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Wir sind das Salz von Florenz Hot

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Informationen zum Autor

Informationen zum Buch

Seiten
895
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originalausgabe
2002
ISBN-10
3785720947
ISBN-13
9783785720943

Sonstiges

Erster Satz
Sturzbäche waren in den frühen Morgenstunden über Florenz niedergegangen.
Klappentext: Florenz im Mai 1470. Ein Mann wird zum Schafott geführt. In der johlenden Menge stehen zwei junge, reich gekleidete Edelleute. Es sind Lorenzo de' Medici und sein Bruder Giuliano. Sie sind die ungekrönten Fürsten der Stadt, und sie genießen ihr Leben, ihren Reichtum und die neue Zeit der Kunst, Philosophie und Wissenschaft, die sich rings umher entfaltet.

Wenige Tagreisen weiter nördlich, in Ferrara, steht ein junger Student namens Girolamo Savonarola über sein Schreibpult gebeugt. Er ist unsterblich verliebt in Laodomia, die Tochter des Patriziers Strozzi. Als das Mädchen ihn zurückweist, beschließt er, der sündigen Welt den Rücken zu kehren und in ein Kloster zu gehen. Laodomia Strozzi dagegen zieht es nach Florenz, wo sie ihr Glück zu finden hofft. Verstrickt in ein Netz politischer Intrigen, wird sie zur Frau, zur Witwe, zur Geliebten. Aber Laodomia will sich von niemandem vorschreiben lassen, wie sie ihr Leben zu führen hat. Auch nicht von dem neuen Prediger von San Marco, Fra Girolamo.Aus dem gehemmten Mönch von einst ist ein glühender Prophet geworden. Er geißelt die Verwilderung der Sitten; selbst gegen Lorenzo den Prächtigen erhebt er die Faust. Sonntag für Sonntag strömen mehr Leute zum Dom, um seine Predigt zu hören. Sein Ziel ist es, in der Stadt das Königreich Christi zu errichten. Auf dem Scheiterhaufen der Eitelkeiten will er alle Todsünden dem Feuer übergeben.

Und das Volk von Florenz folgt seinem Ruf, während im fernen Rom der Papst schweigt und auf seine Stunde wartet. In dem großen Bilderreigen einer bewegten Zeit lässt Tilman Röhrig das dramatische 15. Jahrhundert lebendig werden, mit überraschenden und bisweilen erschreckenden Parallelen zu unserer Gegenwart.

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Inhaltsangabe:

Für die junge Laodomia Strozzi erfüllt sich ein großer Wunsch, als sie von ihrem Elternhaus in Ferrara in den Palazzo ihres Onkels in Florenz reist. Hier soll sie zunächst auf ihre vielen Nichten und Neffen aufpassen und dann „passend“ verheiratet werden. Ihr Nachbar in Ferrara, der Medizinstudent Girolamo Savonarola, wendet sich in dieser Zeit von seinem Studium ab und wird Mönch. Seine Predigten, welche den Prunk der Kirche und der Mächtigen anklagen, werden zunächst ignoriert, doch im Lauf der Zeit gewinnt er viele Anhänger, was ihn ebenfalls nach Florenz führt. Jedoch nicht alle Unterstützer Savonarolas sind von seinen Geboten überzeugt – Rom und Florenz sind verfeindet, und Savonarola könnte endlich die Macht der Medici stürzen ...

Das Buch spielt zwischen 1465 und 1498, überwiegend in Florenz

Der erste Satz:

„Sturzbäche waren in den frühen Morgenstunden über Florenz niedergegangen.“

Meine Meinung zum Buch:

Ich habe selten einen so gut recherchierten historischen Roman gelesen, der das Leben der Menschen und die Politik der Zeit so interessant beschrieben hat.

Mit der Figur Laodomia Strozzi lässt uns der Autor das Leben und die Träume einer (am Anfang der Geschichte noch) sehr jungen Frau der italienischen Renaissance kennenlernen. Überrascht war ich, wie frei auf der einen Seite und wie rigide auf der anderen Seite die Anforderungen an ein Mädchen aus gutem Hause waren. Dass z. B. eine junge Witwe nach dem Tod ihres Ehemannes quasi Eigentum der Schwiegereltern wurde und ohne deren Erlaubnis nicht einmal mehr das Haus verlassen durfte, hat mich erstaunt und entsetzt. Wenn man reich war, konnte man sich von etlichen Verpflichtungen freikaufen, doch Frauen ohne Vermögen waren chancenlos.

