Es ist Morgaine, die Hohepriesterin des Nebelreiches Avalon und Schwester von Artus, die hier die wahre Geschichte von ihrem königlichen Bruder erzählt, von den Rittern seiner Tafelrunde, allen voran Lancelot, und von den Mysterien diesseits und jenseits dieser Welt. Wohl zum ersten Mal erzählt eine Frau diese wundersame Geschichte, zeigt die christlich stilisierten Heldengestalten in einem neuen Licht und erinnert daran, daß einst Frauen die Macht in den Händen hielten: Sie lenken im verborgenen das Geschick ihrer Zeit und setzen den König der Legenden auf den Thron, gegen ihm das heilige Schwert Excalibur, mit dem er die Sachsen für immer vertreibt.
Aber es geht um mehr bei diesem Kampf um Leben oder Tod. Rituale, Magie, visionäre Einsichten, Versagen und Größe fordern die Menschen heraus, die um den richtigen Weg des Glaubens und des Lebens ringen. In der Enthüllung des Mysteriums vom Heiligen Gral erfüllt sich das Schicksal von König Artus und seinen Rittern. Es ist Höhepunkt und Abstieg zugleich, denn Avalon, die Insel der Apfelbäume, die alte Welt der Naturreligion, versinkt unwiederbringlich in den Nebeln der Zeit... |
Literaturschock.de Rezension(en): "Die Nebel von Avalon" von Marion Zimmer-Bradley ist wohl eine der bekanntesten Nacherzählungen der Arthus-Sage (die kürzlich sogar - mit mäßigem Erfolg meiner Meinung nach - verfilmt wurde).
Die vor einiger Zeit verstorbene Autorin schaffte es, mich für die Alten Götter und den Alten Glauben zu interessieren. Sehr faszinierend erzählt sie über die weisen Frauen auf Avalon, die versuchen, dem unaufhaltsamen Untergang dieses Glaubens entgegenzuwirken.
Dieses Buch handelt fast ausschließlich von starken Frauen und obwohl es sich ja um die Arthus-Saga handelt, stehen diese eigentlich im Mittelpunkt. Arthur und Lancelot werden zu Randfiguren neben Morgaine und den anderen Frauen der Insel.
Vor Jahren war ich so angetan von diesem Buch, daß ich mir für das Internet den Nicknamen "nimue" aussuchte, der sich übrigens bis heute durch sämtliche Bücherforen zieht.
Bewertung: 
Literaturschock.de, Susanne K., 2002-05-09
Persönliche Eindrücke:
Nun habe auch ich endlich die Nebel von Avalon gelesen und mein Verhältnis zu diesem Buch ist zwiespältig. Zum einen finde ich die Darstellung der Artus Sage sowie die Ebenen der Glaubens"diskussionen" interessant und spannend auch die Beschreibung des "alten Glaubens" und was sich daraus entwickelt ist sehr eindrucksvoll; doch die Charaktere sprechen mich überhaupt nicht an - ich empfinde Sie als unnahbar und kann mit keinem auch nicht mit Morgaine mitfühlen. Meine Gleichgültigkeit gegenüber den Figuren hat die Geschichte für mich manchmal langweilig gemacht, doch am Ende war es trotzdem ein schönes Buch, vielleicht werde ich mich in einiger Zeit sogar an einen anderen Teil wagen.
Bewertung: 
schokotimmi, 2006-07-14
"Die Nebel von Avalon" ist eines der schönsten Werke, die ich jemals gelesen habe. Das Buch ist wahnsinnig vielfältig und ich interessiere mich seitdem sehr für Naturreligion. Es ist nicht nur das Leben der Priesterinnen auf Avalon, dass man (wenn man wie ich das Buch bestimmt schon 8 mal gelesen hat...) zu schätzen lernt, sondern auch die komplexe Geschichte, die hinter Artus und seinen Rittern und Freunden steht. Wenn es mir nicht gut geht, dann lese ich in den Nebeln von Avalon, denn das Buch (oder vielmehr, das, was man darin lernt, wenn man nur aufmerksam genug liest), gibt mir immer wieder neuen Mut. Wer sich hauptsächlich für die Artussage interessiert, dem wird das Buch wahrscheinlich nicht präzise genau darauf eingehen. Ein Buch für Frauen und Träumer.
Bewertung: 
Grenouille, 2006-04-18
Ich fand das Buch so gut, dass ich es innerhalb von knapp zwei Jahren vier mal gelesen habe. In dem Buch gibt es viele verschiedene Probleme und Handlungen, die das lange Buch (rund 1120 Seiten) nicht langweilig werden lassen. Auch fand ich die Beschreibung des Lebens der Priesterinnen sehr interessant. Ich bin ein absoluter Fan dieses Schatzes und kann es kaum erwarten, das Buch erneut zu lesen. Es wird des Weiteren eine gute zwischenmenschliche Beziehung zwischen Morgaine und Artus aufgebaut, die durch Verlust, Verrat und Liebe immer wieder Höhen und Tiefen durchlebt. Einfach faszinierend.
Bewertung: 
Lisa, 2006-03-29
Diese Buch ist meiner Meinung nach eins der besten welches ich gelesen habe. Die Arthus Geschichte mal aus einer anderen Persepektive zu hören macht dieses Buch spannender un interresanter als andere. Wer immer die Chance bekommt dieses Buch sich zu holen dem kannn ich nur raten zuzugreifen es lohnt sich.
Bewertung: 
Morgane le Fay, 2005-08-29
Die Nebel von Avalon ist ein sehr authentischsten Buch.M.Zimmer Bradley erzählt nicht einfach nur das Leben der Fee Morgaine sondern auch das anderer. Und so verschieden die Lebensabschnitte von Morgaine, Lancelot, Arthus etc. sind so verschieden sind auch die Mittel mit denen M. Zimmer Bradley die Geschichte gestaltet. Teilweise ist sie so mitreißerisch geschrieben, dass man vergisst, dass es nur ein Buch ist und dann wieder so langweilig, dass man überlegt das Buch wegzuschmeißen. Jeder der sehr viel Geduld hat, sollte das Buch lesen, weil es trotz manch nervtötend, langweiliger Abschnitte superschön ist.
Bewertung: 
Victoria, 2005-06-07
Ich fand dieses Buch nicht so gut wie "Die Hohe Priesterin von Avalon". Meiner Meinung nach hat Bradley in dieser Geschichte zu viel Gefühle reingebracht (über die fromme Königin bis zu Morgaine). Da ich selbst ein großer Fan der Artussage bin, kann ich diese Geschichte nicht so gut nach vollziehen (vielleicht bin auch zu wenig gefüllvoll). Die Verfilmung des Buches ist meiner Ansicht nach läppisch.
Bewertung: 
Jojo, 2004-01-31
Wenn ich drei Bücher auf eine einsame Insel mitnehmen dürfte, wäre dieses eines davon.
Bewertung: 
Lupa, 2003-02-18
Mein Gruselbuch! Eines der wenigen Bücher, bei denen ich schon im ersten
Drittel ernsthaft erwogen
habe, es einfach wegzuwerfen. Bei den männlichen Gestalten dieser ins
Unkenntliche verzerrten Artussaga kann man nur die Hände über den Kopf
zusammenschlagen. Bei den weiblichen Figuren - allen voran der
schrecklichen, frömmelnden Königin - kann ich nur eins sagen: sie gehen
einem auf die Nerven! Dazu der eher langatmige, leicht gefühlsduselige
Unterton im Erzählstil. Ich bin von Marion Zimmer Bradley viel Besseres
gewohnt!
Bewertung: 
Ulrike Leitner, 2002-05-09
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