Literaturschock.de Rezension(en): Tungdil, ein Zwerg, dessen Herkunft unbekannt ist, wuchs unter Menschen bei seinem Ziehvater Lot-Ionan auf. Fern der Zwergenheimat entwickelte er vor allem seine Liebe zur Schmiedekunst und die Freundschaft zur Küchenmagd Frala und deren Kindern. Doch ein Zwerg hat es nicht leicht auf einer Burg, in der ansonsten nur Menschen leben und so wird Tungdil immer wieder Opfer von Streichen. Vor allem ein Famulus - Schüler der Magie - Lot-Ionans hat es auf den gutmütigen Zwerg abgesehen. Als schließlich sogar der große Magus leidtragender eines Streiches ist, schickt er Tungdil auf einen langen Botengang fern der Burg. Tungdil macht sich auf den Weg. Während seiner Reise muss er schließlich die Bedrohung für das Geborgene Land erkennen und so wird er schnell in immer gefährlichere Abenteuer verwickelt.
Anfangs hatte ich einige Schwierigkeiten, denn man hat den Eindruck, dass Markus Heitz keinen einzigen Charakter vor dem Tode verschont. Auch für ganz Zartbesaitete ist "Die Zwerge" wohl eher nicht geeignet, denn das Buch lebt von seinen Schlachten und den oft sehr - unerwartet - grausamen Szenen. Doch auch der Humor kommt nicht zu kurz. Vor allem durch die Zwergenzwillinge Bongdal und Bongdil ergeben sich herrliche Situationen und mörderische Kämpfe gegen Orks, Oger, Albae.
Markus Heitz Schreibstil gefiel mir bereits in seiner Saga "Die Dunkle Zeit" und er entäuscht auch in "Die Zwerge" nicht. Die Geschichte ist zwar nicht sehr komplex - es gibt anfangs zwei, später nur noch einen Handlungsstrang, doch so wird der Lesefluss auch nicht unterbrochen und die Spannung wird beständig aufgebaut. Sehr positiv anzumerken ist übrigens, dass es sich bei dem Buch zwar um den ersten Teil handelt, dieser jedoch in sich abgeschlossen ist und nicht offen endet. Als kleines Bonbon enthält das Buch sogar eine Karte, die ich mir jedoch noch etwas detaillierter gewünscht hätte.
"Die Zwerge" ist hauptsächlich ein Schlachtenroman, in dem eine kleine Gruppe von Gefährten eine Aufgabe lösen muss, um das Geborgene Land vor dem Bösen zu bewahren. Ob dies gelingt? Am besten lesen Sie selbst und haben viel Spaß mit Tungdil und seinen Freunden!
Bewertung: 
Literaturschock.de, Susanne K., 2005-04-11
Persönliche Eindrücke:
Das Buch "Die Zwerge" ist der erste von insgesamt drei Teilen über Tungdil und seine Freunde. Sie müssen Quer durch das Land wandern um gegen das tote Land welches sich ausbreitet zu Kämpfen.
Ich war nie ein Fan von Sagengestalten und Erzählungen über diese. Doch das Buch Die Zwerge hat meine Meinung komplett geändert. Ich glaube ich habe nie ein Buch schneller durchgelesen. Es ist von der ersten Seite an eine Fesselnde Atmosphäre die den Leser in seinen Bann zieht.
Fesselnde Schachten, unerwartete Wendungen, rührende Momente, dieses Buch hat von allem etwas. Mein Rat: Ein muss für jeden der auf spannende Bücher steht und den Sagengestalten und blutrünstige Szenen nicht gänzlich abschrecken.