Mit Girolamo Savonarola lernt der Leser eine andere Seite des Lebens kennen. Es war interessant zu lesen, wie aus einem Medizinstudenten zunächst ein Wanderprediger und danach ein fanatischer Mönch wird, der zum Schluss mit eiserner Hand eine Stadt beherrscht – und nur wenig anders handelt als diejenigen, die er entmachtet hat.

Natürlich tauchen auch die Medici, verschiedene Künstler und diverse Päpste auf, welche einen spannenden Rahmen um die beiden Hauptpersonen bilden.

Besonders gut gefielen mir die „Skizzenblätter“, welche der Autor am Ende von einigen Kapiteln einstreut. Darin beschreibt er Begebenheiten, die nicht unbedingt direkt mit der Geschichte etwas zu tun haben, die aber ein tieferes Verständnis für die Politik und das übrige Zeitgeschehen hervorrufen. Auf diese Einsprengsel habe ich mich richtig gefreut.

Die Personen sind sehr lebendig und facettenreich beschrieben, allerdings erschienen sie mir alle wenig sympathisch. Laodomias Verhaltensweisen konnte ich oft nicht nachvollziehen und es blieb mir ein Rätsel, warum sie sich mit wem freiwillig einließ. Auch Savonarola ist in seinem Fanatismus ein unangenehmer Charakter, allerdings waren seine Motive und sein Werdegang für mich durchaus nachvollziehbar (wobei hier der Autor sicherlich mit einigen fiktiven Szenen nachgeholfen hat).

Zu lesen ist das Buch sehr gut – trotz seines abschreckenden Umfanges von fast 900 Seiten hatte ich es in einer guten Zeit gelesen. Und es hat sich gelohnt!

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Von Susanne L. 31 Juli 2011
Top 10 Rezensenten  -   Zeige alle meine Rezensionen (138)

Inhaltsangabe:

Für die junge Laodomia Strozzi erfüllt sich ein großer Wunsch, als sie von ihrem Elternhaus in Ferrara in den Palazzo ihres Onkels in Florenz reist. Hier soll sie zunächst auf ihre vielen Nichten und Neffen aufpassen und dann „passend“ verheiratet werden. Ihr Nachbar in Ferrara, der Medizinstudent Girolamo Savonarola, wendet sich in dieser Zeit von seinem Studium ab und wird Mönch. Seine Predigten, welche den Prunk der Kirche und der Mächtigen anklagen, werden zunächst ignoriert, doch im Lauf der Zeit gewinnt er viele Anhänger, was ihn ebenfalls nach Florenz führt. Jedoch nicht alle Unterstützer Savonarolas sind von seinen Geboten überzeugt – Rom und Florenz sind verfeindet, und Savonarola könnte endlich die Macht der Medici stürzen ...

Das Buch spielt zwischen 1465 und 1498, überwiegend in Florenz

Der erste Satz:

„Sturzbäche waren in den frühen Morgenstunden über Florenz niedergegangen.“

Meine Meinung zum Buch:

Ich habe selten einen so gut recherchierten historischen Roman gelesen, der das Leben der Menschen und die Politik der Zeit so interessant beschrieben hat.

Mit der Figur Laodomia Strozzi lässt uns der Autor das Leben und die Träume einer (am Anfang der Geschichte noch) sehr jungen Frau der italienischen Renaissance kennenlernen. Überrascht war ich, wie frei auf der einen Seite und wie rigide auf der anderen Seite die Anforderungen an ein Mädchen aus gutem Hause waren. Dass z. B. eine junge Witwe nach dem Tod ihres Ehemannes quasi Eigentum der Schwiegereltern wurde und ohne deren Erlaubnis nicht einmal mehr das Haus verlassen durfte, hat mich erstaunt und entsetzt. Wenn man reich war, konnte man sich von etlichen Verpflichtungen freikaufen, doch Frauen ohne Vermögen waren chancenlos.

