Literaturschock.de Rezension(en): Eigentlich könnte Bella Swan überglücklich sein, denn die Liebe zu Edward Cullen, dem jungen Vampir, ist stärker denn je. Doch die Aussicht älter zu werden, während Edward unsterblich ist, lässt sie nur mit Entsetzen auf ihren bevorstehenden 18. Geburtstag blicken. Sie wünscht sich nur eines: Ebenfalls zum Vampir gemacht werden, doch Edward, der ihr gerne jeden Wunsch von den Augen ablesen würde, weigert sich, seine Geliebte zu verwandeln. Als schließlich ein dummes Mißgeschickt passiert und Edward Bella verlässt, findet sie nur Trost in einem alten Freund, der auch seine Geheimnisse hat.
Viele Fans von Edward werden enttäuscht sein, denn in "Bis(s) zur Mittagsstunde" stehen Bella und ihr indianischer Freund Jakob im Mittelpunkt und von Edward lesen wir nur wenig. Die bedingungslose Liebe zwischen Bella und Edward wird vor allem anfangs nochmals vertieft und so kann der Leser noch besser nachempfinden, wie sehr Bella unter dem Verlust ihres Geliebten leidet.
Können die beiden ohne einander leben? Stephenie Meyer lässt in ihnen Romeo und Julia auferstehen und zeigt, dass es zumindest für Teenager noch die einzige, wahre Liebe gibt, für die es sich zu sterben lohnt und ohne die man nicht existieren kann. So ist "Bis(s) zur Mittagsstunde" auch fast ohne Edward romantisch wie der Vorgänger und nicht weniger spannend. Sehr interessant beschreibt die Autorin entstehende Konflikte zwischen ehemaligen, verloren geglaubten Freunden und auch die Ungleichheit von Vampiren & Werwölfen kommt nicht zu kurz.
Das Ende des Buches ist zufriedenstellend, obwohl die Autorin sich natürlich einige Fragen für die kommenden Fortsetzungen offen lässt.
Nicht nur der gewohnt flüssige Schreibstil, der mich das Buch innerhalb von 1,5 Tagen verschlingen ließ, sondern auch die romantische und immer spannende Geschichte ohne Längen, macht "Bis(s) zur Mittagsstunde" für mich zur idealen Lektüre für junge Mädchen und junggebliebene Frauen - Teenager des männlichen Geschlechts dürfte die Geschichte etwas ZU romantisch sein.
Bewertung: 
Literaturschock.de, Susanne K., 2007-02-15
Persönliche Eindrücke:
Dieses Buch hat mir fast noch besser gefallen als Biss zum Morgengrauen. Es passiert genau das wovor Edward immer Angst hatte er versetzt Bella in Lebensgefahr. Um sie zu schützen verlässt er sie aber, dass er damit auch Bella tötet versteht er nicht. Es ist fast wie bei Romeo und Julia kann man ohne die große Liebe überhaupt weiter leben? Bella fühlt nichts mehr, sie ist weder glücklich noch traurig einfach nur emotionslos, sie lebt nur noch so in den Tag hinein, sie stirbt innerlich…
Der einzige der sie am Leben hält ist Jacob ihr bester Freund. In diesem Band wird sehr deutlich wie wichtig Freunde sind, wahre Freunde auf die man sich verlassen kann und die einem helfen in schweren Zeiten. Neben Jacob halten Bella noch die Erinnerungen an Edward am Leben die immer auftauchen wenn Gefahr besteht. “Es wird so sein als hätte es mich nie gegeben“ das ist die Tragik dieses zweiten Bandes, denn es ist menschlich das man irgendwann vergisst. Das Vergessen von schlechten und traurigen Situationen ist wichtig um im Leben immer weiter voran zu kommen und nicht ständig zu zweifeln oder aufzugeben. Bella hat Angst davor Edward zu vergessen und begibt sich deshalb ständig in Gefahr.
Was passiert wenn man die wahre und einzige Liebe verliert damit beschäftigt sich dieses Buch. Einfach nur traurig schön aber auch hoffnungsvoll und lustig, Stephenie Meyer hat es geschafft sämtliche Gefühle in diesem Roman zu verarbeiten.
Bewertung: 
Alexandra A., 2009-07-08
Viele Bekannte meinerseits sagen, dass Buch sei langweilig. Ich kann dies nicht untetstützen, wobei ich natürlich zugeben muss, dass die Handlung stark in den Hintergrund rückt. Allerdings wird die Menschlichkeit in diesem Buch sehr gut wieder gegeben, was mich eigentlich total fasziniert hat. Ich habe alle 4 Bücher gelesen und neben dem 3. gehört der 2. Band auf jeden Fall zu meinen Favoriten.
