Literaturschock.de Rezension(en): Seit seinem Romaufenthalt vor 12 Monaten liegt Robert Langdon nicht ferner als ein aufregendes Leben. Auch in Paris möchte er nichts anderes tun, als in aller Ruhe seinen Vortrag über Geheimgesellschaften und Symbolistik in der Kunst halten. Als jedoch der Museumsdirektor des Louvre, Jacques Sauniére, genau zu dem Zeitpunkt ermordet wird, als Langdon eigentlich einen Termin mit ihm gehabt hätte, überstürzen sich die Ereignisse. Sauniére war der Hüter eines alten Geheimnisses, das mit seinem Tod auf immer verloren gewesen wäre und so streut er noch kurz vor seinem Hinweise, die Robert Langdon und Sophie Neveu, Sauniéres Enkelin, gelten. Nur knapp entgehen die beiden einer Verhaftung, denn Kommissar Bezu Fache ist von der Schuld Langdons überzeugt. Erneut begibt sich Robert Langdon auf eine Schnitzeljagd - dieses Mal quer durch Paris und London.
Nach einem etwas schleppenden Beginn schaffte es Dan Brown auch hier mal wieder einen spannenden Roman zum Miträtseln vorzulegen. Die Analogie zu "Illuminati" ist leider sehr offensichtlich - der Plot beinhaltet kaum Neues. Auch hier gerät Langdon, seines Zeichens Symbolologe, zwischen Geheimgesellschaften, Kirchen und Herumrätselei und auch dieses Mal wird er unterstützt von einer ebenso schönen wie intelligenten jungen Frau.
Zum Glück verzichtet der Autor dieses Mal auf übertriebene Actionszenen, verwertet dafür aber mehr oder weniger abstruse Ideen über Geheimgesellschaften, den Heiligen Gral, Maria Magdalena und die Kirche. Auch Leonardo da Vinci bleibt nicht verschont. Einige Überraschungseffekte machen es dem Leser leicht, "bei der Stange zu bleiben" und so entspinnt sich ein insgesamt solider Thriller, der manchmal leider etwas zu konstruiert wirkt, der dafür aber genug spannende Unterhaltung für mehrere Abende bietet. Das Vergessen kommt dann aber sicher schnell genug.
Bewertung: 
Literaturschock.de, Susanne K., 2004-04-16
Ein atemberaubender Thriller, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Die Ausflüge in die Symbolforschung fand ich sehr faszinierend (auch wenn vieles doch recht weit hergeholt sein mag).
Die von der Kirche so angeprangerten Theorien sind natürlich sämtlich umstritten und auch nicht unbedingt realitätsnah (denke ich zumindest), doch wenn man das Buch als das liest, was es ist, nämlich einen spannenden Thriller mit recht origineller Story, macht es wirklich Spaß.
Besonders schön finde ich die neue Auflage mit den Fotos der Schauplätze.
Bewertung: 
Literaturschock.de, Valentine, 2005-04-12
Persönliche Eindrücke:
Mit „Sakrileg“ hat Dan Brown sich auf der ganzen Welt Lese-Fans gesichert. Wie im ersten Buch "Illuminati" spielt Robert Langdon die Hauptfigur. Er soll Jacques Saunière, Direktors des Louvre, ermordet haben. Doch mit Hilfe von Sophie Neveu, der Enkelin des Ermordeten, gelingt Langdon die Flucht. Im Verlauf der Flucht haben Langdon und Neveu Codes zu knacken, um Saunières Geheimnis zu lüften.
Wieder einmal hat Dan Brown einen sehr spannenden Roman geschrieben, der Geschichte und Zukunft vereint. Die Hypothesen um den Heiligen Gral hat Dan Brown schön Verpackt mit spannenden Verfolgungsjagden. Leider lässt in diesem Roman die Romantik etwas nach, was aber durch die fesselnde Suche nach dem heiligen Gral aufgehoben wird. Ich finde "Sakrileg" sehr spannend, jedoch nicht so fesselnd wie "Illuminati". Trotzdem, für alle Verschwörungs-Fans ein Muss!
Bewertung: 
Marina, 2009-01-16
Ich habe dieses Buch auch verschlungen. Eigentlich wollte ich es nur lesen, weil ich mir den Film ansehen möchte und vorher wenigstens das Buch gelesen haben wollte und weil mich solche Themen einfach interessieren. Teilweise hat der Autor etwas übertrieben, zugegeben, aber im Großen und Ganzen ist Sakrileg ein klasse zusammengestrickter und wunderbar spannend geschriebener Roman!
