immer wieder neuen Fährten folgen. Zumindest während der ersten Hälfte des Buches ist völlig unklar, was hinter den Ereignissen stecken könnte und diese Spannung macht das Buch zu einem wahren Pageturner. Die wahren Hintergründe kommen dann allerdings schon recht bald ans Licht und ab dieser Stelle kämpft die Geschichte dann doch ein wenig mit der Glaubwürdigkeit, bis hin zum Showdown am Ende.

Sehr interessant fand ich auch die Fakten über Hypnose. Hier werden Dinge dargestellt, die man sich kaum vorstellen kann, die aber so belegt sind – eine gruselige Vorstellung!

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Inhalt:
Die beste Freundin der Journalistin Inka Mayer wird verhaftet, weil sie ihren Verlobten umgebracht haben soll - Annabel hat die Tat bereits gestanden. Inkas Mann Peter ist einer der ermittelnden Beamten, Inka selbst hat jedoch Zweifel an dem Geständnis. Hat die Tat etwas mit den Hypnosesitzungen zu tun, die sowohl Annabel als auch Inka bei Annabels Schwager besuchen? Sind diese Sitzungen tatsächlich so harmlos oder handelt es sich eher um Experimente? Als die Journalistin in Inka aktiv wird, kommt es scheinbar zu Angriffen auf Inka. Aber finden diese Angriffe tatsächlich statt oder handelt es sich um Paranoia?

Meine Meinung:
"Hypnose" ist ein rasanter Thriller, den man nicht mehr zur Seite legen möchte. Dabei verschwimmen die Grenzen von Wirklichkeit und Paranoia, so daß ich schlußendlich niemandem und nichts mehr getraut habe.

Die Charaktere waren teilweise schwierig einzuschätzen, besonders eine Figur hat mich durch ihr Handeln absolut überrascht, damit hätte ich nie und nimmer gerechnet und habe sie völlig falsch eingeschätzt, da hat mich die Autorin eiskalt erwischt.

Die Handlung und ihre Entwicklung bzw. ihr Hintergrund ist ebenfalls überraschend, teilweise war es mir fast zu viel Dramatik und ich hatte die Befürchtung, daß die Handlung etwas zu realitätsfern wird. Aber bei genauerem Nachdenken konnte ich dann doch wieder einiges nachvollziehen. Die Auflösung ist umfassend und läßt kaum offene Fragen übrig, trotzdem bleibt etwas Spielraum für eigene Überlegungen, was die Zukunft mancher Figuren anbetrifft.
Neu war für mich auch dieser detaillierte Blick auf das Thema Hypnose mit seinen verschiedenen Anwendungsrichtungen, das kannte ich so bisher nicht.

Für mich ist das Buch ein Buchtipp.

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Von Karin 10 Dezember 2012
Zuletzt aktualisiert: 03 Mai 2013
Top 10 Rezensenten  -   Zeige alle meine Rezensionen (120)

Paranoia oder Wirklichkeit?

Inhalt:
Die beste Freundin der Journalistin Inka Mayer wird verhaftet, weil sie ihren Verlobten umgebracht haben soll - Annabel hat die Tat bereits gestanden. Inkas Mann Peter ist einer der ermittelnden Beamten, Inka selbst hat jedoch Zweifel an dem Geständnis. Hat die Tat etwas mit den Hypnosesitzungen zu tun, die sowohl Annabel als auch Inka bei Annabels Schwager besuchen? Sind diese Sitzungen tatsächlich so harmlos oder handelt es sich eher um Experimente? Als die Journalistin in Inka aktiv wird, kommt es scheinbar zu Angriffen auf Inka. Aber finden diese Angriffe tatsächlich statt oder handelt es sich um Paranoia?

Meine Meinung:
"Hypnose" ist ein rasanter Thriller, den man nicht mehr zur Seite legen möchte. Dabei verschwimmen die Grenzen von Wirklichkeit und Paranoia, so daß ich schlußendlich niemandem und nichts mehr getraut habe.

Die Charaktere waren teilweise schwierig einzuschätzen, besonders eine Figur hat mich durch ihr Handeln absolut überrascht, damit hätte ich nie und nimmer gerechnet und habe sie völlig falsch eingeschätzt, da hat mich die Autorin eiskalt erwischt.