Mit Girolamo Savonarola lernt der Leser eine andere Seite des Lebens kennen. Es war interessant zu lesen, wie aus einem Medizinstudenten zunächst ein Wanderprediger und danach ein fanatischer Mönch wird, der zum Schluss mit eiserner Hand eine Stadt beherrscht – und nur wenig anders handelt als diejenigen, die er entmachtet hat.

Natürlich tauchen auch die Medici, verschiedene Künstler und diverse Päpste auf, welche einen spannenden Rahmen um die beiden Hauptpersonen bilden.

Besonders gut gefielen mir die „Skizzenblätter“, welche der Autor am Ende von einigen Kapiteln einstreut. Darin beschreibt er Begebenheiten, die nicht unbedingt direkt mit der Geschichte etwas zu tun haben, die aber ein tieferes Verständnis für die Politik und das übrige Zeitgeschehen hervorrufen. Auf diese Einsprengsel habe ich mich richtig gefreut.

Die Personen sind sehr lebendig und facettenreich beschrieben, allerdings erschienen sie mir alle wenig sympathisch. Laodomias Verhaltensweisen konnte ich oft nicht nachvollziehen und es blieb mir ein Rätsel, warum sie sich mit wem freiwillig einließ. Auch Savonarola ist in seinem Fanatismus ein unangenehmer Charakter, allerdings waren seine Motive und sein Werdegang für mich durchaus nachvollziehbar (wobei hier der Autor sicherlich mit einigen fiktiven Szenen nachgeholfen hat).

Zu lesen ist das Buch sehr gut – trotz seines abschreckenden Umfanges von fast 900 Seiten hatte ich es in einer guten Zeit gelesen. Und es hat sich gelohnt!

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Girolamo Savonarola, ein junger Medizin- und Philosophiestudent ist unsterblich in die schöne Laodomia Strozzi verliebt. Als sie ihn barsch abweist, bricht er verbittert sein Studium ab, zieht sich in sich selbst zurück und wendet sich fanatisch dem Glauben zu. Als Laodomia ihre Heimatstadt Ferrara verlässt und zu ihrem Onkel Filipo Strozzi nach Florenz geht, denkt sie schon längst nicht mehr an den zerbrochenen Savonarola. Nun ist sie endlich am Ziel ihrer Wünsche: Dem von den Medici regierten Florenz.

Tilman Röhrig erzählt nicht nur die Geschichte der schönen Laodomia, die sich von einem naiven, jungen Mädchen in eine selbstbewusste Frau entwickelt. Der Autor stellt dem Leser vielmehr das Leben und den Untergang des letzten wahren Medici - Lorenzo Medici - vor. Doch vor allem dem fanatischen Mönch Girolamo Savonarola schenkt er sein Augenmerk. Sowohl die Geschichte der Medici, als auch die historische Persönlichkeit Fra Girolamos sind blendend recherchiert. Auf Bestreben Pico della Mirandolas und Lorenzo de Medicis wurde der Bußprediger 1490 an das Kloster San Marco in Florenz berufen, wo er die Lasterhaftigkeit der Adeligen und Geistlichen anprangert und verdammt. Seine Anhänger unter der Bevölkerung mehren sich und aus dem opulenten, bunten Florenz wird eine Stadt, in der die Bürger aus Gottesfurcht die Köpfe gesenkt halten. Doch vor allem bei den höheren Gesellschaftsschichten stößt der Geistliche auf großen Widerstand und schließlich wird er sogar von Papst Alexander VI. exkommuniziert.