Daß Kirchenfans dieses Buch so dermaßen anstößig finden, überrascht mich ein wenig, da es sich 1. bekanntermaßen nicht um eine "wahre Geschichte" handelt und 2. gibt es weitaus schlimmere wirkliche Wahrheiten über die Kirche, die in hunderten von Büchern ausführlich beschrieben werden (Stichwort Inquisition etc...), über die dezent geschwiegen wird. Man könnte fast vermuten, es sei doch viel Wahres dran, so wie sich die Kirche darüber aufregt... na na ... ;o) Schon allein wegen der Diskussion, die dieses Buch entfacht hat verdient es die volle Punktzahl !
Bewertung: 
Alke, 2006-07-14
Das Buch hat mich (wie auch schon Illuminati) begeistert. Ein kurzweiliges Buch, welches mich sehr gut unterhalten hat. Nicht mehr und nicht weniger! Die ganzen Diskussionen um das Buch sind für mich nicht nachvollziehbar. Man hat unweigerlich den Eindruck, dass sämtliche Oberlehrer und Trittbrettfahrer sich nun zu Wort melden. Das Buch dient lediglich der Unterhaltung und ist klar als Roman gekennzeichnet. Wenn der Wahrheitgehalt eines Buches immer so auf den Prüfstand gestellt würde, müsste man doch auch Klassiker z.B. von Goethe sofort aus den Auslagen der Buchgeschäfte verbannen. Also, ist doch die Aufregung nicht wert!
Bewertung: 
Uli, 2006-06-20
Nun, man kann Dan Brown kein mangelndes Geschick vorwerfen, eine packenden Thriller zu schreiben, der obendrein noch viele Fragen und Stoff für unzählige Diskussionen offen lässt - was will man eigentlich mehr ??? Dass einige historische "Wahrheiten" nicht ganz genau zu nehmen sind, tut der Spannung und dem Lesevergnügen (nun auch Filmvergnügen) keinen Abbruch. Dass nun vor allem von christlichen Vereinen oder adäquaten Organisationen mit aller Vehemenz dagegen gewettert wird, macht das ganze ja noch interessanter - vor allem jene Leute, die nun unbedingt Dan Brown des Verbreitens von Lügen und Unwahrheiten bezichtigen wollen, aber selbst noch mehr in den abenteurlichen Fundus der Märchen greifen. Das eigentliche Thema sorgt seit Jahrhunderten für Diskussion und gegenteilige Meinungen und wir alle wissen im Grunde keine Wahrheit über den Menschen Jesus - die offiziel postulierten 4 Evangelien wurden allesamt erst im 2.-3.Jahrhundert niedergeschrieben, allesamt von Männern (und vielleicht auch Frauen), die zur Zeit Jesu noch lange nicht geboren waren. Das Konzil von Nicäa (Konstantin) fand sogar erst im 4. Jahrhundert statt.
Viele Legenden ranken sich auch um die Schriftrollen von Qumran - bekannt ist lediglich, dass die Essener diese Gegend eine zeitlang "bewohnten". Ob jene auch die Verfasser der Dokumente sind, konnte durch nichts bislang belegt werden. Nun, vieles ist offiziel anerkannt, anderes verworfen, oder einem bestimmten Gedankengut zugeordnet worden - ob dies oder anderes der Wahrheit entspricht bleibt noch immer verborgen. Hoffen wir, dass noch weiter Manuskripte gefunden werden, um noch mehr Licht ins Dunkle dieser Zeit des Umbruches und der anschließenden Diaspora des jüdischen Volkes zu bringen. Die Wahrheit hat noch keinem geschadet, auch keinem Glauben. Also sehen wir dieses Buch doch einfach weiterhin als das an, was es ist: eine mehr als unterhaltsame Lektüre, die Lust auf viele Unterhaltungen und weitere spannende Forschungen macht :-)
Bewertung: 
Kristian, 2006-06-14
Was mich an diesem Buch fasziniert ist die Spannung die sich bis zum Ende hält. Dan Brown versteht es Wahres mit Erfundenem geschickt zu kombinieren. Für mich persönlich ergibt sich auf Grund der fehlenden inhaltliche Beweise sowohl des Testamentes als auch der fehlenden Beweise der aufgestellten Thesen in diesem Buch keine Änderung zu meiner Einstellung zum Christentum. Sowohl die Bibel in der uns heute vorliegenden Form als auch die unterschiedlichen Thesen vieler Autoren haben kaum Enfluss auf meinen Glauben an Jesus Christus.
Natürlich hat die Kirche durch Bücher wie das "Sakrileg" ein enormes Problem das zur Schau gestellt wird. Ich kann mir jedoch nicht vorstellen, dass diese Probleme minder vorhanden wären, gäbe es solche Bücher nicht. Durch die für uns zur Tatsache gewordenen Überlieferungen wonach die kath. Kirche in der Vergangenheit an vielen grausamen Methoden und Kriegen teilgehabt hat um Gegner dieser Kirche unschädlich zu machen, kann dieses Buch für mich dennoch zu keiner Ver-rückung meiner Sichtweise beitragen.