Die Handlung und ihre Entwicklung bzw. ihr Hintergrund ist ebenfalls überraschend, teilweise war es mir fast zu viel Dramatik und ich hatte die Befürchtung, daß die Handlung etwas zu realitätsfern wird. Aber bei genauerem Nachdenken konnte ich dann doch wieder einiges nachvollziehen. Die Auflösung ist umfassend und läßt kaum offene Fragen übrig, trotzdem bleibt etwas Spielraum für eigene Überlegungen, was die Zukunft mancher Figuren anbetrifft.
Neu war für mich auch dieser detaillierte Blick auf das Thema Hypnose mit seinen verschiedenen Anwendungsrichtungen, das kannte ich so bisher nicht.

Für mich ist das Buch ein Buchtipp.

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Inka Mayer leidet seit der Totgeburt ihres kleinen Jungen Jonas unter schweren Depressionen, Gedächtnisverlusten und Wahnvorstellungen, weshalb sie sich einer Hypnosetherapie bei Dr. Brunner unterzieht. In mehreren Sitzungen führt er sie zurück zum Todestag an Weihnachten. Inkas Mann, der Kriminaltechniker Peter, ist jedoch nicht sehr begeistert von dieser Therapie. Als schließlich Jannis, der Verlobte ihrer besten Freundin Annika ermordet wird und Annika selbst unter Mordverdacht gerät, glaubt Inka nicht an deren Schuld und beginnt zu recherchieren. Die Spur führt zu Dr. Brunner. Führt er Hypnose-Experimente an seinen Patienten durch? Die Journalistin bringt sich durch ihre Ermittlungen rasch selbst in größte Gefahr.

"Hypnose" ist das gelungene Krimidebüt von Sina Beerwald, die ihre Fans bisher vor allem durch ihre historischen Romane fesseln konnte. Für mich war es ein Ausflug in eine mir völlig neue Thematik, denn mit Hypnose hatte ich mich bisher noch nie beschäftigt. Die Handlung beginnt spannend mit der ersten Hypnose-Sitzung und verläuft weiterhin sehr rätselhaft. Leidet Inka tatsächlich unter Wahnvorstellungen? Welcher Unbekannte greift die Journalistin immer wieder an und verletzt sie? Und vor allem: Was ist wirklich in der Nacht geschehen, als Jonas tot geboren wurde? Wem kann Inka überhaupt noch vertrauen? Fragen über Fragen und erst zum Ende liefert die Autorin die Antworten dafür.

Sprachlich sind mir keine groben Schnitzer aufgefallen. Mit etwas Denglisch muss man heutzutage leider bei allen deutschen Autoren rechnen, weshalb ich darauf auch inzwischen gar nicht mehr herumreite. Den auftretenden Personen hätten ein kleines bisschen mehr Tiefe ganz gut getan. Besonders gut gefallen hat mir, dass ich fast bis zum Ende nicht genau wusste, worauf die Geschichte hinauslaufen wird. Manchmal ist die Handlung etwas zu verworren und man tappt gemeinsam mit Inka im Dunkeln. Das gefällt mir immer sehr gut, denn oft ist es so, dass der Leser schon lange vor den Protagonisten weiß, wie der Hase läuft.

Das größte Problem hatte ich dann aber auf den letzten 50 Seiten, die sich durch Geständnismonologe sehr in die Länge ziehen. Es erschließt sich mir nicht ganz, warum sich Sina Beerwald bei dieser wirklich gut konstruierten Handlung zum Ende hin damit zufrieden gegeben hat, den/die Täter alles selbst aufzuklären. Das erinnerte mich ein bisschen an die schlechten TV-Thriller, in denen der Held mit der Waffe vom Bösewicht bedroht wird und sich letzterer mit hämischem Grinsen erklärt, was er alles Schreckliches getan hat (nur, um später doch noch überwältigt, entwaffnet und/oder getötet zu werden). Und dennoch: Ein souveränes Thriller-Debüt!

Bei "Hypnose" handelt es sich um den Auftakt zu einer neuen Thriller-Reihe um die Journalistin Inka Mayer und ich freue mich bereits auf den nächsten Teil. Besonders gespannt bin ich hier auf den Polizisten Andi, der hoffentlich wieder eine Rolle spielen wird.
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Von Susanne K. (Literaturschock.de) 14 Oktober 2012
Zuletzt aktualisiert: 14 Oktober 2012
#1 Rezensent  -   Zeige alle meine Rezensionen (927)

Ein souveränes Thriller-Debüt mit kleinen Schwächen

Inka Mayer leidet seit der Totgeburt ihres kleinen Jungen Jonas unter schweren Depressionen, Gedächtnisverlusten und Wahnvorstellungen, weshalb sie sich einer Hypnosetherapie bei Dr. Brunner unterzieht. In mehreren Sitzungen führt er sie zurück zum Todestag an Weihnachten. Inkas Mann, der Kriminaltechniker Peter, ist jedoch nicht sehr begeistert von dieser Therapie. Als schließlich Jannis, der Verlobte ihrer besten Freundin Annika ermordet wird und Annika selbst unter Mordverdacht gerät, glaubt Inka nicht an deren Schuld und beginnt zu recherchieren. Die Spur führt zu Dr. Brunner. Führt er Hypnose-Experimente an seinen Patienten durch? Die Journalistin bringt sich durch ihre Ermittlungen rasch selbst in größte Gefahr.