"Wir sind das Salz von Florenz" ist ein historisches Ausnahmebuch. Nicht nur, dass der Autor nahezu perfekte Recherche betrieben hat: Man versinkt beim Lesen in eine ganz andere, faszinierende Welt. Der Roman ist wie das Florenz der Medici selbst - opulent und schillernd in seiner Pracht. Die Blütezeit und der Untergang der Medici, das Ende des Mittelalters durch die Entdeckung Amerikas - das alles und noch viel mehr gibt es zu entdecken. Die Charaktere werden glaubwürdig vorgestellt - mal sympatisch, mal weniger sympatisch und manchmal sogar hassenswert. Doch Röhrig versinkt nie in Schwarz-Weiß-Malerei. Immer gibt es Grauzonen und sogar einem fanatischen Mönch Savonarola hätte man am liebsten einen anderen Verlauf der Geschichte beschieden.
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Von Susanne K. (Literaturschock.de) 24 Januar 2004
#1 Rezensent  -   Zeige alle meine Rezensionen (927)

Girolamo Savonarola, ein junger Medizin- und Philosophiestudent ist unsterblich in die schöne Laodomia Strozzi verliebt. Als sie ihn barsch abweist, bricht er verbittert sein Studium ab, zieht sich in sich selbst zurück und wendet sich fanatisch dem Glauben zu. Als Laodomia ihre Heimatstadt Ferrara verlässt und zu ihrem Onkel Filipo Strozzi nach Florenz geht, denkt sie schon längst nicht mehr an den zerbrochenen Savonarola. Nun ist sie endlich am Ziel ihrer Wünsche: Dem von den Medici regierten Florenz.

Tilman Röhrig erzählt nicht nur die Geschichte der schönen Laodomia, die sich von einem naiven, jungen Mädchen in eine selbstbewusste Frau entwickelt. Der Autor stellt dem Leser vielmehr das Leben und den Untergang des letzten wahren Medici - Lorenzo Medici - vor. Doch vor allem dem fanatischen Mönch Girolamo Savonarola schenkt er sein Augenmerk. Sowohl die Geschichte der Medici, als auch die historische Persönlichkeit Fra Girolamos sind blendend recherchiert. Auf Bestreben Pico della Mirandolas und Lorenzo de Medicis wurde der Bußprediger 1490 an das Kloster San Marco in Florenz berufen, wo er die Lasterhaftigkeit der Adeligen und Geistlichen anprangert und verdammt. Seine Anhänger unter der Bevölkerung mehren sich und aus dem opulenten, bunten Florenz wird eine Stadt, in der die Bürger aus Gottesfurcht die Köpfe gesenkt halten. Doch vor allem bei den höheren Gesellschaftsschichten stößt der Geistliche auf großen Widerstand und schließlich wird er sogar von Papst Alexander VI. exkommuniziert.

"Wir sind das Salz von Florenz" ist ein historisches Ausnahmebuch. Nicht nur, dass der Autor nahezu perfekte Recherche betrieben hat: Man versinkt beim Lesen in eine ganz andere, faszinierende Welt. Der Roman ist wie das Florenz der Medici selbst - opulent und schillernd in seiner Pracht. Die Blütezeit und der Untergang der Medici, das Ende des Mittelalters durch die Entdeckung Amerikas - das alles und noch viel mehr gibt es zu entdecken. Die Charaktere werden glaubwürdig vorgestellt - mal sympatisch, mal weniger sympatisch und manchmal sogar hassenswert. Doch Röhrig versinkt nie in Schwarz-Weiß-Malerei. Immer gibt es Grauzonen und sogar einem fanatischen Mönch Savonarola hätte man am liebsten einen anderen Verlauf der Geschichte beschieden.

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Ich habe das Buch bei uns aus der Bücherei ausgeliehen und fand es sehr spannend geschrieben. Man bekommt in dieser Geschichte einen guten Einblick in das Leben in der Renaissance und unter den Medici in Florenz. Außerdem ist es sehr gut das die Geschichte von verschiedenen Blickwinkeln erzählt wird. Kritikpunkt ist allenfalls die Länge wenn man lieber dünnere Bücher liest.

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Von Ilona 31 Januar 2004

Ich habe das Buch bei uns aus der Bücherei ausgeliehen und fand es sehr spannend geschrieben. Man bekommt in dieser Geschichte einen guten Einblick in das Leben in der Renaissance und unter den Medici in Florenz. Außerdem ist es sehr gut das die Geschichte von verschiedenen Blickwinkeln erzählt wird. Kritikpunkt ist allenfalls die Länge wenn man lieber dünnere Bücher liest.

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Autor: Dimitri Clou
Verlag: Thienemann
Erstausgabe (D): 2003

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