Wollte man lediglich den Glauben den inhaltlichen Thesen gegenüber stellen, so ergibt sich ganz einfach ein Zusammenspiel von diesem selbst zu den Schriften deren Echtheit kaum beschworen werden kann. Einzige Tatsache für mich ist, dass viele Schriften sehr alt sind. Hinzu kommen geschichtliche Ereignisse die wohl kaum von der Hand zu weisen sind, sich aber in Wahrheit ebenso auf die Aussagen der unterschiedlichen Gruppierungen (Befürwortern und Gegnern aus diesen Zeiten) stützen und somit nicht eindeutig als wahr anzusehen sind (vgl. heutige Zeit mit Meldungen und Niederschriften der kriegsführenden Länder - Propaganda, etc.). Wenn wir von all dem das Mittel nehmen können wir vermuten, dass wir annähernd richtig liegen könnten.
Zusammenfassend: Das Buch ist sehr gut geschrieben und Dan Brown hat sicherlich zu tun gehabt die Handlung entsprechend aufzubereiten. Jeder Leser hat die Möglichkeit für sich zu entscheiden, ob er die aufgestellten Thesen für wahr oder unwahr hält. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der ein spannendes Buch lesen möchte und nicht enttäuscht ist, auch hier nicht die absolute Wahrheit zu finden.
Bewertung: 
Isabella Bernardo, 2006-06-14
Dan Browns Sakrileg ist meiner Meinung nach das beste Buch des letzten Jahres. Die Meinung, das es sich langatmig hinzieht ist jedoch für mich nicht nachzuvollziehen. Ich habe dieses Buch, genauso wie die anderen Werke von Dan Brown verschlungen.
Die Frage nach dem Sinn dieses Buches taucht in letzter Zeit häufig auf, es hat sich ja auch so etwas wie ein Sakrileg-Boom entwickelt und zahlreiche Autoren probieren auf diesen Zug aufzuspringen, ob mit Entschlüsselungswerken wie Dan Burstein oder Simon Cox, oder andere Autoren wie Raymond Khoury mit den nächsten geistigen und religiösen Verschwörungstheorien.
Alles in Allem ist doch lediglich der Unterhaltungsfaktor des Buches wichtig, es lässt jedoch genug Spielraum sich seine eigenen Gedanken zum Heiligen Gral zu machen, jedoch ist doch jedem Leser eigentlich klar, dass es sich lediglich um eine spannende Geschichte handelt, und ob Geheimbruderschaften existieren und was der heilige Gral wirklich ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Ich kann "Das Sakrileg" wirklich jedem empfehlen, denn es handelt sich definitiv um Spitzenunterhaltung.
Bewertung: 
Sebastian Brandl, 2006-06-13
Ich finde es schade,dass Dan Brown, der sich durch seinen packenden Schreibstil ganz offensichtlich als talentierter Autor erweist, einen solchanmaßenden, kirchenfeindlichen und nicht zuletzt unfundierten Inhalt für sein Werk ersonnen hat.
Mit diesem Buch, das Jesus Christus auf einen normalsterblichen Menschen reduziert, verletzt Dan Brown nicht nur die religiösen Gefühle gläubiger Christen, sondern verzerrt auch die historischen Gegebenheiten. Dan Brown stellt die Kirche als eine Institution zur Unterdrückung der Menschen dar.Mit keinem Wort wird erwähnt, wie viel Gutes von Kirche und den von ihr gegründeten Einrichtungen geleistet wurde und geleistet wird!
Ich möchte jedem der dieses Buch zu lesen beabsichtigt ans Herz legen, die notwendige kritische Distanz zum Inhalt zu bewahren und bei gewecktem Interesse an der Thematik das Gespräch mit einem Theologen oder Historiker zu suchen, statt blind den Aussagen des Autors zu vertrauen.
Bewertung: Zu schlecht für eine Bewertung
Rick, 2006-06-13
Beim Kaufen des Buches hatte ich mich darauf eingestellt, zwar eine Menge wilder und historisch unsinniger Theorien darin zu finden, aber doch wenigstens einen spannenden und fesselnden Thriller serviert zu bekommen. Wenn ich die Rezensionen der Vorredner/-innen lese, muss ich verdutzt gestehen: Im Gegensatz zu fast allen andern fand ich das Buch ziemlich langweilig und nervig. Es ist mein erstes Dan-Brown-Buch, und ich werde bestimmt kein weiteres lesen.