Besonders an den Stellen, an denen Bella sich in Gefahr begibt, nur um seine Stimme zu hören, nach der sie ja 'süchtig' ist, gefällt mir sehr gut. Die Psyche ist auf das Alltagsleben übertragbar. Sehr nah an der Realität!
Ansonsten ist das Buch sehr gefühlvoll geschrieben, wie man es von Stephenie Meyer kennt. Natürlich kommt hier die 'Liebeshandlung' nicht sonderlich zum Vorschein, dafür aber umso mehr Bellas Gefühle/Handlungen. Ich konnte sehr gut mit Bella mitfühlen, so dass es mir manchmal wirklich schwer fällt noch daran zu denken, dass es nur ein Buch, eine erfundene Geschichte ist.
Bewertung: 
Melanie Schiweck, 2009-07-08
Ich spreche an dieser Stelle mal für die männliche Welt. Ich fand das Buch Klasse, mal abgesehen von dem zähen Teil in dem Edward nicht dabei war. Sicher tick ich etwas anders als die meisten der Männer, jedoch muss ich auch sagen, dass ich mit meiner Meinung nicht alleine stehe. Jedem dem etwas an der Vampirmystik liegt kann man diese Buchreihe nur empfehlen. Die Romantik wie Stephenie Meyer sie verpackt fügt sich so perfekt in die ganze Story ein, dass man es gerne mitliest. Nicht zu letzt der Schreibstil von ihr hält mich daran weiter zu lesen - ich liebe Bücher, welche mit dem lyrischen Ich geschrieben sind. Man wird so derartig in die Handlung geworfen, das man so schnell einfach nicht heraus kommt. Man kann denke ich zu Recht sagen, dass die Geschichte, zwischen Edward und Bella, was das anbelangt auf die Spitze getrieben ist.
Einige Textpassagen musste ich zweimal lesen, weil sie zu verworren geschrieben waren. Dies ist mir im ersten Band nicht so exzessiv untergekommen und hat teilweise den Lesespaß etwas verdorben. Nichts desto weniger kommt man perfekt durch die Handlung durch und ich kann es kaum abwarten den nächsten Teil der Reihe in meinen Händen zu halten - in der Zeit bis ich es bekomme werd ich wohl den ersten und zweiten Teil nochmal lesen oder mir irgendwie den zweiten Band aus Edwards Sicht ausdrucken :). Ich finde es im Übrigen sehr Schade, dass Stephenie Meyer die Sicht von Edward nicht in einer separaten Buchreihe weiterführt. Wobei dann wahrscheinlich auch die Magie der ganzen Geschichte verfliegen würde.
Zu letzt muss ich sagen, dass es ein sehr gutes Buch ist, voller Emotionen und voller Phantasie, allerdings durch den ganzen Zusammenhang mit Werwölfen zuviel des ohnehin schon wenig vorhandenen Realismus verliert. Auch die Tatsache, dass Edward und seine Familie eine eher kleine Rolle im Buch spielen ist sehr schade, was allerdings dadurch wett gemacht wird, dass etwas auf die Freundschaft zu Jacob eingegangen wird.
4 Leseratten bekommt das Buch von mir, durch die magische Handlung, allerdings auch die Tatsache, dass an mancher Stelle sehr zäh ist.
Bewertung: 
Ebo, 2009-03-24
Bis(s) zur Mittagsstunde" ist der zweite Teil der wundervollen Geschichte von Bella und Edward. Allerdings ist dieser Band auch furchtbar traurig, weil Edward seine liebste Bella verlässt. Bella glaubt, dass er sie einfach nicht mehr liebt und lebt erstmal ein paar Monate vor sich hin. Ihr Leben ist nun leer und einsam. Irgendwann fängt sie an, ihre Zeit mit Jacob zu verbringen und die beiden werden die besten Freunde. Doch Bella kann Edward nicht vergessen, erst recht nicht wenn sie doch manchmal seine Stimme in ihrem Kopf hört...
In diesem Buch trifft Bella auch auf Laurent, einen der zwei Gefährten von James. Außerdem wird das Geheimnis der Werwölfe gelüftet und die Volturi kommen das erste Mal vor. Die ganze Zeit über fühlt man mit Bella mit. Das Buch ist voller Emotionen. Es ist wirklich wunderschön, obwohl es für die meisten wohl ZU traurig ist. Ich finde, dass "Bis(s) zur Mittagsstunde" sogar schöner ist, als "Bis(s) zum Morgengrauen".
Es lohnt sich auf jeden Fall dieses Buch zu lesen. Ich kann es nur wärmstens empfehlen!