"Hypnose" ist das gelungene Krimidebüt von Sina Beerwald, die ihre Fans bisher vor allem durch ihre historischen Romane fesseln konnte. Für mich war es ein Ausflug in eine mir völlig neue Thematik, denn mit Hypnose hatte ich mich bisher noch nie beschäftigt. Die Handlung beginnt spannend mit der ersten Hypnose-Sitzung und verläuft weiterhin sehr rätselhaft. Leidet Inka tatsächlich unter Wahnvorstellungen? Welcher Unbekannte greift die Journalistin immer wieder an und verletzt sie? Und vor allem: Was ist wirklich in der Nacht geschehen, als Jonas tot geboren wurde? Wem kann Inka überhaupt noch vertrauen? Fragen über Fragen und erst zum Ende liefert die Autorin die Antworten dafür.

Sprachlich sind mir keine groben Schnitzer aufgefallen. Mit etwas Denglisch muss man heutzutage leider bei allen deutschen Autoren rechnen, weshalb ich darauf auch inzwischen gar nicht mehr herumreite. Den auftretenden Personen hätten ein kleines bisschen mehr Tiefe ganz gut getan. Besonders gut gefallen hat mir, dass ich fast bis zum Ende nicht genau wusste, worauf die Geschichte hinauslaufen wird. Manchmal ist die Handlung etwas zu verworren und man tappt gemeinsam mit Inka im Dunkeln. Das gefällt mir immer sehr gut, denn oft ist es so, dass der Leser schon lange vor den Protagonisten weiß, wie der Hase läuft.

Das größte Problem hatte ich dann aber auf den letzten 50 Seiten, die sich durch Geständnismonologe sehr in die Länge ziehen. Es erschließt sich mir nicht ganz, warum sich Sina Beerwald bei dieser wirklich gut konstruierten Handlung zum Ende hin damit zufrieden gegeben hat, den/die Täter alles selbst aufzuklären. Das erinnerte mich ein bisschen an die schlechten TV-Thriller, in denen der Held mit der Waffe vom Bösewicht bedroht wird und sich letzterer mit hämischem Grinsen erklärt, was er alles Schreckliches getan hat (nur, um später doch noch überwältigt, entwaffnet und/oder getötet zu werden). Und dennoch: Ein souveränes Thriller-Debüt!

Bei "Hypnose" handelt es sich um den Auftakt zu einer neuen Thriller-Reihe um die Journalistin Inka Mayer und ich freue mich bereits auf den nächsten Teil. Besonders gespannt bin ich hier auf den Polizisten Andi, der hoffentlich wieder eine Rolle spielen wird.

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Die Journalistin Inka versucht durch eine Hypnosetherapie die Totgeburt ihres Sohnes zu verarbeiten. Doch dann geschieht das Unfassbare, ein Mord in ihrem engen Freundeskreis. Inka gerät in einen Strudel von Ereignissen, die sie nicht mehr steuern kann.

Das Thema Hypnose in einem Thriller fand ich sehr interessant und deshalb habe ich mich auf das Abenteuer eingelassen. Schon der Prolog war recht gruselig, ich wurde Zeugin der ersten Hypnose und so sollte es sich fortsetzen. Je weiter ich gelesen habe, umso verwirrter war ich. Was war noch Realität, was waren Halluzinationen, die durch die Hypnose ausgelöst wurden? Leider waren die Ereignisse für mich nicht immer ganz schlüssig, was aber meinem Lesefluss keinen Abbruch tat.

Die Spannung … und auch meine Verwirrung … waren konstant hoch. Sina Beerwald hat mich immer weiter aufs Glatteis geführt. Immer neue Wendungen ließen meinen Verdacht auf immer neue Personen fallen. Ich glaube, im Laufe des Buches war jeder für mich mal der Täter. Genau wie Inka zweifelte auch ich zwischendurch an meinem Verstand.