1. Der Autor lässt keine Gelegenheit aus, den Leser mit seinen umfassenden Recherchen zu belästigen. Kaum ein Stichwort aus Geschichte und Architektur, bei dem Brown seine Tinte halten kann. Welche Rolle spielt z.B. die mehrseitige Ausführung über die Zahl Phi ("Er sprach es aus wie Fie", S. 132) im Gesamtgefüge des Romans? Seitenschinderei?
2. Die Verschwörungstheorien um Jesus und Maria Magdalena werden in einem endlosen Dialog erklärt. Darüber war ich besonders verwundert: Eigentlich gibt es für die Figuren des Romans überhaupt nichts Neues zu entdecken oder aufzuspüren. Alle Fakten sind schon lange bekannt und historisch verbürgt und bewiesen. Wozu soll der Gral noch gut sein, wenn die Wahrheit, die er enthüllt, schon lange unwiderlegbar vorliegt? Die Wichtigkeit der Suche nach diesem Gral leuchtete mir in keinem Augenblick des Lesens ein.
3. Das Buch scheint geradewegs drauflos geschrieben zu sein: Oft werden Rückbezüge gesetzt, die sich beim Rückblättern nicht bestätigen. Beispiel: Auf Seite 98 wird von einer Szene berichtet, die angeblich vorher stattgefunden hat. Wenn ich Seite 22 aufschlage, finde ich davon nichts. Bei einem gut konstruierten Roman erwarte ich, dass der Autor entweder vorausdenkt, oder solche Dinge nachträglich einbaut.
4. Oft fühlte ich mich vom Erzähler wie ein Dummkopf behandelt, dem man alles erklären muss: Wichtige Gedanken werden in Kursiv gesetzt - muss denn das sein? Bin ich nicht selber fähig, zu erkennen, was wichtig ist? Muss mir jemand umrechnen, dass 20 Millionen Euro "ungefähr dem gleichen Betrag in US-Dollar" (S. 89) entspricht?
5. Und was mich in der ganzen ersten Hälfte unglaublich genervt hat: Ständig baden der Erzähler und alle seine Figuren in primitiven Vorurteilen über Frankreich und seine Bewohner. Ich nehme mal an, das ist von der Golfkriegsstimmung beeinflusst (Stichwort: Freedom Fries). Franzosen sind Machos, Frankreich ist kein Rechtsstaat usw. - Und der gebildete und weltoffene Franzose spricht den ganzen Tag Englisch mit seiner Enkelin.
Natürlich hat das Buch auch gute und überraschende Szenen: Die Art der Flucht aus dem Louvre zeigt, dass der Autor durchaus gute Einfälle hat. Insgesamt fühlte ich mich jedoch verschaukelt.
Bewertung: 
Armin H. Roßwaag, 2006-06-13
Ich habe Sakrileg gerade zum zweiten Mal gelesen um mir alles für den kommenden Film noch mal ins Gedächtnis zu rufen!! Es ist einfach, für mich, eines der besten Bücher der letzten Jahre!
Interessant ist jedoch der Proteststurm der von allen Seiten auf das Buch einstürmt. Es gibt ganze Internetseiten, die sich nur darum drehen, Dan Browns Thesen zu wiederlegen!! Ich könnte mich darüber fast kaput lachen. Kann den keiner dieses Buch als das ansehen, was es ist?? Ein gut geschriebener Thriller also ein ROMAN! Natürlich beruft Dan Brown sich in seinem Vorwort auf die "korrekt wiedergegebenen historischen Quellen", aber mal ganz im Ernst, müssen dieses Quellen nicht ab einem gewissen Grad interpretiert werden? Und gehört es nicht zur künstlerrischen Freiheit dazu, vielleicht mal von etwas auszugehen, dass nicht so ganz alltäglich ist und uns bereits seit Jahren vorgebetet wird?? Ich kann mich nicht daran erinnern, das Nachfahren historischer Persönlichkeiten, die in Historischen Romanen nicht gut weg kommen, sich nach der Lektüre beim Autor beschwert haben! Beispiele gäbe es da genug!
Ich glaube die Welle wäre ohne ein Proteststurm aus den verschiedensten Richtungen gar nicht so hoch geschlagen! Und vielleicht hat dieser Protest erst recht Menschen dazu angeregt das "Skandal"buch zu lesen... Wie dem auch sei.... Dan Brown hat hier ein wunderbares, humorvolles und außergewöhnliches Buch geschrieben, dass ich jedem nur ans Herz legen kann!
Bewertung: 
Julia, 2006-04-18
Ich habe von Dan Brown mittlerweile Illuminati und jetzt auch Sakrileg gelesen. Das erste Buch habe ich geschenkt bekommen, auf dass zweite war ich neugierig weil es verfilmt werden sollte. Beide "Werke" schlagen aber in die selbe Kerbe. Auf einen äußerst langatmigen Beginn folgt mit zunehmender Seitenzahl eine ziemlich unglaubwürdige und künstliche Story mit hanebüchenen Verschwörungstheorien. Zeitweise spannende Unterhaltung - mehr aber auch nicht. Wie man aus Sakrileg einen Film machen konnte ist für mich ein größeres Rätsel als alle Symbole die Professor Langdon je zu entschlüsseln versucht hat.