Bewertung: 
Henrietta, 2009-02-24
Das Buch kam und ich wollte es nach dem ersten Teil natürlich sofort lesen. Doch nach einiger Zeit musste ich es weglegen - für ganze 2 Stunden - so geschockt war ich. Zwar war mir vorher schon bewusst, dass Edward eine Zeit lang fehlen würde, aber als er dann ging und man vier Seiten lang jeweils nur ein Wort las, hatte ich das Gefühl so zu fühlen wie Bella. Ich hatte vorher nicht gedacht, dass diese Trennung wirklich so schlimm sein würde und erwartet, dass man nur lesen würde, es gehe Bella schlecht, ohne richtig in der Lage zu sein, es nach zu vollziehen. Aber es hat funktioniert, man hat die Heftigkeit von Bellas Schmerz gefühlt.
Wieder ist es Stephenie Meyer auf eine unglaubliche Weise gelungen, den Leser völlig in die Geschichte eintauchen zu lassen, mit den Charakteren zu fühlen. Es ist die Art wie sie schreibt, wie man die Charaktere - vorallem natürlich Bella - miterlebt, die diese Bücher so großartig macht. Beim Lesen hatte ich an manchen Stellen Tränen in den Augen, an anderen musste ich lachen.
Was natürlich stimmt: Das Buch ist wohl eher etwas für das weibliche Geschlecht, denn die Romantik kommt im Buch (glücklicherweise!) wieder nicht zu kurz. Meiner Meinung nach ist es ebenso toll und phantastisch wie das erste Buch und ich erwarte sehnsüchtig den dritten Teil. (Sowie den Vierten usw...)
Bewertung: 
Sarah, 2007-03-18
Ich hab Edward vermisst. Wahrscheinlich ging es mir wie Bella, ich hab drauf gewartet, dass er kommt und war immer wieder froh, wenn sie etwas waghalsiges tat ;)
Innerlich war ich enttäuscht und fand das Buch nicht so schön, wie den ersten Teil, aber das lag halt an Edwards Abwesenheit. Aber es war trotzdem interessant zu lesen, wie Bella ihr Leben langsam wieder in den Griff bekam und welch ein guter Freund Jacob ist. Ich bin gespannt, wie es mit den beiden weitergeht, denn sie haben sich so gut verstanden und harmoniert.
An einer Stelle kamen mir die Tränen, so habe ich mich für Bella gefreut und das hatte nichts mit Edward zu tun. Einfach schön und da war für mich die Welt wieder heil. Denn der Zauber des ersten Buches war wieder da. Und da habe ich verstanden, warum es diese zwischenzeitliche Durststrecke geben musste. Ohne sie wäre es nichts besonderes gewesen. Sie hat gezeigt, was Bella durchmacht und wie sehr sie kämpfen musste, nachdem ihre große Liebe, sie der Gefahr wegen verlassen hat, ohne dass sie eine Wahl gehabt hätte.
Einwenig zäh war, dass es mal wieder dieses Missverständnis zwischen ihnen gab. Das Bella sich immer minderwertig vorkommt und nicht versteht, was Edward an ihr findet bzw. auch die anderen Jungs. lLangsam sollte sie es doch kapieren, dass sie anscheinend sehr anziehend auf Jungs wirkt, weil sie eben nicht so wie die anderen normalen Mädels ist. Sie ist halt etwas besonderes, eben weil sie zurückhaltend und ernst ist.
Ihr Vater tut mir schon richtig leid, was er so alles durchmachen muss/musste.
Wen ich nicht so richtig leiden kann, ist Jacobs Vater Billy. Irgendwie ist der mir unsympathisch, was ich von Jacob nicht sagen kann. Ihn mag ich sehr. Mir tut es einbisschen für ihn leid, dass alles nicht so läuft, wie er es sich vorstellt. Aber wie er Bella tröstet, finde ich sehr schön.
Alles in allem ein gutes Buch, welches ich wieder sehr schnell durchgelesen hatte. Aber es reicht nicht ganz an den ersten Teil heran, was aber kein Wunder ist.
Zum Cover und der Buchgestaltung muss ich sagen, dass es mir sehr gefällt. Was vielleicht noch rein könnte, wäre ein Personenverzeichnis. Ist nicht wirklich notwendig, denn man kann die einzelnen Personen recht gut behalten. Aber ich wusste schon nicht mehr recht, wer James war. und irgendwie finde ich so etwas auch schön, kann man immermal wieder reinschauen. Der Abdruck auf der Vorderseite fehlt diesmal. Hab ich irgendwie vermisst.
4,5 Leseratten für mich.
Achja, den 3 Teil hol ich mir definitiv.
Bewertung: 
Meli, 2007-02-13
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