Bewertung: 
Tobias Loer, 2009-05-11
Der eigentlich noch unzwergische Tungdil Bolofar hat, in der Geborgenheit des Stollens seines Ziehvaters und Magus´ Lot-Ionan lebend, noch nie einen anderen seines Volkes zu Gesicht bekommen. Doch das soll sich bald ändern, denn er gerät nichts ahnend in ein großes Abenteuer, wobei sich ihm nur langsam offenbart, dass im an den Grenzen von den Zwergen beschützten Geborgenen Land seltsame Dinge vorgehen und große Gefahr droht. Im Zuge seines Abenteuers entdeckt er sowohl sich selbst neu als auch das Wesen seines Volkes. Mehrfach auf die Probe gestellt, liegt es bald zu einem nicht unbedeutenden Teil in seinen Händen und an seiner Axt, das Geborgene Land zu retten…
Wenn auch die Geschichte in „Die Zwerge“ nach meiner Meinung als eine einzuschätzen ist, die für Fantasy recht typisch ist, so präsentiert sie Markus Heitz doch so geschickt und mit vielen Wendungen, dass das Geschehen reich an Abwechslung und das Buch durchweg hoch spannend ist. Richtig gut hat mir persönlich gefallen, dass die Zwerge hier ihren großen Auftritt haben, da sie die Helden und ihr Wesen und ihr Verhalten in dieser Geschichte maßgeblich sind. Das in diesem ersten Teil zentrale Abenteuer wird am Ende abgeschlossen, was für mich bis zum letzten Drittel des Buches nicht absehbar war. Für den zweiten Band gibt es lediglich einen kleinen Hinweis, den all diejenigen, die nur den ersten Teil zu lesen planen, getrost überlesen könnten - das Suchtpotenzial des Buches außen vor gelassen.
Die Sprache ist flüssig, liest sich sehr zügig, ist ausgeschmückt mit vielen Adjektiven. Es kommt sehr viel an Atmosphäre beim Leser an, bei der sich besonders im ersten Drittel des Buches Frieden und eitler Sonnenschein mit grausamer Brutalität abwechseln. Der Leser bekommt Gefühle zu den verschiedenen Orten des Geborgenen Landes vermittelt, was sowohl durch den Sprachstil als auch durch die sich an den jeweiligen Orten abspielenden Ereignisse und der zugehörigen Gefühle des Protagonisten geschieht. Sprachlich wurde das Buch für mich durch die Wahl bestimmter, dem Buch eigener, Wörter zu etwas Besonderem. So wird eine Magierin beispielsweise als Maga bezeichnet, Tage als Umläufe und Jahre als Sonnenzyklen. Außerdem regen humorvoll geschriebene Szenen den Leser häufiger zum Lächeln oder Schmunzeln an.
Die Charaktere werden vom Autor derart präsentiert, dass der Leser recht schnell eine gute Vorstellung von ihnen bekommt. Allerdings muss vor allem auf der ersten Hälfte ein nicht wenig verschwenderischer Umgang mit sympathischen und schnell vertrauten Personen erwähnt werden - eine anfängliche Befürchtung meinerseits, die sich sehr schnell bestätigte. Man sollte sich daher nicht allzu sehr an einige Figuren klammern. Den Protagonisten Tungdil lernt der Leser recht gut kennen; er ist auf Anhieb sympathisch und mit dessen Entdeckung seines Volkes wird auch dem Leser dieses von der Körpergröße her kleine Volk nahe gebracht und ein umfangreiches, charakteristisches Bild der Zwerge aufgebaut. Dass die Zwerge die Hauptrolle in dem Buch einnehmen, bedeutet nicht, dass nicht auch Menschen, Elfen, Trolle und weitere Völker wie Bogglins und Albae vorkommen und ihren eigenen Beitrag zur Story liefern. Auch stellt der Autor einige zweifelhafte Figuren vor, die nicht eindeutig einer Seite zugeordnet werden können, sondern sich eher in der Grauzone bewegen. Erst nach und nach kommt deren wahres Gesicht zum Vorschein.
Das Buch enthält zwei Karten, die sich als sehr hilfreich erweisen, den Überblick über die verschiedenen Handlungsschauplätze zu behalten und die Bewegungen des Protagonisten im Geborgenen Land zu verfolgen. Außerdem gibt es eine Auflistung der wichtigsten Personen, mit jeweils einer kurzen Beschreibung, die der Zuordnung der Charaktere zu den Völkern und den Verbindungen unter den wichtigsten Personen dienlich ist. Außerdem enthält der Band gemeinerweise, wie ich persönlich finde, eine Leseprobe des zweiten Teils, genauer, dessen Prolog, den ich beim Lesen nicht aussparen konnte, was dazu führte, dass ich sehr neugierig auf den zweiten Teil geworden bin, und es mir schwer fiel, ihn nicht gleich im Anschluss zur Hand zu nehmen.