Bewertung: 
Jürgen, 2006-03-28
Ich habe das Buch verschlungen, es sehr spannend gefunden - und dann wieder weggelegt. Es ist eindeutig gut geschrieben, fesselt und die angesprochenen Themen habe ich auch nicht als blödsinnig empfunden. Doch trotzdem finde ich das Buch deutlich überbewertet und habe keinen weiteren Gedanken daran verschwendet. Der Anfang war gut, alles andere entwickelte sich für mich zu schnell und die Figuren sind zu stilisiert. Im allgemeinen finde ich gar nichts, aber auch gar nichts an diesem Buch besonders und für mich ist es absolut unvorstellbar, wieso manche es in den Himmel loben. Drei Ratten gebe ich, weil es nicht langweilig war und weil es mich für einen kurzen Zeitraum gefesselt hat.
Bewertung: 
Neara, 2006-01-26
Habe das Buch "Sakrileg" gelesen und nur selten eine solche Anhäufung von Blödsinn gefunden. Was beansichtigt der Autor? Offensichtlich sieht er es als seine Aufgabe an die katholische Kirche in die Ecke verbrecherischer Methoden zu stellen. Spannend geschrieben ja, aber gefährlich, weil ofennsichtliche Lügen als historische Tatsachen verkauft werden. Das Buch ist ein Ärgernis für jeden gläubigen Katholiken.
Bewertung: Zu schlecht für eine Bewertung
Alfred Bäuerle, 2005-11-17
Ich habe das Buch Sakrileg gelesen und muss sagen, dass ich davon sehr beeindruckt war. Was den thematischen Inhalt betrifft, das heisst den Orden der Tempelritter sowie der heilige Gral, so ging und gehe ich davon aus, das auch viel persönliche Phantasie des Autors eine Rolle spielt. Ob es der Wahrheit entspricht oder nicht war mir persönlich egal. Es war sehr spannend und vor allen Dingen zum Mitdenken sehr gut geschrieben. Das Buch hat mich dazu bewegt, mich wieder einmal mehr mit Geschichte und Religion zu befassen. Zum Abschluss sei gesagt, das die Hauptbotschaft, die Dan Brown mit dem Buch herüberbringen wollte, sehr gut verstanden wurde.
Bewertung: 
Christian, 2005-11-01
Nun- auch ich habe das Buch in nur wenigen Tagen verschlungen und fand es als Roman-Thriller SEHR spannend und flüssig geschrieben. Dies als Kritik zu DIESEM Buch in der Form des Thrillers. Z.Zt.lese ich "der heilige Gral und seine Erben".
Doch ich komme nicht umhin als noch anzumerken:
Wer von sich selbst propagiert, er / sie schreibe oder sage nichts als die reine Wahrheit und jede andere Meinung ist nur Lug und Trug, dem kann ich ohnehin nicht glauben - Sei er/sie nun kirchlich beeinflusst oder okkult. Wir werden wohl Alle noch ein paar Jahrhunderte warten müssen bis James T. Kirk mit seinem Raumschiff in die Vergangenheit reist und Jesus mal so richtig interviewt - aber wer weiß ob wir da noch wirklich wissen wollen was "WIRKLICH" DIE Wahrheit ist...
Wer also "das Sakrileg" liest, sollte sich von vornherein daraufeinstellen, das es ein fiktionales Buch ist. Und wer sich wie ich dann dazu animiert fühlt, kann via Internet und Massen an anderer Literaturtiefer in diese Materie einsteigen. Wer aber denkt, dass alles was in diesem Werk geschrieben wurde tatsächliche Fakten sind, der wird auch davon zu überzeugen sein, dass es den Kontinent Mittelerde und Hobbits etc. auch in "ECHT" und historisch belegbar gab.
Bewertung: 
Tilman Mai, 2005-10-25
Mit "Sakrileg" hat Dan Brown das absolut Höchste im Thrillerschreiben erreicht. Sagt man was man will: es ist eine besonders spannende Geschichte, die einen in Atem hält bis er sie zu Ende bringt, auch wenn der Autor ein bisschen zu weit geht in den Vermutungen über Leonardo und seine Gemälde. Die Polemik rund um den Roman ist eben nur ein Signal dafür, dass er etwas zu sagen hat und Leute intrigieren kann. Die ganze Geschichte über den Christus und sein angebliches Verhältnis mit Maria Magdalena fand ich das Beste im Buch. Jemand muss die Welt aufmerksam machen auf die Lügen, die in der Bibel stehen über die Heiligkeit des Jesus. Er war ein Mann. Ein besonderer und moralisch nobler Mann, aber ein Mann. Und ein jüdischer Mann, der auf die Familie Wert legt und infolgedessen nach einer strebt. Ein interessanteres Buch zum Thema gibt´s doch nicht und wird´s wohl auch nicht bald geben.