Ich bin froh, dass Sina Beerwald nicht in der Ich-Form erzählt hat, das wäre mir zu nah gewesen. So hatte ich ein wenig Abstand … auch zu den einzelnen Personen. Niemand ist mir besonders nah gekommen. Einige waren mir zu suspekt, andere einfach unsympathisch. Ich hatte das Gefühl, dass mit Ausnahme von Inka auch niemand wirklich greifbar war. Das Hauptaugenmerk lag auf den verschiedenen Hypnosearten und ihre Wirkung. Und die fand ich wirklich beängstigend. Ich hätte nie gedacht, was man damit alles anstellen kann. Und so hat mir dieses Buch nicht nur spannende Lesestunden bereitet, sondern wird mich noch eine Weile beschäftigen.

Ein spannender Thriller, der zwar nicht immer ganz schlüssig ist, aber sehr zum Nachdenken anregt. Ich werde mich bestimmt niemals hypnotisieren lassen!
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Von Nina 27 Dezember 2012
Top 50 Rezensent  -   Zeige alle meine Rezensionen (43)

Verwirrung deluxe

Die Journalistin Inka versucht durch eine Hypnosetherapie die Totgeburt ihres Sohnes zu verarbeiten. Doch dann geschieht das Unfassbare, ein Mord in ihrem engen Freundeskreis. Inka gerät in einen Strudel von Ereignissen, die sie nicht mehr steuern kann.

Das Thema Hypnose in einem Thriller fand ich sehr interessant und deshalb habe ich mich auf das Abenteuer eingelassen. Schon der Prolog war recht gruselig, ich wurde Zeugin der ersten Hypnose und so sollte es sich fortsetzen. Je weiter ich gelesen habe, umso verwirrter war ich. Was war noch Realität, was waren Halluzinationen, die durch die Hypnose ausgelöst wurden? Leider waren die Ereignisse für mich nicht immer ganz schlüssig, was aber meinem Lesefluss keinen Abbruch tat.

Die Spannung … und auch meine Verwirrung … waren konstant hoch. Sina Beerwald hat mich immer weiter aufs Glatteis geführt. Immer neue Wendungen ließen meinen Verdacht auf immer neue Personen fallen. Ich glaube, im Laufe des Buches war jeder für mich mal der Täter. Genau wie Inka zweifelte auch ich zwischendurch an meinem Verstand.

Ich bin froh, dass Sina Beerwald nicht in der Ich-Form erzählt hat, das wäre mir zu nah gewesen. So hatte ich ein wenig Abstand … auch zu den einzelnen Personen. Niemand ist mir besonders nah gekommen. Einige waren mir zu suspekt, andere einfach unsympathisch. Ich hatte das Gefühl, dass mit Ausnahme von Inka auch niemand wirklich greifbar war. Das Hauptaugenmerk lag auf den verschiedenen Hypnosearten und ihre Wirkung. Und die fand ich wirklich beängstigend. Ich hätte nie gedacht, was man damit alles anstellen kann. Und so hat mir dieses Buch nicht nur spannende Lesestunden bereitet, sondern wird mich noch eine Weile beschäftigen.

Ein spannender Thriller, der zwar nicht immer ganz schlüssig ist, aber sehr zum Nachdenken anregt. Ich werde mich bestimmt niemals hypnotisieren lassen!

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zum Inhalt:
Inka Mayer gibt eine Party für ihre Freunde, kurz darauf wird einer von ihnen ermordet und seine Verlobte gesteht die Tat. Da die beiden bis eben noch Pläne für die Zukunft schmiedeten kann Inka dem Geständnis ihrer Freundin nicht so recht glauben und ihr journalistischer Spürsinn erwacht. Inka hat zudem auch noch einen privaten Schicksalsschlag zu verarbeiten, was sie mit Hilfe einer Hypnosetherapie zu bewerkstelligen versucht.
Diese bringt nach und nach Erinnerungen zu Tage, die nicht zu dem vergangenen Geschehen zu passen scheinen.
Was geschah wirklich? ...