Eine kleine Warnung für Zartbesaitete möchte ich noch anbringen, die anfällig für Übelkeit oder Albträume sind: Sie sollten sich überlegen, bei welchen Gelegenheiten sie die einigermaßen blutrünstige erste Hälfte des Buches lesen. Allerdings reduzieren sich Häufigkeit und Intensität solcher Szenen ab der zweiten Hälfte auf ein erträgliches Maß und sollten meinem Empfinden nach niemanden vom Lesen des Buches abhalten, denn auch die erste Hälfte bietet sehr viel Liebens- und Lesenswertes.
Fazit: Ein fantastisches Buch über die Eigentümlichkeit, Sturheit und Liebenswürdigkeit der Zwerge, deren Abenteuer mir einige wunderbare Lesestunden verschafft haben und die ich in Zukunft mit etwas anderen Augen betrachten werde.
Bewertung: 
Nicole Pfaffenberger, 2006-10-04
Ich finde das Buch "Die Zwerge" einfach spitze! Markus Heitz hat ganze Arbeit geleistet. Ich kann nicht aufhören meiner Mutter vorzuschwärmen. Sie hat es noch nicht gelesen. Sie sagt, sie interessiert es nicht so sehr. Aber dieses Buch ist auch etwas für Leute die sagen, sie mögen keine Bücher in denen es nur Kampf und Blut gibt. Das gibt es in diesem Buch zwar viel, aber auch die Liebe kommt nicht zu kurz... Trotzdem ist das Buch nicht kitschig! Eine gute Mischung eben! Ich sage mal einfach, es ist auch etwas für ein bisschen jüngere Leser (Ich bin 11 Jahre alt!). Jetzt hoffe ich bald Teil 2 zu bekommen!
Bewertung: 
Elisa A., 2006-05-03
Wer Die Orks liest ist warscheinlich schon sehr beeindruckt, aber die Zwerge stehen dem in nichts nach und sind sogar eher noch ein bisschen besser. Besonders gut fand ich die Karte zur besseren Übersicht und Das Namensglossar. Dadurch hatte man nicht nur einen Namen sondern auch direkt einen greifbaren Zusammenhang. Die Fünf Leseratten sind das mindeste was man diesem Buch geben kann.
Bewertung: 
Trant Frederik, 2006-01-19
Nachdem ich "Die Orks" von Stan Nicholls gelesen hatte, nahm ich mir als nächstes ein Fantasywerk vor, "Die Zwerge". Ich ging mit relativ hohen Erwartungen an dieses Buch und wurde nicht enttäuscht. Eine spannende Handlung und eine nette Erzählweise machen das Buch für mich absolut lesenswert. Auch die Welt, die im Buch geschaffen wird, zieht mich als Fantasyfan in ihren Bann. Ebenfalls sollte man erwähnen das Gewalt nicht so stark imn Vordergrund steht, wie bei "Die Orks". Trotzdem werden Kämpfe und Schlachten geboten. Man kann eigentlich nicht viel negatives sagen. Das Buch ist nunmal gut, aber erreicht nicht die Klasse eines "Herr der Ringe" (was wohl meiner Meinung nach auch nicht mehr möglich ist).
Bewertung: 
Lars, 2006-01-01
Ich las "Die Orks" und verschlang die Zwerge. Ich kann nicht sagen warum aber "Die Zwerge" fesselten mich schon mit dem ersten Satz. Die Reise des Zwerges Tungdil ist eine Geschichte die die Fantasie anregt. Sein Leben begann so harmlos und endet im Kampf gegen eine Armee von Orks und Alben, sowie gegen einen Magus. Ich für meinen Teil empfehle dieses Buch weiter. Die Karte und das Namens Register waren auch eine gute Idee, aber die Karte hätte man ruhig heraus nehmen können den das Blättern nach vorne ist etwas Umständlich.