Bewertung: 
Augusto Rodrigues, 2005-08-29
Ich finde das Buch ist eindeutig sehr fesselnd geschrieben und Dan Browns Schreibstil ist genial und er versteht es seine Leser zu bannen und am Geschehen teilhaben zu lassen. Doch wie logisch und echt auch alles wirkt möchte ich noch eine Kleinigkeit zu der durch Dan Brwon aufgeworfenen Thematik um Jesus, seinen Familienstand und den Wahrheitsgehalt der Quellenschriften. Dan Brown hat seine Information wahrscheinlich aus einem der Bücher von Baignet und Leigh. Sie behaupten Jesus sei mit Maria Magdalena verheiratet gewesen und ähnliches. Sie stützen sich auf eine der ersten Funde christlicher Schriften, die Schriften von Qumran. Diese Schriften sind eine der wichtigsten archäologischen Funde, da sie zeigen, wie hervorragend das Alte Testament überliefert wurde. Doch stammen sie aus der Zeit vor Christus und erwähnen ihn nicht ein einziges mal. Die anderen außerbiblischen Schriften, aus welchen so eine Information kommen könnte sind die Papyri von Nag- Hammadi. Doch stammen sie von einer frühchristlichen Sekte, den Gnostikern, die der Bibel sehr widersprechende Ansichten, zum Beispiel in der Thematik der Erlösung, hatten. Daher würde ich jede Anspielung auf einen verheirateten Jesus als Spekulation abtun. Wir wissen es nciht, da nichts überliefert ist.
Bewertung: 
Nanni, 2005-06-07
Vorerst möchte ich etwas zu den Rezensionen sagen, die hier schon niedergeschrieben wurden. Sehen wir uns zunächst einmal das Buchcover von "Sakrileg" an. Welches Wort lesen wir unter dem Buchtitel?:
>Thriller<
Hier wird über die Glaubwürdigkeit dieses Thrillers diskutiert, was meines Erachtens doch eher zweitrangig ist. Der Thriller (engl.: to thrill = 'in Schauer versetzen'), hat die Aufgabe seinen Leser zu fesseln und vielleicht sogar zu faszinieren. Ich bin der Ansicht Dan Brown hat das mit seinem Werk geschafft. Wir lesen Romane/Thriller um uns zu amüsieren, ein bischen den Alltag Alltag sein zu lassen und um uns ein klein bischen "verzaubern" zu lassen.
Natürlich funktioniert so ein Buch nicht ohne etwas Glaubwürdigkeit, aber um dem Leser diese zu vermitteln braucht man doch nicht die Realität zu beschreiben! Oder würden Sie sagen J.R.R. Tolkien hat ein paar schlechte Bücher geschrieben, weil er nicht die Realität beschrieben hat?! Glaubwürdigkeit entwickelt sich aus der Geschichte, die erzählt wird und um diese zu erzeugen hat Dan Brown "Fakten" in sein Buch geschmuggelt, die im historischen Sinne vielleicht nicht ganz korrekt sind. Aber wer einen Roman/Thriller mit dem Gedanken "Na mal sehen welche vermeintlichen Fakten ich hier so entlarven kann" aufschlägt, der hat schon verloren.
Bücher sollen meiner Meinung nach vor allem gelesen und nicht erörtert werden. Natürlich ist das Geschmackssache, aber wer einen Roman/Thriller seiner mangelnden Realitätsnähe anprangert, sollte sich fragen, ob nicht ein Sachbuch zu diesem Thema geeigneter wäre. Aber über Geschmack lässt sich ja nicht streiten, also hoffen wir auf einen Thriller der spannend, historisch korrekt, faszinierend und anhand von gut recherchierten Quellen belegbar ist.
Bewertung: 
Svenja Handke, 2005-04-03
Wenn man einmal anfängt, Bücher von Dan Brown zu lesen, wird man es immer wieder tun. Sein Schreibstil ist einfach unbeschreiblich. Man kann ganz einfach nicht aufhören. Ich muss manchen Kritikern Recht geben, der Schluss ist etwas 'weit her geholt', aber dennoch ist Sakrileg sicher eines der besten Bücher über solche makabren Themen. WEITER SO, DAN!