meine Meinung:
Das Thema Hypnose war für mich Neuland, denn ich persönlich steh so etwas shon immer skeptisch gegenüber.
Der Titel des Buches ist allerdings Programm, denn wie hypnotisiert war ich von dem Buch. Es zog mich bereits vom Prolog an dermaßen fest in seinen Bann, dass ich sogar auf meinen mir sonst eigentlich sehr wichtigen Nachtschlaf verzichtet hab, weil ich es einfach nicht weglegen konnte. Ich war die ganze Zeit am mitraten, was denn nun gerade echt ist, was geschah oder was geschehen wird. Dabei verfolgte ich viele Spuren, nur die richtige war nicht dabei, denn in Hypnose gelingt es der Autorin nahezu perfekt, den Leser an der Nase herum zu führen. Zwischendurch war meine Verwirrung so groß, dass ich keinem einzigen Charakter im Buch mehr über den Weg getraut habe. Nur an einen einzigen habe ich die ganze Zeit über geglaubt, und war am Ende auch sehr erleichtert, dass ich mich in diesem nicht getäuscht hatte. Ich hatte so einige Theorien zum Ablauf der Handlung, aber auf die endgültige Auflösung wär ich nie gekommen.
Überaus spannend und extrem temporeich wird die Story erzählt- Die Spannung flaute an keiner Stelle auch nur gering ab. Ich flog nur so durch die Seiten und war ruckzuck am Ende, welches dann mit einigem Überraschungen aufwartete.

Dies war Sina Beerwalds erster Ausflug ins Genre Thriller und ich hoffe sehr, dass es nicht ihr letzter war. Ihre Art zu Schreiben hat mir sehr gut gefallen., rasant und fesselnd. Mit den Charakteren konnte ich mich nicht wirklich identifizieren, aber das war bei diesem Buch für mich auch gar nicht notwendig.

Fazit:
Ein richtig guter Thriller, der es einem sehr schwer macht das Buch aus der Hand zu legen, ehe man es ausgelesen hat.
Hochspannung pur - eine unbedingte Leseempfehlung !
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5.0
Von Angelheart76 20 Februar 2013

verwirrend und hochspannend

zum Inhalt:
Inka Mayer gibt eine Party für ihre Freunde, kurz darauf wird einer von ihnen ermordet und seine Verlobte gesteht die Tat. Da die beiden bis eben noch Pläne für die Zukunft schmiedeten kann Inka dem Geständnis ihrer Freundin nicht so recht glauben und ihr journalistischer Spürsinn erwacht. Inka hat zudem auch noch einen privaten Schicksalsschlag zu verarbeiten, was sie mit Hilfe einer Hypnosetherapie zu bewerkstelligen versucht.
Diese bringt nach und nach Erinnerungen zu Tage, die nicht zu dem vergangenen Geschehen zu passen scheinen.
Was geschah wirklich? ...

meine Meinung:
Das Thema Hypnose war für mich Neuland, denn ich persönlich steh so etwas shon immer skeptisch gegenüber.
Der Titel des Buches ist allerdings Programm, denn wie hypnotisiert war ich von dem Buch. Es zog mich bereits vom Prolog an dermaßen fest in seinen Bann, dass ich sogar auf meinen mir sonst eigentlich sehr wichtigen Nachtschlaf verzichtet hab, weil ich es einfach nicht weglegen konnte. Ich war die ganze Zeit am mitraten, was denn nun gerade echt ist, was geschah oder was geschehen wird. Dabei verfolgte ich viele Spuren, nur die richtige war nicht dabei, denn in Hypnose gelingt es der Autorin nahezu perfekt, den Leser an der Nase herum zu führen. Zwischendurch war meine Verwirrung so groß, dass ich keinem einzigen Charakter im Buch mehr über den Weg getraut habe. Nur an einen einzigen habe ich die ganze Zeit über geglaubt, und war am Ende auch sehr erleichtert, dass ich mich in diesem nicht getäuscht hatte. Ich hatte so einige Theorien zum Ablauf der Handlung, aber auf die endgültige Auflösung wär ich nie gekommen.
Überaus spannend und extrem temporeich wird die Story erzählt- Die Spannung flaute an keiner Stelle auch nur gering ab. Ich flog nur so durch die Seiten und war ruckzuck am Ende, welches dann mit einigem Überraschungen aufwartete.

Dies war Sina Beerwalds erster Ausflug ins Genre Thriller und ich hoffe sehr, dass es nicht ihr letzter war. Ihre Art zu Schreiben hat mir sehr gut gefallen., rasant und fesselnd. Mit den Charakteren konnte ich mich nicht wirklich identifizieren, aber das war bei diesem Buch für mich auch gar nicht notwendig.

Fazit:
Ein richtig guter Thriller, der es einem sehr schwer macht das Buch aus der Hand zu legen, ehe man es ausgelesen hat.
Hochspannung pur - eine unbedingte Leseempfehlung !

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Verlag: Blessing
Erstausgabe (D): 2009

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