Bewertung: 
Johannes Papst, 2005-03-07
Der junge Zwerg Tungdil wächst bei seinem ziehvater und Magus Lot-Ionan auf. Als er sich einmal wieder mit dessen Famulus (Auszubildender Magus) Jolosin streitet, beschließt Lot-Ionan ihn auf einen Botengang zu schicken, damit die beiden getrennt werden. Mit diesem scheinbar einfachem Auftrag fängt eine der größten, spannendsten und temporeichsten Geschichten im Fantasie-Genre an...
Dieses Buch ist eines der wenigen, die in meinem "Loge-Bücherregal" stehen dürfen. Wenn Tungdil und seine Freunde gegen Orks, Trolle und böse Magier kämpfen müssen, bangt man richtig um das Überleben jeder namentlich erwähnten Personen mit. Auch die Liebe und Moral kommt nicht zu kurz. Man ist richtig gespannt auf die Fortsetzung und verschlingt es förmlich. Besonders gut ist auch die Idee vom Personenglossar und der Karte, die man in manchen anderen tollen Büchern vermisste. Schade ist nur, das die Karte nicht detaillierter und zum herausnehmen ist. Das ewige nach-vorne-blättern nervt nämlich auf die Dauer.
Alles in allem ist dies ein Buch, das sich seine 5 Leseratten redlich verdient hat.
Bewertung: 
Max Hertrampf, 2005-01-01
Ein winziger Zwerg. Eine große Geschichte. Die Abenteuer eines kleinen Mannes in einer doch so großen Welt. Ein Verlag gab damals den Auftrag einen Roman zu schreiben, der die Zwerge, aus den Geschichten des "Herr der Ringe", beschreiben sollte. Markus Heitz, so denke ich, hat diesen Auftrag mehr als nur gut erfüllt.
Tungdil wuchs gut behütet in der Welt von Magiern auf. Er erlernte das Schmieden von Eisen, als ob ihm diese Gabe in die Wiege gelegt wurde. Doch ist es das Schmieden von Eisen, was seine Bestimmung sein soll? Oder gibt es da doch etwas größeres? Stan Nicholls schrieb einmal das Werk "Die Orks". Kritiker beäugten "Die Zwerge" als Nachfolge Roman und gaben ihm keine guten Chancen . Doch falsch gedacht. Dieses Fantasy Buch ist eine in sich geschlossenen Geschichte mit einer eigenen Handlung. Und es lohnt sich diese zu lesen. Drum taucht ein in die wahre Geschichte der Zwerge......
Bewertung: 
Runenmeister, 2004-10-26
Tungdil wächst fern ab von den Zwergen bei dem Magier Lot-Ionan auf. Eines Tages schickt dieser ihn auf eine Reise, die länger und aufregender wird als Tungdil sich dies hätte träumen lassen. Er trifft zum ersten Mal in seinem Leben auf andere Zwerge und muss beweisen, dass in ihm mehr steckt als nur "der Gelehrte".
Wieder ein mitreißendes Buch von Markus Heitz, das mich schnell in seinen Bann zog. Er beweist einmal mehr, dass er es schafft den Figuren Leben einzuhauchen, und über die doch recht beachtliche Seitenzahl kaum eine Länge aufkommen zu lassen.
Wären manche der sehr blutigen Szenen etwas schonender umschrieben gewesen, hätte ich alle fünf Leseratten gegeben. Aber mitunter war es mir persönlich einfach ein bisschen zu plastisch.
Alles in allem ist "die Zwerge" empfehlenswert für alle die gern gute Fantasy lesen, bei der man auch mal herzlich lachen kann.
Bewertung: 
Klein Feide, 2004-01-25
Um es kurz zu machen: Ihr habt "Die Orks" gelesen und fandet das Buch genial!? Dann müsst ihr dieses Buch lesen! Es wird euch umhauen. Vorrausgesetzt ihr mochtet "Die Orks"! Die Geschichte um Tungdil den Zwerg und seine Abenteuer ist fantastisch! Das Buch hat mich voll in seinen Bann gezogen, schon der Prolog ist einfach nur super.
Wer "Die Orks" gelesen hat, darf sich "Die Zwerge" auf keinen Fall entgehen lassen!
Bewertung: 
Torte, 2003-12-04
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