Bewertung: 
Sugarbaby, 2005-03-31
ACHTUNG! Die Folgende Rezension beinhaltet zahlreiche Spoiler. Sie ist jedoch so interessant, dass ich sie trotzdem veröffentliche! LG Literaturschock
Jesus sei nicht am Kreuz gestorben, sondern überlebte und zeugte mit Maria Magdalena ein Kind, dessen Nachfahren noch heute in Frankreich leben sollen. Die katholische Kirche versuche mit aller Gewalt dieses Geheimnis von Jesus zu hüten, denn wenn herauskäme, dass er nur ein sterblicher Mensch war, dann würde die "katholische Kirche in die grösste Krise ihrer 2000jährigen Geschichte stürzen" (S. 365). Bereits Konstantin der Grosse habe "Tausende von Handschriften" (S. 322) im 4. Jh. vernichten lassen, die von dem angeblich "sterblichen" Jesu berichtet haben und im kaiserlichen Auftrag sei die Bibel in den römischen Schreibstuben verfälscht worden. Unsere Bibel sei eine Fiktion und die "Wahrheit" über Jesus würden nur die religiösen Schriften enthalten, die Konstantins Verfälschungs- und Vernichtungsaktion entgangen seien, wie die berühmten Qumranrollen und die Funde von Nag Hammadi in Ägypten (S. 323, 337).
Brown selber will den Roman im Kern als geschichtlich wahr verstanden wissen: "Heute glaube ich, dass die Geschichte im Kern stimmt" und in "Sakrileg" versichert Brown: "Sämtliche in diesem Roman erwähnten Werke der Kunst und Architektur und alle Dokumente sind wirklichkeits- bzw. wahrheitsgetreu wiedergegeben". Das hört sich seriös an ist aber irreführend, denn über die Glaubwürdigkeit der zitierten Quellen sagt dieser Satz überhaupt nichts aus. Auch der STERN hat 1983 die Hitler-Tagebücher korrekt wiedergegeben; nur echt waren sie eben nicht.
Woher weiss Dan Brown das alles? Auf S. 347 gibt er seine Quelle preis, den Bestseller "Der Heilige Gral und seine Erben" von Baigent/Leigh. Der "Heilige Gral" war in seinen Thesen so absurd (Jesus sei nicht am Kreuz gestorben; Heirat mit Maria Magdalena; Nachkommenschaft Jesu in Frankreich, u.a. S. 284 im "Heiligen Gral"), dass Wissenschaftler sich weigerten, eine Buchbesprechung zu schreiben. Im Folgebestseller "Das Vermächtnis des Messias" beahupten Sie, die Qumranrollen enthalten Geheimbotschaften über Jesus und dass sich in Frankreich Jesu angebliche Ur-Ur-Ur-...Urenkel in einer Geheimverschwörung auf die Übernahme der Weltherrschaft vorbereiten würden. Als möglicher künftige Herrscher Europas wird als ‚Blutsnachfahre Jesu' Otto von Habsburg gehandelt ...
Wider besseren Wissens behaupteten die Autoren dann in "Verschluss-Sache Jesus“, dass der Vatikan die Herausgabe der Qumranschriften verhindere, denn in den Qumratexten würde stehen, dass Jesus ein ganz normaler Mensch gewesen sei (vgl. dazu meine Widerlegung in "Faszination Qumran“)
Dieselben Behauptungen von Baigent/Leigh kann man in Sakrileg lesen. So, dass die "Schriftrollen vom Toten Meer die frühesten Dokumente des Christentums" seien (S. 337) und: "natürlich hat der Vatikan in ... mit allen Mitteln versucht, die Veröffentlichung dieser Schriften zu verhindern" (S. 323). Brown hat nie ein Qumranfachbuch gelesen, denn sonst hätte er wissen müssen, dass die jüdischen Texte an keiner Stelle(!) Jesus auch nur erwähnen. Der Vatikan hatte nie etwas mit der Herausgabe der Qumranschriften zu tun, dies ist Sache der Israelischen Antikenverwaltung. Seit 2001 sind alle Texte wissenschaftlich ediert und jeder kann feststellen, dass dort keine Geheimbotschaften über Jesus. Die Qumranfunde sind die grösste archäologische Sensation, denn die einzigartigen Bibelfunde zeigen uns, wie hervorragend die Schriften des Alten Testaments überliefert worden sind.
Enthalten die Nag Hammadi-Schriften authentische Berichte über Jesus? Die Antwort lautet: Nein! Diese Schriften stammen aus der Zeit nach(!) der Niederschrift der Evangelien. Diese Schriften gehen auf eine frühchristliche Sekte zurück, die sog. Gnostiker. Sie stehen mit ihrer Erlösungsbotschaft durch besondere Erkenntnisse (Gnosis griech. = Erkenntnis / Wissen) in einem klaren Widerspruch zur biblischen Lehre. Vor allem die Menschwerdung des Gottessohnes lehnten sie ab. Für sie war Jesus nur in einem Scheinleib zur Welt gekommen. Für die Gnostiker sind der Mensch bzw. sein Geist göttlichen Ursprungs. Durch ein kosmisches Verhängnis sei dieser Lichtfunke in eine materielle Welt geraten, die von einem niederen Gott geschaffen worden sei. Darin wird er von bösen Mächten gefangengehalten und der Mensch hat seinen göttliche Ursprung vergessen. Seine Befreiung beginnt in dem Augenblick, indem er sich seines Lichtwesens und seiner himmlischen Heimat bewusst wird und sich ihr zuwendet. Zu dieser "Wiedergeburt" verhilft ihm die Gnosis. Das Durchschauen dieser Zusammenhänge und das Wiedererkennen der ursprünglichen göttlichen (Licht-)Heimat sei der erste Schritt zur Erlösung. Diese Erkenntnis gilt nur für eine Elite von ausgewählten Geistmenschen. Für sie ist Gnosis ein Weg zur Selbst- und zur Gotteserkenntnis. Diese gnostischen Lehren haben ihren Nachhall bis heute in der Esoterik und bei New-Age.
Zensur unter Konstantin? Von einer "Verfälschungsaktion" des Neuen Testaments unter Kaiser Konstantin kann keine Rede sein. Die Legende von der kirchlichen Zensur beruht auf dem Wissensstand des vorletzten Jahrhunderts. Die Archäologie hat inzwischen viele Textrollen und Fragmente aus der Zeit vor dem berühmten Konzil von Nicäa gefunden. Dazu gehören u.a. die Chester-Beatty-Papyri, die grosse Teile des Neuen Testaments enthalten. Irgendwelche Botschaften über einen "sterblichen" Jesus, der ein Kind gezeugt hätte, enthalten die Texte nicht. Konstantin liess die Bibeltexte von Profischreibern abschreiben, denn in den Christenverfolgungen vorher waren viele neutestamentliche Handschriften vernichtet worden. Die Kirchen haben im Verlaufe ihrer späteren Geschichte des öfteren in verschiedenen Zusammenhängen Zensurmaßnahmen ergriffen aber die Folgerung daraus, dass sie am Anfang ihrer Geschichte selbst das Neue Testament zensierten, ist eine Erfindung des vorletzten Jahrhunderts.
War Jesus verheiratet? Auf S. 335 heisst es, die "Ehe zwischen Jesus und Maria Magdalena ist historisch verbürgt". Das ist haarsträubender Unsinn! Die Bibel berichtet nichts davon! Und das Abendmahlsgemälde von da Vinci? Ist da nicht Maria dargestellt? Professor Zöllner: "Ich verstehe nicht, warum sich so viele Leute mit diesem Unsinn befassen“. Im umfangreichen schriftlichen Nachlass von Da Vinci existiere "nicht der geringste Hinweis auf solches Zeug". Diese Thesen seien so "absurd wie die Behauptung, dass die Erde eine Scheibe sei und die Amerikaner nie auf dem Mond gelandet seien".
Prof. Claus-Hunno Hunzinger über "Sakrileg": "Die Leute sind von einer solchen religiösen Ahnungslosigkeit, dass sie jeden Blödsinn glauben und auf den Leim gehen. Gegen Argumente kann man wissenschaftlich argumentieren, gegen pure Phantasien hat man nichts entgegenzusetzen, das ist wie der Kampf von Don Quichote gegen die Windmühlen", so der Rollenforscher, der die Qumranrollen im Original entziffert hat und Studien zu den Nag Hammadi-Funden veröffentlicht hat. Es ist es eine echte Katastrophe, dass viele Menschen ihr ganzes Wissen über Jesus aus solchen haarsträubenden Büchern beziehen und leider nicht die Evangelien lesen, die ältesten Berichte über Jesus.
Bewertung: Zu schlecht für eine Bewertung
Alexander Schick, 2005-03-31
Ja, was braucht man über Dan Brown noch sagen. 'S kennt ihn eh jeder. Obwohl es interessante Theorien zu einer männliche Mona Lisa, dem Junggesellendasein von Jesus und natürlich dem heiligen Gral gibt, ist es nicht ganz so originell wie Illuminati und Meteor. Wie immer ist die Zeitabfolge des Romans auf wenige Tage begrenzt und die Protagonisten werden durch Paris und London gehetzt. Aus meiner Sicht das 'laueste' Buch verglichen mit Illuminati und Meteor. Bestätigt für mich auch durch den abstrusen Schluss. Entbehrt aber deshalb nicht eines schnellen mitreisenden Schreibstiles. Nach Illuminati und Meteor auf jeden Fall nicht verpassen.
Bewertung: 
biermumie.de, 2005-01-16
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